{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134267,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134267,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134267,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134267,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134267,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134267,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134267,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134267,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134267,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134267,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134267,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134267,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134267,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134267,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134267,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134267,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134267,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20134267,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"13.4267","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Masterplan Wasser. Erarbeitung von Grundlagen zur langfristigen wasserwirtschaftlichen Strategie in den Gebirgsregionen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, zu folgenden Fragen eine Strategie mit Massnahmenplan zu erstellen.</p><p>1. Wie k\u00f6nnen die bestehenden Speicherseen zu einer konkreten Mehrzwecknutzung (Stromproduktion, landwirtschaftliche Bew\u00e4sserung, Erzeugung von Kunstschnee, Trinkwasserreserven, Hochwasserschutz) eingesetzt werden?</p><p>2. Wie gross ist der Bedarf an zus\u00e4tzlichen Speicherraum, um die wegen der Klimaerw\u00e4rmung schwindenden Reserven der Schneedecke kompensieren zu k\u00f6nnen?</p><p>3. Wo gibt es konkret neue Seen, nachdem die Gletscher abgeschmolzen sind? Wie gross sind sie? Wie viel Wasser k\u00f6nnte dort zur Verf\u00fcgung stehen?</p><p>a. Wie k\u00f6nnten sie wasserwirtschaftlich und/oder touristisch genutzt werden?</p><p>b. Welche Seen bergen ein Naturgefahrenpotenzial? Welche Massnahmen m\u00fcssten dagegen ergriffen werden?</p>","ReasonText":"<p>In den letzten Jahren wurden mit grossen nationalen wissenschaftlichen Studien wie CCHydro, CCWasserkraft, NFP61 sehr solide Grundlagen geschaffen, um abzusch\u00e4tzen, wie sich der Klimawandel auf Gletscher, Wasserhaushalt und Morphologie der Alpen auswirken k\u00f6nnte. Gleichzeitig wurde vom Bundesrat eine Anpassungsstrategie an den Klimawandel in die Wege geleitet (vgl. Ausgangslage unten). Als wichtigste Erkenntnisse k\u00f6nnen festgehalten werden:</p><p>Im Alpenraum verschwinden die Gletscher bis Ende dieses Jahrhunderts weitgehend; an deren Stelle entstehen viele neue Seen. Gleichzeitig vermindert sich die tempor\u00e4re Wasserspeicherung in Form von Schnee. Dies hat eine jahreszeitliche Umverteilung der verf\u00fcgbaren Wasserressourcen zur Folge: mehr Abfluss im Winter, geringere Wasserf\u00fchrung im Sommer. Durch eine Abnahme der Niederschl\u00e4ge nimmt gleichzeitig die sommerliche Trockenheit zu. Deshalb wird in Zukunft zus\u00e4tzlicher Speicherraum ben\u00f6tigt. Zudem hat dies eine neue Speicherbewirtschaftung zur Folge.</p><p>Zur Erarbeitung einer konkreten langfristigen (2050-2100) wasserwirtschaftlichen Strategie (Masterplan Wasser) f\u00fcr die Gebirgsregionen fehlen noch zahlreiche Grundlagen. Diese m\u00fcssen nun aufbauend auf den vorliegenden Studienergebnissen wissenschaftlich aufbereitet und bewertet werden.</p><p>Zur L\u00f6sung dieser Fragen m\u00fcssen von der Forschung neben den naturwissenschaftlichen Aspekten auch \u00f6konomische, rechtliche, gesellschaftliche sowie politische Aspekte behandelt werden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat teilt die Ansicht, dass zur Erarbeitung einer langfristigen wasserwirtschaftlichen Strategie f\u00fcr die Gebirgsregionen noch Grundlagen fehlen. Allerdings sind in den letzten Jahren einige Berichte, Studien und Strategien mit Massnahmen verabschiedet worden, die geeignet sind, die aufgeworfenen Fragen zu vertiefen und zu beantworten:</p><p>1. Eine Studie zur Mehrfachnutzung bestehender Speicherseen ist als Massnahme aus dem Bericht \"Umgang mit lokaler Wasserknappheit\" zum Postulat 10.3533 Walter \"Wasser und Landwirtschaft. Zuk\u00fcnftige Herausforderungen\" vorgesehen. Eine entsprechende Massnahme ist ebenfalls Teil des Aktionsplans zur Klimaanpassungsstrategie des Bundesrates. Voraussichtlich wird der Aktionsplan im Fr\u00fchjahr 2014 vom Bundesrat verabschiedet. Dar\u00fcber hinaus soll generell das Potenzial von Wasserr\u00fcckhalt und Speichern untersucht werden. Die geplanten Studien werden den erw\u00e4hnten Fragen nachgehen und auch diesbez\u00fcgliche rechtliche, \u00f6konomische, politische und gesellschaftliche Aspekte sowie die Rahmenbedingungen aufzeigen. Die Resultate der Studien werden auf Ende 2015 erwartet.