{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20140433,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20140433,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20140433,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20140433,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20140433,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20140433,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20140433,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20140433,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20140433,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20140433,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20140433,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20140433,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20140433,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20140433,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20140433,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20140433,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20140433,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20140433,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"14.433","BusinessType":4,"BusinessTypeName":"Parlamentarische Initiative","BusinessTypeAbbreviation":"Pa. Iv.","Title":"Empfehlungen und Beschl\u00fcsse der OECD und ihrer Sonderorganisationen. Pflicht zur Information und Konsultation der zust\u00e4ndigen Legislativkommissionen","Description":null,"InitialSituation":"<p>Gest\u00fctzt auf Artikel\u00a0160 Absatz\u00a01 der Bundesverfassung und Artikel\u00a0107 des Parlamentsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische Initiative ein:</p><p>Die Voraussetzungen sind zu schaffen, damit auch f\u00fcr Empfehlungen und Beschl\u00fcsse der OECD und ihrer Sonderorganisationen (Global Forums usw.) analog zu Artikel\u00a0152, \"Information und Konsultation im Bereich der Aussenpolitik\", Absatz\u00a03 des Parlamentsgesetzes vorg\u00e4ngig eine Informations- und Konsultationspflicht in den zust\u00e4ndigen Legislativkommissionen gilt.</p>","Proceedings":"<p>SDA-Meldung</p><p><b>Debatte im Nationalrat, 21.09.2016</b></p><p><b>Nationalrat verlangt mehr Mitsprache zu Internationalem </b></p><p><b>(sda) Der Bundesrat soll das Parlament konsultieren m\u00fcssen, bevor er in internationalen Gremien Stellung nimmt zu Richtlinien, f\u00fcr deren Umsetzung das Schweizer Recht angepasst werden muss. Das will der Nationalrat.</b></p><p>Die grosse Kammer hat am Mittwoch parlamentarische Initiativen von Marco Romano (CVP/TI) und Thomas Aeschi (SVP/ZG) angenommen, mit 129 zu 50 beziehungsweise 125 zu 51 Stimmen.</p><p>Die Initianten haben insbesondere Richtlinien der OECD und Organisationen wie dem Global Forum und deren Standards zur Steueramtshilfe im Blick. Auch die Empfehlungen der \"Groupe d'action financi\u00e8re\" (GAFI) zur Geldw\u00e4scherei wurden als Beispiel genannt.</p><p></p><p>Zu viel Macht</p><p>In den letzten Jahren habe der Bundesrat im Namen der Schweiz verschiedene Vorschriften und internationale Empfehlungen genehmigt und die Schweizer Politik somit vor die Aufgabe gestellt, diese Normen im innerstaatlichen Recht umzusetzen, kritisieren die Initianten.</p><p>Romano m\u00f6chte den Bundesrat verpflichten, k\u00fcnftig das Parlament einzubeziehen. Aeschi fordert eine Informations- und Konsultationspflicht in den zust\u00e4ndigen Legislativkommissionen. Multilaterale Organisationen erhielten zunehmend Kompetenzen, gab er zu bedenken.</p><p></p><p>Regeln angepasst</p><p>Erst im August sind neue Regeln in Kraft getreten. Doch diese gen\u00fcgen dem Nationalrat offenbar nicht. Der Bundesrat hatte auf Verordnungsebene pr\u00e4zisiert, wie er das Parlament bei aussenpolitischen Vorhaben konsultieren will.</p><p>Das Parlamentsgesetz h\u00e4lt fest, dass der Bundesrat die f\u00fcr die Aussenpolitik zust\u00e4ndigen Kommissionen zu \"wesentlichen Vorhaben\" im Bereich der Aussenpolitik konsultiert. Welche Vorhaben das sind, ist aber immer wieder umstritten.</p><p></p><p>Wesentliche \u00c4nderung</p><p>Nun hat der Bundesrat den Ausdruck n\u00e4her umschrieben. Als \"wesentliches Vorhaben\" gelten demnach Empfehlungen oder Beschl\u00fcsse internationaler Organisationen oder multilateraler Gremien, welche eine \"wesentliche \u00c4nderung\" eines Bundesgesetzes oder eines Staatsvertrages erfordern.</p><p>Weiter z\u00e4hlen jene Vorhaben dazu, bei denen gravierende Nachteile f\u00fcr die Schweiz zu erwarten sind, falls die Empfehlungen oder Beschl\u00fcsse nicht umgesetzt w\u00fcrden.