{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141011,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141011,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141011,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141011,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141011,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141011,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141011,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141011,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141011,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141011,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141011,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141011,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141011,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141011,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141011,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141011,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141011,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20141011,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"14.1011","BusinessType":18,"BusinessTypeName":"Anfrage","BusinessTypeAbbreviation":"A","Title":"Gesundheitskosten. Sparen, aber wie?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die Gesundheitskosten sind in aller Munde. Einzelmassnahmen zur Senkung derselben werden gepr\u00fcft. Die heutige fortgeschrittene Medizin und deren Forschung zeigen eindeutig, dass die Gesundheitspflege interdisziplin\u00e4r und auf physischer, psychischer und geistiger Ebene gef\u00f6rdert werden muss. Ebenso sollten in der modernen Gesundheitspolitik die biografische Entwicklung, das soziale Umfeld und die Selbstheilungskr\u00e4fte des Individuums integriert werden.</p><p>Dementsprechend sollte eine bestm\u00f6gliche Vernetzung und Zusammenarbeit der diversen im Gesundheitswesen T\u00e4tigen stattfinden. Ein Austausch und eine m\u00f6gliche Zusammenarbeit mit dem n\u00e4heren Umfeld, wie der Familie, Arbeitgebenden sowie amtlichen Stellen, sollten die Behandlung unbedingt erg\u00e4nzen. Patientinnen und Patienten k\u00f6nnen nur umfassend und nachhaltig betreut werden, wenn ihre Beschwerden auf ganzheitlicher Ebene erfasst und nicht einzig Lokalsymptome behandelt werden. Ein Team aus \u00c4rzten, Therapeuten und Pflegenden, welches physische und psychische Faktoren einer Erkrankung ber\u00fccksichtigt, sollte gemeinsam mit selbstverantwortlichen Patienten die Behandlung festlegen.</p><p>Bereits bestehende Dienste im ambulanten Gesundheitsbereich, wie beispielsweise die M\u00fctter-/V\u00e4terberatungs- und Familienberatungsstellen, sowie auch die diversen Spitex-Organisationen sollten eine h\u00f6here Anerkennung erfahren und im Sinne eines starken pr\u00e4ventiven und in der Nachbehandlung verl\u00e4sslichen Netzes st\u00e4rker in die Mitarbeit integriert werden.</p><p>Durch die Fr\u00fcherkennung der sich auf physischer, psychischer und geistiger Ebene zeigenden Symptome und deren ganzheitliche Behandlung k\u00f6nnten schwere und chronische Leiden vermieden oder k\u00f6nnte ihnen zumindest bewusst begegnet werden.</p><p>Ich bitte den Bundesrat aufgrund dieser Betrachtung, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Teilt er meine Einsch\u00e4tzung, dass die Gesundheitspflege interdisziplin\u00e4r und auf physischer, psychischer und geistiger Ebene gef\u00f6rdert werden muss und dadurch Gesundheitskosten gespart werden k\u00f6nnten?</p><p>2. Was denkt er zu umfassenden Behandlungspl\u00e4nen, welche durch psychologische und soziale Beratung, eine enge Zusammenarbeit mit dem nahen Umfeld der Patienten und beispielsweise sofortige Ern\u00e4hrungsumstellung und mit Komplement\u00e4rmedizin erg\u00e4nzt werden?</p><p>3. Wie begegnet er meiner Forderung nach grosser Selbstverantwortung der Leistungsempfangenden und dem Bem\u00fchen um die eigene Gesundheit?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1./2. Der Bundesrat teilt die Einsch\u00e4tzung, dass die Interdisziplinarit\u00e4t und die Vernetzung der verschiedenen Akteure in der Gesundheitsversorgung im Sinne einer koordinierten Versorgung gef\u00f6rdert werden sollen. Sicherlich ist auch eine umfassende Ber\u00fccksichtigung der psychosozialen Aspekte einer Krankheit sowie des famili\u00e4ren und beruflichen Umfelds sinnvoll. Insbesondere im Bereich der psychiatrischen Versorgung zeigen Auswertungen von kantonalen Modellprojekten, dass damit auch Kosten gespart werden k\u00f6nnen (Verk\u00fcrzung der Aufenthaltsdauern in den station\u00e4ren Einrichtungen, Vermeidung von Re- oder Notfallhospitalisationen). Auch im Bereich der Onkologie ist heute eine interdisziplin\u00e4re, umfassende Herangehensweise (inklusive z. B. der psychoonkologischen Betreuung) Standard. Welche zus\u00e4tzlichen therapeutischen oder unterst\u00fctzenden Massnahmen zu ergreifen sind, ist im Einzelfall zu entscheiden. Allerdings sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass die vorgeschlagenen Massnahmen wie soziale Beratung, Unterst\u00fctzung bei der Ern\u00e4hrungsumstellung und komplement\u00e4rmedizinische Massnahmen nicht oder nicht vollumf\u00e4nglich Pflichtleistungen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung sind und deshalb von den Patienten entweder \u00fcber Zusatzversicherungen oder selbst zu finanzieren bzw. die Kosten von den Kantonen zu tragen sind (z. B. soziale Beratung).</p><p>Der Bundesrat engagiert sich im Rahmen der Umsetzung seiner gesundheitspolitischen Priorit\u00e4ten \"Gesundheit 2020\" vom 23. Januar 2013 f\u00fcr die F\u00f6rderung der koordinierten Versorgung. In einem ersten Schritt sollen hierzu Studien zum besseren Verst\u00e4ndnis der aktuellen Versorgungssituation bei leistungsintensiven Patientinnen und Patienten in Auftrag gegeben werden, dabei soll insbesondere die Frage von qualitativen Verbesserungsm\u00f6glichkeiten an den Schnittstellen (insbesondere Spitaleintritt und Spitalaustritt) im Zentrum stehen. Zudem leisten auch andere Projekte wie z. B. die Umsetzung der Nationalen Strategie Palliative Care 2013-2015, die Umsetzung der Nationalen Demenzstrategie 2014-2017 und die Umsetzung der Nationalen Strategie gegen Krebs 2014-2017 einen wichtigen Beitrag. Im Rahmen des Integrationsdialogs des \"Dialogs der tripartiten Agglomerationskonferenz gesundes Aufwachsen\" unterst\u00fctzt er zudem die Vernetzung unter den verschiedenen an der Behandlung und Betreuung vor, w\u00e4hrend und nach der Geburt beteiligten Berufsgruppen.</p><p>3. Auch die F\u00f6rderung der Selbstverantwortung der Leistungsempf\u00e4ngerInnen sowie die St\u00e4rkung von Pr\u00e4vention und Gesundheitsf\u00f6rderung - beide Bereiche fallen heute prim\u00e4r in den Zust\u00e4ndigkeitsbereich der Kantone - sind Gegenstand der gesundheitspolitischen Priorit\u00e4ten des Bundesrates \"Gesundheit 2020\". Konkret werden aktuell z. B. eine nationale Strategie Pr\u00e4vention nicht\u00fcbertragbarer Krankheiten sowie Vorschl\u00e4ge zur St\u00e4rkung der Patientenrechte wie auch der Gesundheitskompetenz erarbeitet.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1401235200000)\/","SubmittedBy":"Feri Yvonne","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1401235200000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1750804468040)\/","SubmissionDate":"\/Date(1395273600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4912,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}