{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134291,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134291,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134291,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134291,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134291,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134291,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134291,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134291,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134291,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134291,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134291,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134291,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134291,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134291,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134291,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134291,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134291,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20134291,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"13.4291","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Produktion von Schweizer Futtergetreide","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>1. Ist es normal, dass mit einer Hektare Rotationsbrache eine h\u00f6here Bruttomarge erzielt wird als mit einer Hektare Gerste?</p><p>2. M\u00f6chte der Bundesrat, dass weiterhin Futtergetreide in der Schweiz angebaut wird?</p><p>3. Wird der Bundesrat im Jahr 2015 und in den Folgejahren den Handlungsspielraum, den ihm das Parlament gegeben hat, nutzen, um eine Anbaupr\u00e4mie f\u00fcr Futtergetreide einzuf\u00fchren?</p>","ReasonText":"<p>Im Rahmen der Agrarpolitik 2014-2017 wurde Artikel\u00a054 Absatz\u00a01 Buchstabe\u00a0b des Landwirtschaftsgesetzes aufgenommen, der festlegt, dass der Bund Einzelkulturbeitr\u00e4ge ausrichten kann, um die angemessene Versorgung mit einheimischem Nutztierfutter zu gew\u00e4hrleisten. Die Bestimmung ist vor allem auf Futtergetreide ausgerichtet.</p><p>In den letzten zwanzig Jahren hat sich die Produktion von Futtergetreide um 42 Prozent oder 42 000 Hektare verringert. In der gleichen Zeit haben sich die Importe von Futtergetreide verdoppelt.</p><p>Das Parlament hat zwar die Idee einer Anbaupr\u00e4mie f\u00fcr Futtergetreide aufgenommen, die Verordnungen sehen f\u00fcr 2014 einen solchen Beitrag jedoch nicht explizit vor oder machen ihn von einem erneuten R\u00fcckgang der Produktion abh\u00e4ngig.</p><p>Aus diesen Gr\u00fcnden haben sich zahlreiche Landwirtinnen und Landwirte aus der Futtergetreideproduktion zur\u00fcckgezogen oder werden sich daraus zur\u00fcckziehen, was unsere Importe von Nutztierfutter weiter anwachsen lassen wird.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>In der Fr\u00fchlingssession 2013 hat das Parlament das revidierte Landwirtschaftsgesetz (LwG) verabschiedet. Die R\u00e4te haben Artikel\u00a054 LwG erg\u00e4nzt, wonach der Bund f\u00fcr eine angemessene Versorgung mit Nutztierfutter Einzelkulturbeitr\u00e4ge ausrichten kann. In der Debatte wurde verschiedentlich betont, dass ein Beitrag f\u00fcr Futtergetreide erst ausgerichtet werden soll, falls die vom Bundesrat vorgeschlagenen Massnahmen nicht ausreichen.</p><p>Der Bundesrat hat am 23. Oktober und am 6. November 2013 die Ausf\u00fchrungsbestimmungen zur Agrarpolitik 2014-2017 (AP 2014-2017) festgelegt. Kernelement der Reformetappe ist die Weiterentwicklung des Direktzahlungssystems mit der Aufhebung der tierbezogenen Beitr\u00e4ge. Mit den neugestalteten Instrumenten wird der Ackerbau gegen\u00fcber der Gr\u00fcnlandbewirtschaftung gest\u00e4rkt. Die Ergebnisse des Prognosemodells lassen denn auch einen leichten Anstieg der Brot- und Futtergetreideproduktion erwarten.</p><p>1. Nach der Verfassung sorgt der Bund daf\u00fcr, dass die Landwirtschaft durch eine nachhaltige und auf den Markt ausgerichtete Produktion einen wesentlichen Beitrag leistet zur sicheren Versorgung der Bev\u00f6lkerung, zur Erhaltung der nat\u00fcrlichen Lebensgrundlagen und zur Pflege der Kulturlandschaft. Im Einklang mit dem allgemeinen Umweltziel \"Erhalt und F\u00f6rderung einheimischer Arten und ihrer Lebensr\u00e4ume\" l\u00e4sst sich daraus f\u00fcr die Landwirtschaft das Ziel \"Erhaltung und F\u00f6rderung der Artenvielfalt\" ableiten. Ein Element zur F\u00f6rderung der Biodiversit\u00e4t im Talgebiet sind Brachen. Die Gesamtfl\u00e4che an Rotations- und Buntbrachen ist in den letzten zehn Jahren um rund 700 Hektaren auf rund 2400 Hektaren zur\u00fcckgegangen und macht, bezogen auf die Ackerfl\u00e4che, einen Anteil von 0,6 Prozent aus. Um den Anpassungen bei den Einzelkulturbeitr\u00e4gen Rechnung zu tragen, hat der Bundesrat mit den Ausf\u00fchrungsbestimmungen zur AP 2014-2017 die gesamte St\u00fctzung f\u00fcr Brachen reduziert.</p><p>2. Der Brot- und Futtergetreideproduktion in der Schweiz misst der Bundesrat einen hohen Stellenwert bei. Um den Ackerbau in der Schweiz langfristig zu erm\u00f6glichen, bedarf es eines st\u00e4rkeren Schutzes der knappen und nicht erneuerbaren Ressource Boden. Die Verbesserung des Kulturlandschutzes sowie die St\u00e4rkung der wertvollen Ackerfl\u00e4chen stellen ein Schwerpunktthema in der zweiten Revisionsetappe des Raumplanungsgesetzes dar.</p><p>3. Die AP 2014-2017 wird erst seit dem 1. Januar 2014 umgesetzt. Es ist nach Ansicht des Bundesrates verfr\u00fcht, basierend auf den Saatgutverk\u00e4ufen 2013 eine Folgenabsch\u00e4tzung des neuen Instrumentariums vorzunehmen. Die Wirkungen der Instrumente in den Bereichen Direktzahlungen und Einzelkulturbeitr\u00e4ge werden verfolgt und analysiert. Sollten mit der Ann\u00e4herung die Wirtschaftlichkeitsziele der Ackerkulturen nicht erreicht werden, werden die Schl\u00fcsse daraus zu ziehen und geeignete Massnahmen zu treffen sein.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1392163200000)\/","SubmittedBy":"Grin Jean-Pierre","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1450396800000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"55","Category":null,"Modified":"\/Date(1690527765380)\/","SubmissionDate":"\/Date(1386892800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4911,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Landwirtschaft"}}