{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134259,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134259,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134259,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134259,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134259,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134259,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134259,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134259,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134259,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134259,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134259,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134259,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134259,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134259,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134259,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134259,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134259,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20134259,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"13.4259","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Bedeutung und Ausmass der Schattenbanken in der Schweiz","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die aktuelle Bedeutung und das Ausmass der Schattenbanken in der Schweiz im globalen Umfeld in einem Bericht an das Parlament aufzuzeigen.</p>","ReasonText":"<p>Unter Schattenbanksystem wird ein neben dem traditionellen Bankensystem bestehendes System verstanden, das Intermediation von Krediten betreibt.</p><p>Schattenbanken sind Unternehmen, die innerhalb des gesetzlichen Rahmens Finanzgesch\u00e4fte betreiben, aber keine Kreditinstitute sind, wie Hedgefonds oder Private-Equity-Fonds. Weiter sind dies Tochtergesellschaften von Banken, die ausserhalb der Bankbilanzen t\u00e4tig werden. Darunter fallen Conduits, Structured Investment Vehicles und einige Formen von Zweckgesellschaften. Weiter sind dies Unternehmen, die ohne entsprechende Genehmigung, also unerlaubt, Geld- und Bankgesch\u00e4fte betreiben. </p><p>Die EU-Kommission hat am 4. September 2013 eine Mitteilung \u00fcber ihre Pl\u00e4ne f\u00fcr das Schattenbankwesen und zugleich als ersten konkreten Umsetzungsschritt einen Verordnungsvorschlag zur Regulierung der Geldmarktfonds vorgelegt. Letzterer muss nun von den EU-Staaten (im Ministerrat) und vom EU-Parlament verabschiedet werden.</p><p>Durch die weltweiten Enth\u00fcllungen betreffend Offshore Leaks betreffend stellt sich die Frage, in welchen Kan\u00e4len ein Teil der internationalen Kapitalstr\u00f6me wohin fliessen, um der Regulierung der Nationalbanken zu entgehen. Die schweizerische Finanzindustrie k\u00e4mpft seit Jahren um den Zugang zu den europ\u00e4ischen Finanzm\u00e4rkten. Deshalb hat sie ein grosses Interesse an einer vollumf\u00e4nglichen Transparenz der Schattenbanken.</p><p>Das Financial Stability Board erarbeitete 2011 im Auftrag der G-20 dazu eine umfassende Untersuchung. Die Untersuchung kommt zum Ergebnis, dass das Schattenbanksystem in den untersuchten Jahren 2002 bis 2007 seinen Umsatz von rund 27 Billionen Dollar auf 60 Billionen Dollar mehr als verdoppelt hatte. Es stellte systemische Risiken und eine Neigung zur Verschiebung von Risiken in Volkswirtschaften mit geringeren Auflagen (Regulierungsarbitrage) fest. Der Financial Stability Board hat das Volumen des globalen Schattenbanksystems f\u00fcr 2011 grob auf rund 67 Billionen Dollar gesch\u00e4tzt. Dies entspricht 25 bis 30 Prozent des gesamten Finanzsystems und der H\u00e4lfte aller Bankaktiva. Das Schattenbankwesen ist daher nicht nur f\u00fcr das europ\u00e4ische Finanzsystem, sondern auch f\u00fcr den Finanzplatz Schweiz systemrelevant.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat verfolgt die Entwicklung des internationalen Finanzsystems aufmerksam. Die Schweiz beteiligt sich daher aktiv an den Arbeiten des Financial Stability Board (FSB), dem zentralen internationalen Forum im Bereich der Regulierung des Finanzsektors, welches von der G-20 beauftragt wurde, f\u00fcr eine st\u00e4rkere Regulierung des Schattenbanksystems zu sorgen. Schattenbanken betreiben innerhalb des gesetzlichen Rahmens Kreditgesch\u00e4fte oder akzeptieren Depositen, ohne der Bankenregulierung unterstellt zu sein. </p><p>Hinsichtlich der Bedeutung des Schattenbanksystems beteiligt sich die Schweiz an der j\u00e4hrlichen, auf Statistiken fussenden Analyse des FSB (vgl. Global Shadow Banking Monitoring Report 2013). Gem\u00e4ss diesem Bericht entfallen 2 Prozent der Aktiven aller FSB-Mitglieder in diesem Sektor auf die Schweiz. Der Umfang des Schattenbanksektors in der Schweiz wird aber \u00fcbersch\u00e4tzt, da die einschl\u00e4gigen inl\u00e4ndischen Statistiken auch T\u00e4tigkeiten erfassen, die nicht dem Schattenbanksystem zuzurechnen sind. Mit Blick auf den n\u00e4chsten FSB-Bericht bereitet das EFD zurzeit in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Nationalbank und der Finma eine aussagekr\u00e4ftigere und detailliertere Analyse vor. Der Bundesrat ist bereit, das Parlament in einem Bericht \u00fcber das Ergebnis dieser Analyse zu informieren. </p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposal":18,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1392163200000)\/","SubmittedBy":"Kiener Nellen Margret","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1450396800000)\/","ResponsibleDepartment":7,"ResponsibleDepartmentName":"Finanzdepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EFD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"24","Category":null,"Modified":"\/Date(1690528320920)\/","SubmissionDate":"\/Date(1386892800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4911,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Finanzwesen"}}