{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134294,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134294,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134294,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134294,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134294,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134294,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134294,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134294,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134294,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134294,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134294,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134294,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134294,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134294,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134294,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134294,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20134294,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20134294,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"13.4294","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"\u00dcberpr\u00fcfung der Lohngleichheit f\u00fcr obligatorisch erkl\u00e4ren. Kosten f\u00fcr Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitenden","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Mit dem 2009 lancierten Lohngleichheitsdialog erhoffte man sich, etwa 100 Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitenden davon zu \u00fcberzeugen, an dieser freiwilligen \u00dcberpr\u00fcfung der Lohngleichheit teilzunehmen. F\u00fcnf Jahre sp\u00e4ter ist das Resultat entt\u00e4uschend: 16 Unternehmen haben die \u00dcberpr\u00fcfung erfolgreich abgeschlossen, etwa 20 stecken noch im \u00dcberpr\u00fcfungsprozess. Zudem wurden 11 Unternehmen mit dem \"equal-salary\"-Label zertifiziert. Man kann den Unternehmen, die mitgemacht haben, gratulieren und sich \u00fcber die anderen wundern, die trotz der vom Gleichstellungsgesetz vorgeschriebenen Lohngleichheit zwischen Mann und Frau nicht teilgenommen haben. Ich stelle dem Bundesrat folgende Fragen:</p><p>1. Welche Gr\u00fcnde f\u00fchren Unternehmen an, um nicht am Lohngleichheitsdialog oder an anderen Programmen teilzunehmen?</p><p>2. Wie hoch w\u00e4ren die Kosten f\u00fcr Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitenden, wenn das Gleichstellungsgesetz diesen Unternehmen den Nachweis einer Selbstkontrolle zur Sicherstellung der Lohngleichheit vorschreiben w\u00fcrde? Als solche Selbstkontrolle k\u00f6nnten z. B. die Teilnahme am Lohngleichheitsdialog gelten, die Zertifizierung mit einem anderen Label oder die Bescheinigung eines externen Revisors, dass das Unternehmen eine Kontrolle zur Sicherstellung der Lohngleichheit eingesetzt hat.</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Mit dem Lohngleichheitsdialog haben die Sozialpartner zusammen mit dem Bund versucht, auf freiwilligem Weg die Lohngleichheit durchzusetzen. Sie setzten sich zum Ziel, dass bis Ende Februar 2014 mindestens 100 Unternehmen daran teilnehmen werden. Per Ende 2013 sind 42 Organisationen mit 221 000 Mitarbeitenden am Dialog beteiligt. Die private Zertifizierung \"equal salary\" wird seit 2005 mit Finanzhilfen des Bundes unterst\u00fctzt. Bisher liessen sich 13 Unternehmen und Institutionen zertifizieren.</p><p>1. Die Schlussevaluation des Lohngleichheitsdialogs wird die Gr\u00fcnde f\u00fcr die tiefe Beteiligung aufzeigen. Diese wird Mitte 2014 vorliegen.</p><p>2. Den Unternehmen stehen grunds\u00e4tzlich zwei M\u00f6glichkeiten zur Durchf\u00fchrung einer internen Selbstkontrolle und allf\u00e4lliger Korrekturmassnahmen zur Verf\u00fcgung.</p><p>Einerseits bietet der Bund den Unternehmen ein einfaches und kostenloses Selbsttestinstrument - Logib - an. Damit k\u00f6nnen die Unternehmen die L\u00f6hne selbst und anonym \u00fcberpr\u00fcfen. Logib st\u00fctzt sich auf eine wissenschaftlich gepr\u00fcfte und vom Bundesgericht anerkannte Methode und wird von verschiedenen internationalen Organisationen (OECD, EU) als \"good practice\" angesehen. Das Eidgen\u00f6ssische B\u00fcro f\u00fcr die Gleichstellung von Frau und Mann bietet Unternehmen, welche eine Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Anwendung und Auswertung von Logib w\u00fcnschen, kostenlose Informationen und eine Helpline an.</p><p>Andererseits gibt es auf dem Markt verschiedene unabh\u00e4ngige private Anbieter wie z. B. Treuhandb\u00fcros oder spezialisierte Beratungsfirmen, welche die Selbstanalysen der Unternehmen kontrollieren k\u00f6nnen.</p><p>Die den Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitenden erwachsenden Kosten f\u00fcr den obligatorischen Nachweis einer Selbstkontrolle zur Sicherstellung der Lohngleichheit durch einen privaten Anbieter entsprechen den Marktpreisen und k\u00f6nnen nicht global gesch\u00e4tzt werden (abh\u00e4ngig von der Funktion und der Situation des Unternehmens).</p><p>Ferner weist der Bundesrat darauf hin, dass 2013 eine interdepartementale Arbeitsgruppe eingesetzt wurde, um die Machbarkeit und Zweckm\u00e4ssigkeit eines Lohngleichheitszertifikats zu pr\u00fcfen. Aufgrund eines solchen Zertifikats k\u00f6nnten die Unternehmen im Rahmen eines \u00f6ffentlichen Auftrags von einer Kontrolle befreit werden. Die Arbeitsgruppe wird das Ergebnis ihrer Untersuchungen voraussichtlich Ende 2014 pr\u00e4sentieren.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1392163200000)\/","SubmittedBy":"Moret Isabelle","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1450396800000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15","Category":null,"Modified":"\/Date(1690527567830)\/","SubmissionDate":"\/Date(1386892800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4911,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft"}}