{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134223,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134223,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134223,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134223,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134223,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134223,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134223,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134223,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134223,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134223,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134223,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134223,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134223,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134223,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134223,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134223,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134223,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20134223,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"13.4223","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Pr\u00e4vention von sexuellem Kindsmissbrauch durch Jugendliche","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Forscherinnen und Forscher der Universit\u00e4t, des Universit\u00e4ts- und des Kinderspitals Z\u00fcrich haben k\u00fcrzlich eine Studie zu sexuellem Missbrauch an Kindern in der Schweiz ver\u00f6ffentlicht (\"Child Sexual Abuse Revisited: A Population-Based Cross-Sectional Study Among Swiss Adolescents\", 2013).</p><p>Im Fazit schreiben sie: \"Given these low rates of disclosure to parents, officials, and other professionals, solely trusting police or proxy reports or professional informants could gravely underestimate the magnitude of (child sexual abuse) as a public health problem. It is also important for professionals, especially within school systems, to provide information on sexual abuse during sex education, and to provide support systems easily accessed by victimized children\" (S. 7). Es wird ausserdem erw\u00e4hnt, dass im Vergleich zur letzten Studie, die vor 15 Jahren in Genf durchgef\u00fchrt wurde, die T\u00e4ter signifikant j\u00fcnger sind.</p><p>Der Bundesrat wird gebeten, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Welche Pr\u00e4ventionssysteme werden derzeit eingesetzt, um die Jugendlichen f\u00fcr die Problematik des sexuellen Missbrauchs zu sensibilisieren? Beurteilt der Bundesrat diese Systeme als wirksam?</p><p>2. Wird der Bund mit Blick auf die Ergebnisse der Studie die aktuellen Pr\u00e4ventionsmassnahmen anpassen? Welches sind die geplanten Massnahmen?</p><p>3. Gibt es Pr\u00e4ventionsmassnahmen, die auf die Problematik des sexuellen Missbrauchs von Jugendlichen durch andere Jugendliche abzielen? Wenn ja, welche? Wenn nein, plant der Bundesrat, solche Massnahmen zu ergreifen?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1./2. Die Zust\u00e4ndigkeit f\u00fcr die Pr\u00e4vention sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen liegt im Wesentlichen bei den Kantonen (vgl. die Antwort zur Interpellation Maury Pasquier 13.3448, \"Den Kampf gegen sexuelle Gewalt an Kindern verst\u00e4rken\"). Zur Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen werden im Rahmen des sexualkundlichen Unterrichts der Volksschule Fragen des sexuellen Missbrauchs thematisiert. Im Kontext der Vernehmlassung zum Lehrplan 21 wird aktuell diskutiert, wie diesem Anliegen analog zum Rahmenlehrplan der Romandie k\u00fcnftig vermehrt Rechnung getragen werden k\u00f6nnte. Zahlreiche Kantone haben zudem das von der Stiftung Kinderschutz Schweiz entwickelte Angebot \"Mein K\u00f6rper geh\u00f6rt mir!\" \u00fcbernommen, welches sich an Kinder im Primarschulalter richtet. Im Projekt wird mit Lehrpersonen, Eltern und Fachstellen vor Ort zusammengearbeitet. F\u00fcr den Gesundheits-, Erziehungs-, Sport-, Kultur- und Freizeitbereich stellen Kantone, St\u00e4dte, Gemeinden und Nichtregierungsorganisationen weitere Sensibilisierungsangebote bereit. Erg\u00e4nzend dazu f\u00fchrt der Bund selber Pr\u00e4ventionsprogramme durch. So sensibilisiert er mit dem nationalen Programm \"Jugend und Medien\" zu Fragen des sexuellen Missbrauchs und der sexuellen Ausbeutung von Kindern mittels neuer Informations- und Kommunikationstechnologien. Mit dem nationalen Programm \"Jugend und Gewalt\" unterst\u00fctzt er die Pr\u00e4ventionsbem\u00fchungen der Kantone, St\u00e4dte und Gemeinden im Bereich jugendlichen Gewaltverhaltens.</p><p>Der Bundesrat erachtet das in der Schweiz bestehende Pr\u00e4ventionssystem als ad\u00e4quat und wirksam. Er sieht deshalb keine Notwendigkeit, seine aktuellen Pr\u00e4ventionsbestrebungen neu auszurichten.</p><p>3. Das Thema der sexuellen \u00dcbergriffe unter Jugendlichen ist Teil des sexualkundlichen Unterrichts in den Schulen. Dar\u00fcber hinaus existieren in der Schweiz verschiedene spezifische Pr\u00e4ventionsprojekte. Zu nennen sind beispielsweise das Projekt \"Sortir ensemble et se respecter\" im Kanton Waadt und das Projekt \"Beziehungen ohne Gewalt\" im Kanton und in der Stadt Z\u00fcrich. Beide Pilotprojekte werden durch das nationale Programm \"Jugend und Gewalt\" finanziell unterst\u00fctzt.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1392768000000)\/","SubmittedBy":"Moret Isabelle","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1395360000000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"12|28","Category":null,"Modified":"\/Date(1690527704780)\/","SubmissionDate":"\/Date(1386806400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4911,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Recht Allgemein|Soziale Fragen"}}