</p><p></p><p>\"Der Bundesrat ist kein Prinz\"</p><p>Romano sagte dazu, der Bundesrat habe einen unklaren Ausdruck mit anderen anderen unklaren Ausdr\u00fccken ersetzt. Es brauche eine klare Regelung. Und es d\u00fcrfe nicht sein, dass die Exekutive definiere, welche Kompetenzen das Parlament habe. Das Parlament m\u00fcsse das selber tun. \"Der Bundesrat ist nicht ein Prinz, der dem Parlament einige Rechte gew\u00e4hrt\", sagte Romano.</p><p>Eric Nussbaumer (SP/BL) befand dagegen, die Anliegen von Aeschi und Romano seien mit der ge\u00e4nderten Verordnung erf\u00fcllt. Den Initianten gehe es lediglich darum, mit ihren Vorst\u00f6ssen einen Erfolg vorweisen zu k\u00f6nnen. Dass sie das Thema aufgebracht h\u00e4tten, sei gut, doch bringe es nichts, nun daran festzuhalten. Eine lange Diskussion dar\u00fcber, was nun wirklich wesentlich sei, bringe nichts. </p><p></p><p>SDA-Meldung</p><p><b>Debatte im St\u00e4nderat, 09.03.2017</b></p><p><b>St\u00e4nderat f\u00fcr Vertretung des Parlaments an OECD-Veranstaltungen </b></p><p><b>Der St\u00e4nderat sucht einen Weg, um dem Bundesrat in internationalen Fragen genauer auf die Finger zu schauen, besonders an OECD-Veranstaltungen. Zwei parlamentarischen Initiativen aus dem Nationalrat, die mehr Mitsprache f\u00fcr das Parlament fordern, erteilte er derweil eine Absage.</b></p><p>Die grosse Kammer hatte die Initiativen im Herbst angenommen. Sie verlangen, dass der Bundesrat das Parlament konsultieren muss, bevor er in internationalen Gremien Stellung nimmt zu Richtlinien, die eine Gesetzes\u00e4nderung nach sich ziehen k\u00f6nnen.</p><p>Die Initianten, die Nationalr\u00e4te Marco Romano (CVP/TI) und Thomas Aeschi (SVP/ZG), haben insbesondere Richtlinien der OECD und Organisationen wie dem Global Forum und deren Standards zur Steueramtshilfe im Blick.</p><p>Die Aussenpolitische Kommission (APK) des St\u00e4nderates lehnte die beiden Initiativen mit deutlichen Mehrheiten ab. Die darin enthaltene Kritik scheine zwar berechtigt, sagte APK-Pr\u00e4sident Christian Levrat (SP/FR) im Rat. Der Bundesrat habe inzwischen aber mit einer Verordnungsanpassung reagiert.</p><p>Diese Anpassung gen\u00fcgt der Mehrheit der st\u00e4nder\u00e4tlichen APK. Sie halte eine Gesetzesanpassung nicht f\u00fcr n\u00f6tig, sagte Levrat. Am Donnerstag folgte die kleine Kammer der Kommission bei beiden Initiativen oppositionslos. Die Initiativen sind damit vom Tisch.</p>","DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Gest\u00fctzt auf Artikel\u00a0160 Absatz\u00a01 der Bundesverfassung und Artikel\u00a0107 des Parlamentsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische Initiative ein:</p><p>Die Voraussetzungen sind zu schaffen, damit auch f\u00fcr Empfehlungen und Beschl\u00fcsse der OECD und ihrer Sonderorganisationen (Global Forums usw.) analog zu Artikel\u00a0152, \"Information und Konsultation im Bereich der Aussenpolitik\", Absatz\u00a03 des Parlamentsgesetzes vorg\u00e4ngig eine Informations- und Konsultationspflicht in den zust\u00e4ndigen Legislativkommissionen gilt.</p>","ReasonText":"<p>Gem\u00e4ss der \"Notiz des Sekretariats der Aussenpolitischen Kommissionen zu den Mitwirkungsrechten der eidgen\u00f6ssischen R\u00e4te im Bereich der Aussenpolitik\" \"besteht nicht nur bei Verhandlungen in internationalen Organisationen, sondern allgemein bei allen wesentlichen aussenpolitischen Vorhaben eine Konsultationspflicht. Darunter kann auch sogenanntes 'soft law' fallen, n\u00e4mlich Verhandlungen \u00fcber internationale Vereinbarungen, mit welchen der Schweiz keine rechtlichen Verpflichtungen auferlegt werden, die aber f\u00fcr die internationale Stellung der Schweiz dennoch von Bedeutung sein k\u00f6nnen.\"</p><p>Da sich die Empfehlungen und Beschl\u00fcsse der Gremien der OECD und ihrer Sonderorganisationen zunehmend zu internationalen Standards entwickeln und an sich bereits v\u00f6lkerrechtliche Wirkungen entfalten, gehen diese eindeutig \u00fcber \"soft law\" hinaus und m\u00fcssen deshalb vorg\u00e4ngig den zust\u00e4ndigen Legislativkommissionen zur Konsultation vorgelegt werden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":null,"FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":null,"SubmittedBy":"Aeschi Thomas","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1489017600000)\/","ResponsibleDepartment":null,"ResponsibleDepartmentName":null,"ResponsibleDepartmentAbbreviation":null,"IsLeadingDepartment":null,"Tags":"8|421","Category":"IV","Modified":"\/Date(1712771917267)\/","SubmissionDate":"\/Date(1403222400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4914,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Internationale Politik|Parlament"}}