{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134135,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134135,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134135,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134135,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134135,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134135,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134135,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134135,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134135,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134135,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134135,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134135,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134135,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134135,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134135,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134135,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134135,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20134135,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"13.4135","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"500-Jahr-Jubil\u00e4um der Reformation","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Im Oktober trafen sich rund 250 Teilnehmende aus 35 L\u00e4ndern zum internationalen Kongress zum Reformationsjubil\u00e4um in Z\u00fcrich. Der Kongress signalisierte einen Startschuss f\u00fcr die Feierlichkeiten zum 500-Jahr-Jubil\u00e4um, das im Lutherjahr 2017 beginnt und in Z\u00fcrich 2019 seinen H\u00f6hepunkt hat. Mitglieder verschiedener Kirchen und Pers\u00f6nlichkeiten aus Politik debattierten \u00fcber die Bedeutung der Reformation f\u00fcr Kirche und Gesellschaft. Veranstaltet wurde der Kongress vom Schweizerischen evangelischen Kirchenbund und von der Evangelischen Kirche Deutschland. Gastgeberin war die Z\u00fcrcher Landeskirche. In Deutschland l\u00e4uft die \"Lutherdekade\" und wird mit zahlreichen gesellschaftlich relevanten Projekten inszeniert. Damit gegen\u00fcber dieser Konzentration nicht das Calvin-Jahr 2009 zum Ap\u00e9ro verkommt und das Zwingli-Jahr 2019 gar keinen Platz mehr hat, soll die Schweiz ein Jubil\u00e4um veranstalten, das gesellschaftliche Impulse setzt zur Identit\u00e4tsst\u00e4rkung und weit \u00fcber die Schweiz hinausstrahlt. </p><p>Die Reformation geh\u00f6rt zu den historischen Ereignissen, die die Schweiz massgeblich gepr\u00e4gt haben. Die Aufforderung zum allgemeinen Priestertum, zum Selberlesen der Bibel und zur individuellen Meinungsbildung hat die Selbstverantwortung gef\u00f6rdert, die aus staatsb\u00fcrgerlicher Sicht zur Wahrnehmung von politischen Rechten geh\u00f6rt. Die Schritte zur direkten Demokratie, zu einer sozialen Sicherung sowie zu einer sozialen Marktwirtschaft wurden Programm. Ein Reformationsjubil\u00e4um bietet die gesellschaftspolitische Chance, diese Errungenschaften zu reflektieren. Aber auch aus kultureller Sicht ergeben sich vielversprechende Optionen. Das Z\u00fcrcher Grossm\u00fcnster z. B. wird monatlich von 30 000 Menschen aufgesucht. Es sind Kultur-Touristen aus aller Welt, aber sie kommen auch, um christliche Wurzeln aufzusp\u00fcren, um sich mit historischen Orten von geistesgeschichtlicher und spiritueller Relevanz auseinanderzusetzen. Die Schweiz k\u00f6nnte mit diesem Jubil\u00e4um ein Zentrum des Gedenkens sein und der sch\u00f6pferischen Weiterverarbeitung von vielerlei Impulsen daraus, gesellschaftspolitischen, historischen, kulturellen und touristischen. </p><p>Dazu stellen sich folgende Fragen: </p><p>1. Inwiefern sieht der Bundesrat die Chance, dieses Jubil\u00e4um f\u00fcr die Schweiz gewinnbringend zu nutzen f\u00fcr die Schweizer Bev\u00f6lkerung?</p><p>2. Wie sieht er ein \u00fcbergeordnetes Engagement in Zusammenarbeit mit Kirchen, Kirchenbund und Kantonen?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat ist sich bewusst, dass die religi\u00f6sen, kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Bewegungen, die die Reformatoren durch ihre Predigten, ihre Schriften und ihr Wirken ausgel\u00f6st haben, die Entwicklung und die Gestaltung der heutigen Schweiz nachhaltig beeinflusst haben. Im Herbst 2013 fand in Z\u00fcrich ein internationaler Kongress statt, der als Anstoss zu einer ganzen Reihe von wissenschaftlichen Veranstaltungen und Gedenkfeiern zum Beginn der Reformation vor 500 Jahren diente. Die Schweiz ist in ganz besonderer Weise von den Ereignissen im Zusammenhang mit der Reformation betroffen.</p><p>1. Der Bundesrat hat bereits in seinen Antworten auf die Interpellationen St\u00f6ckli 13.3099 in Bezug auf die Erinnerungsfeiern zum Wiener Kongress, Romano 13.3550 zur Erinnerung an die Schlacht bei Marignano und Keller Peter 13.3778 zum Jubil\u00e4umsjahr 2015 festgehalten, dass der Bund in den vergangenen Jahren nur mit Zur\u00fcckhaltung Erinnerungsfeiern zu historischen Ereignissen durchgef\u00fchrt hat. Der Bundesrat sieht daher nicht vor, Feierlichkeiten zum Ged\u00e4chtnis an die Reformation oder an andere Ereignisse im Zusammenhang mit den Reformatoren Jean Calvin und Huldrych Zwingli zu initiieren.</p><p>2. Der Bundesrat weist darauf hin, dass die Beziehung zwischen Kirche und Staat in der Zust\u00e4ndigkeit der Kantone liegt. Auf Ersuchen der Kantone w\u00e4re der Bundesrat bereit, eine allf\u00e4llige Unterst\u00fctzung zu pr\u00fcfen, allerdings nur im Rahmen einer koordinierenden Rolle des Bundes.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1393372800000)\/","SubmittedBy":"Ingold Maja","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1450396800000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2831","Category":null,"Modified":"\/Date(1690528160157)\/","SubmissionDate":"\/Date(1386720000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4911,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Kultur"}}