</p><p>2. Im Hinblick auf den Bedarf an zus\u00e4tzlichem Speicherraum ist zu bemerken, dass zur Absch\u00e4tzung des Handlungsbedarfs nicht nur die Ver\u00e4nderungen der Reserven in der Schneedecke zu ber\u00fccksichtigen sind. Es ist dar\u00fcber hinaus generell zu untersuchen, mit welchen Ver\u00e4nderungen der Wasserressourcen (wie z. B. Grundwasserst\u00e4nde oder die Abfl\u00fcsse in den Fliessgew\u00e4ssern) durch den Klimawandel zu rechnen ist. Zudem muss auch der zuk\u00fcnftige Wasserbedarf errechnet werden. Dazu hat das Bundesamt f\u00fcr Umwelt (Bafu) das Projekt \"Wasserressourcen - Planung und Bewirtschaftung\" gestartet. Dieses Projekt nimmt Auftr\u00e4ge aus dem Bundesratsbeschluss vom 14. November 2012 zur Erf\u00fcllung des obenerw\u00e4hnten Postulats Walter und Empfehlungen der Bafu-Studie \"Wasserversorgung 2025\" auf. Es bezweckt die Kantone bei der Erfassung des heutigen und zuk\u00fcnftigen Wasserdargebots (verf\u00fcgbare Wasserressourcen) und des Wasserbedarfs zu unterst\u00fctzen. Auf dieser Grundlage kann beurteilt werden, in welchen Gebieten welcher Handlungsbedarf besteht. Das Projekt soll im Weiteren aufzeigen, wie die Kantone in diesen Gebieten zu langfristigen Planungen gelangen und wie sie kurzfristig mit Ausnahmesituationen umgehen k\u00f6nnen. Das Projekt wird 2014-2016 realisiert. Die Publikation der Resultate ist auf Ende 2016 geplant.</p><p>3. Zur Frage der Seen, welche sich allenfalls durch den Gletscherr\u00fcckgang bilden k\u00f6nnen, wird auf das NFP61-Projekt \"Seen als Folge schmelzender Gletscher: Chancen und Risiken\" verwiesen, welches explizit die aufgeworfenen Fragen behandelt und dazu umfassende Grundlagen und Aussagen liefert. Fragen zum Naturgefahrenpotenzial und zum Hochwasserschutz werden mit dem Bericht \"Naturgefahren Schweiz\" beantwortet. Dieser Bericht steht im Zusammenhang mit der Beantwortung des Postulates Darbellay 12.4271, \"Besserer Infrastrukturschutz vor Steinschl\u00e4gen, Erdrutschen, Fels- und Bergst\u00fcrzen\". Dabei wird eine Analyse der gesamten Naturgefahrensituation und der laufenden Aktivit\u00e4ten zum integralen Management von Naturgefahren in Aussicht gestellt. Der Bericht wird voraussichtlich im Fr\u00fchling 2015 dem Bundesrat vorgelegt. Zudem wird der Aspekt Naturgefahren ebenfalls im Aktionsplan des Bundesrates zur Anpassung an den Klimawandel aufgegriffen.</p><p>Die hier aufgef\u00fchrten Aktivit\u00e4ten basieren auf den in der Motion erw\u00e4hnten wissenschaftlichen Studien. Sie sind bereits im Gange oder werden im Zeitraum 2014-2017 ausgef\u00fchrt. Der Bundesrat sieht keinen Anlass, noch weitere, \u00e4hnlich gelagerte Aktivit\u00e4ten auszul\u00f6sen. Er erachtet den Zeitpunkt zur Erarbeitung eines Masterplans Wasser f\u00fcr Gebirgsregionen als verfr\u00fcht. Die Umsetzung der Massnahmen des Postulates Walter 10.3533, \"Wasser und Landwirtschaft. Zuk\u00fcnftige Herausforderungen\", und des ersten Aktionsplans \"Anpassung an den Klimawandel\" sowie die Resultate aus den noch zu erstellenden Studien werden den Handlungsbedarf aufzeigen und es erm\u00f6glichen, basierend auf neuen Erkenntnissen und erweiterten Grundlagen, im Rahmen des zweiten Aktionsplans ab 2019 gezielt auf die genannten Herausforderungen zu reagieren und die Frage eines Masterplans Wasser erneut zu pr\u00fcfen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1392768000000)\/","SubmittedBy":"Amherd Viola","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1450396800000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|66","Category":null,"Modified":"\/Date(1690528186327)\/","SubmissionDate":"\/Date(1386892800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4911,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Energie"}}