{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134290,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134290,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134290,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134290,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134290,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134290,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134290,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134290,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134290,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134290,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134290,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134290,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134290,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134290,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134290,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134290,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134290,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20134290,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"13.4290","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Nationale Strategie f\u00fcr M\u00e4nnerh\u00e4user","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Ich bitte den Bundesrat, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Kann er sich vorstellen, zusammen mit den Kantonen eine nationale Strategie f\u00fcr M\u00e4nner-/V\u00e4terh\u00e4user zu erarbeiten?</p><p>2. Wie k\u00f6nnen die Kantone unterst\u00fctzt werden, gen\u00fcgend Pl\u00e4tze in M\u00e4nnerh\u00e4usern zur Verf\u00fcgung zu stellen (v. a. im Bereich der Finanzierung, Qualit\u00e4t, Rahmenbedingungen)?</p><p>3. Wo k\u00f6nnen M\u00e4nner, Kinder und Jugendliche Schutz finden, falls die Kantone keine Schutzh\u00e4user f\u00fcr M\u00e4nner zur Verf\u00fcgung stellen?</p>","ReasonText":"<p>Die Zahlen des BFS (\"polizeilich registrierte h\u00e4usliche Gewalt\") weisen seit Jahren einen leicht steigenden Anteil m\u00e4nnlicher Opfer h\u00e4uslicher Gewalt aus. 2011 waren es 24 Prozent - knapp jedes 4. Opfer von h\u00e4uslicher Gewalt ist m\u00e4nnlich. Bei 8597 Gesch\u00e4digten also 2063 m\u00e4nnliche Opfer (Zahlen 2011).</p><p>Der EBG-Bericht \"Aktueller Forschungsstand zu Opfern und Tatpersonen h\u00e4uslicher Gewalt\" von 2012 spricht von einer Betroffenheit beider Geschlechter und zeigt auch den Unterschied zwischen Hellfeld (Polizeistatistik) und Dunkelfeld auf. Er zeigt auch auf, dass die Zahlen m\u00e4nnlicher Opfer mit 33 Prozent (T\u00f6tungsdelikte) weit h\u00f6her liegen als die T\u00e4terinnenzahlen (20 Prozent). Auf Seite 15 verweist der Bericht ausdr\u00fccklich auf das fehlende Angebot f\u00fcr M\u00e4nner (\"F\u00fcr m\u00e4nnliche Opfer ... ist ein vergleichbares Angebot ... kaum vorhanden.\").</p><p>M\u00e4nner bzw. V\u00e4ter stehen in F\u00e4llen von h\u00e4uslicher Gewalt vor \u00e4hnlichen Schwierigkeiten wie Frauen. Besonders M\u00e4nner mit knappen finanziellen M\u00f6glichkeiten sind nicht in der Lage, sich und ihren Kindern selber zu helfen. Es braucht in der Schweiz auch Schutzinstitutionen f\u00fcr M\u00e4nner, mit und ohne Kinder.</p><p>Zurzeit existiert ein einziges Schutzhaus f\u00fcr M\u00e4nner bzw. V\u00e4ter. Dieses ist finanziell gef\u00e4hrdet, ausserdem ist es nicht in der Lage, den Bedarf zu decken. Ein einziges Angebot f\u00fcr das ganze Land ist logistisch nicht gen\u00fcgend, es br\u00e4uchte Angebote in allen Landesteilen.</p><p>Aufgrund der finanziell bedrohlichen Lage, die bisher weder auf kantonaler noch interkantonaler Ebene gel\u00f6st werden konnte, muss der Bund in diesem Bereich auch seine finanzielle Verantwortung wahrnehmen.</p><p>Der EBG-Bericht \"Kosten von Gewalt in Paarbeziehungen\" vom November 2013 zeigt, dass h\u00e4usliche Gewalt ein ernstzunehmendes Problem ist und es deshalb dringend gen\u00fcgend Pl\u00e4tze f\u00fcr M\u00e4nner, Kinder und Jugendliche in Schutzh\u00e4usern verteilt auf das ganze Land braucht.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Wie in der Antwort zur Interpellation 13.4071, \"Nationale Strategie f\u00fcr Frauenh\u00e4user\", erw\u00e4hnt, erstellt das Generalsekretariat der Schweizerischen Konferenz der Sozialdirektorinnen und -direktoren in Zusammenarbeit mit den Bundesbeh\u00f6rden eine Situations- und Bedarfsanalyse zu den Frauenh\u00e4usern in der Schweiz. Im Rahmen dieses Berichtes wird auch die Frage des Bedarfs an Schutzpl\u00e4tzen f\u00fcr m\u00e4nnliche Opfer h\u00e4uslicher Gewalt betrachtet werden. Der Bericht wird voraussichtlich im Winter 2014/15 vorliegen.</p><p>2. Ziel der Situations- und Bedarfsanalyse ist es, den aktuellen Handlungsbedarf zu definieren und Empfehlungen zur Sicherung von Schutzpl\u00e4tzen f\u00fcr Opfer h\u00e4uslicher Gewalt zu formulieren. Diese umfassen namentlich die Frage nach der Anzahl der in der Schweiz ben\u00f6tigten Schutzpl\u00e4tze und ihrer Finanzierung. Aufgrund der Ergebnisse wird zu pr\u00fcfen sein, ob der Bund die Kantone allenfalls im Bereich der Koordination unterst\u00fctzen kann. Die Ausgestaltung und die Finanzierung von Schutzunterk\u00fcnften fallen indes in die Zust\u00e4ndigkeit der Kantone. </p><p>3. Die geeignete Unterbringung von gef\u00e4hrdeten Personen liegt in der Kompetenz der Gemeinden und Kantone. Eine federf\u00fchrende Rolle nehmen dabei die regionalen und lokalen Kinder- und Erwachsenenschutzbeh\u00f6rden ein. Sie verf\u00fcgen \u00fcber konkrete Informationen zu den in den einzelnen Kantonen zur Verf\u00fcgung stehenden Einrichtungen. Zu erw\u00e4hnen sind weiter die kantonalen Opferberatungsstellen, zu deren gesetzlichem Auftrag es nach Artikel\u00a014 Absatz\u00a01 des Opferhilfegesetzes geh\u00f6rt, Opfern oder ihren Angeh\u00f6rigen bei Bedarf eine Notunterkunft zu besorgen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1392163200000)\/","SubmittedBy":"Feri Yvonne","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1395360000000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28","Category":null,"Modified":"\/Date(1690527778170)\/","SubmissionDate":"\/Date(1386892800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4911,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen"}}