{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20140416,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20140416,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20140416,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20140416,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20140416,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20140416,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20140416,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20140416,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20140416,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20140416,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20140416,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20140416,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20140416,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20140416,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20140416,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20140416,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20140416,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20140416,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"14.416","BusinessType":4,"BusinessTypeName":"Parlamentarische Initiative","BusinessTypeAbbreviation":"Pa. Iv.","Title":"Immer mehr IV-Neurenten f\u00fcr junge Erwachsene?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Gest\u00fctzt auf Artikel\u00a0160 Absatz\u00a01 der Bundesverfassung und Artikel\u00a0107 des Parlamentsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische Initiative ein:</p><p>Die ungebrochen wachsende Zahl der IV-Neurenten f\u00fcr psychisch kranke junge Erwachsene muss gesenkt werden mit einer departements\u00fcbergreifenden Plattform, die die pr\u00e4ventiven Anstrengungen zur beruflichen Integration von allen Seiten (Bildung/Berufsbildung, Gesundheits- und Arbeitsvermittlungsdienste, Ausbildner/Arbeitgeber und IV) koordiniert und deren z\u00fcgige Umsetzung \u00fcberwacht.</p>","ReasonText":"<p>W\u00e4hrend die IV-Neurenten von 2008 bis 2012 um 14 Prozent abnahmen, legten sie bei den 18- bis 24-J\u00e4hrigen um 11 Prozent zu, bei der Gesamtzahl der Renten sind es sogar 13 Prozent. Seit 1995 hat sich die Zahl junger IV-Bez\u00fcger mit psychiatrischer Diagnose fast verdreifacht auf 1300 F\u00e4lle pro Jahr; das bedeutet ein gravierendes Problem in Bezug auf ihre Lebensperspektiven und auch volkswirtschaftlich. </p><p>Was sind die Gr\u00fcnde daf\u00fcr? </p><p>a. Fehlanreize der IV: Junge IV-Bez\u00fcger ohne berufliche Ausbildung finden kaum Erwerbsarbeit, bei der sie ein so hohes Einkommen erzielen wie mit Rente plus Erg\u00e4nzungsleistungen. Deshalb ist kein Anreiz vorhanden, aus der Rente zu kommen. </p><p>b. Die gesunkene Toleranz der Lehrbetriebe und Schulen gegen\u00fcber schwierigen Jugendlichen erschwert es ihnen trotz Coaching-Angeboten, einen Ausbildungsplatz und eine Perspektive f\u00fcr eine erfolgreiche Berufsausbildung zu finden.</p><p>c. Die Anspr\u00fcche der Arbeitswelt sind gestiegen, sodass stets bessere Konkurrenten den Jugendlichen mit psychischen Problemen vorgezogen werden. </p><p>d. Die Zunahme von psychischen Leiden im Jugendalter (z. B. ADHS, Angstst\u00f6rung, Essst\u00f6rung, Depression). </p><p>e. Der Anspruch der Wirtschaft auf eine 100-prozentige Leistungsf\u00e4higkeit erschwert die Akzeptanz von allf\u00e4lliger Leistungsschw\u00e4che von Mitarbeitenden im Betrieb.</p><p>L\u00f6sungsans\u00e4tze: Die Vorschl\u00e4ge von einzelnen Kompetenzbereichen wie die Rentenreform f\u00fcr Junge stossen auf Widerstand. Verschiedenste Projekte wie die Interinstitutionelle Zusammenarbeit (IIZ) versuchen seit Jahren eine breitere interdisziplin\u00e4re Plattform zu schaffen, um die Probleme von den verschiedenen Kompetenzzentren aus gemeinsam anzugehen. Aber eine wichtige Partnerin, Arbeitsmarkt/Arbeitgeberin, fehlt. Die Resultate der IIZ gen\u00fcgen nicht. Mit Hilfe eines optimierten, \u00fcbergreifenderen Modells, das alle Akteure und auch alle politischen Ebenen einbezieht, sollen kombinierte, synergetische L\u00f6sungswege gepr\u00fcft und zur schnellen Umsetzung entwickelt werden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":null,"FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":null,"SubmittedBy":"Ingold Maja","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1433289600000)\/","ResponsibleDepartment":null,"ResponsibleDepartmentName":null,"ResponsibleDepartmentAbbreviation":null,"IsLeadingDepartment":null,"Tags":"28|2836","Category":null,"Modified":"\/Date(1712771564510)\/","SubmissionDate":"\/Date(1395360000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4912,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Sozialer Schutz"}}