{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141037,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141037,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141037,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141037,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141037,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141037,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141037,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141037,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141037,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141037,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141037,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141037,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141037,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141037,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141037,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141037,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141037,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20141037,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"14.1037","BusinessType":18,"BusinessTypeName":"Anfrage","BusinessTypeAbbreviation":"A","Title":"Dritter Bologna-Zyklus an Fachhochschulen. Beitrag zu Nachwuchsf\u00f6rderung und Innovation","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 28. Mai 2014 den \"Nachwuchsbericht\" verabschiedet, der auf das Postulat 12.3343 zur\u00fcckgeht. Er unterstreicht den Auftrag der Fachhochschulen (FH), ihre Studierenden praxisorientiert auszubilden und durch angewandte Forschung und Entwicklung zur Innovation beizutragen. Der Bericht verzichtet jedoch auf eine Aussage zum dritten Bologna-Zyklus an FH. Die Hochschulen m\u00fcssen sich in ihrem Profil weiterentwickeln und sich an der Bildung ihres eigenen Nachwuchses massgeblich beteiligen. FH-Doktorierende bilden eine zus\u00e4tzliche Schnittstelle zwischen Praxis und Theorie, zwischen Grundlagenforschung und Anwendung. Damit bietet der dritte Zyklus an FH eine grosse Chance f\u00fcr verst\u00e4rkte Innovation in der Schweiz.</p><p>Die FH, vertreten durch deren Rektoren (KFH), und der schweizerische Dachverband der Absolventinnen und Absolventen von FH (FH Schweiz) sind bereit, sich an der Qualifikation des dringend ben\u00f6tigten wissenschaftlich qualifizierten Nachwuchses in der Schweiz zu beteiligen, und unterst\u00fctzen die Einf\u00fchrung eines dritten Zyklus an FH. Deshalb ist im Nachgang zu den Antworten auf die Interpellation H\u00e4berli-Koller 13.3670 die Beantwortung folgender Fragen notwendig:</p><p>1. Welche F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Forschende mit Ziel einer Lehr- und Forschungslaufbahn an einer Fachhochschule h\u00e4lt der Bundesrat f\u00fcr zweckm\u00e4ssig?</p><p>2. Wie beurteilt er die Erkenntnisse der Rektorenkonferenz (KFH-Grundsatzposition) sowie die Position von FH Schweiz zur L\u00f6sung der heute fehlenden Doktoratsm\u00f6glichkeiten im Bereich der angewandten Forschung und Entwicklung?</p><p>3. Welche Folgerungen zieht er, und welche Erg\u00e4nzungen im Massnahmenplan des Nachwuchsberichtes nimmt er bez\u00fcglich der von der KFH nachgewiesenen spezifischen Nachwuchsproblematik f\u00fcr Fachhochschulen vor?</p><p>4. Welche M\u00f6glichkeiten sieht der Bund, um die vom Schweizerischen Wissenschafts- und Innovationsrat geforderte \"wirklich breite F\u00f6rderung des Nachwuchses\" sicherzustellen, z. B. im Rahmen der angek\u00fcndigten anreizorientierten Sondermassnahmen?</p><p>5. Mit welchen Massnahmen und nach welchem Zeitplan (BFI-Botschaft 2017-2020) will er die Lancierung von neuen Modellen des dritten Studienzyklus im Fachhochschulprofil unterst\u00fctzen?</p><p>6. Welche Vorteile sieht er durch einen dritten Zyklus an FH hinsichtlich seiner Innovationspolitik?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat hat in seiner Antwort auf die Interpellation H\u00e4berli-Koller 13.3670 festgehalten, dass Fachhochschulen (FH) den Auftrag haben, praxisorientierte und berufsqualifizierende Ausbildungen anzubieten sowie anwendungsorientierte Forschung f\u00fcr Wirtschaft und Gesellschaft zu erbringen. Der Auftrag zur Beibehaltung des praxisorientierten Profils wird auch unter dem Hochschulf\u00f6rderungs- und Koordinationsgesetz (HFKG, tritt voraussichtlich 2015 in Kraft) weitergef\u00fchrt und eine wichtige gemeinsame Aufgabe von Bund und Kantonen bleiben. Die Doktoratsstufe ist gem\u00e4ss den heutigen Rechtsgrundlagen alleine den universit\u00e4ren Hochschulen (UH) vorbehalten. Die k\u00fcnftige Schweizerische Hochschulkonferenz als oberstes hochschulpolitisches Organ der Schweiz hat gest\u00fctzt auf Artikel\u00a012 Absatz\u00a03 HFKG in der Versammlungsform des Hochschulrates u. a. die Kompetenz zur Festlegung der Merkmale der einzelnen Hochschultypen und zum Erlass von Grunds\u00e4tzen \u00fcber die Studienstufen und Durchl\u00e4ssigkeit zwischen den Hochschultypen. Im Rahmen dieser Kompetenzen wird sie u. a. auch die Verortung und die Merkmale der einzelnen Studienstufen f\u00fcr die UH sowie die FH und p\u00e4dagogischen Hochschulen festlegen. Dazu geh\u00f6rt auch die Frage nach der Notwendigkeit und Funktion des dritten Zyklus an FH. Vor diesem Hintergrund beantwortet der Bundesrat die Fragen wie folgt:</p><p>1./3./4. Der Bericht des Bundesrates vom 28. Mai 2014 \u00fcber die wissenschaftliche Nachwuchsf\u00f6rderung nennt verschiedene zu pr\u00fcfende M\u00f6glichkeiten, wie der wissenschaftliche Nachwuchs besser gef\u00f6rdert werden kann. Er empfiehlt u. a., die Praxisorientierung des Mittelbaus weiter zu verst\u00e4rken und Kooperationen mit Wirtschaft und Gesellschaft zu f\u00f6rdern. Zudem sind Massnahmen zu ergreifen, damit sich der wissenschaftliche Nachwuchs von FH auch innerhalb der Hochschulen weiterqualifizieren kann. Dazu geh\u00f6rt u. a. auch die Verbesserung der Durchl\u00e4ssigkeit f\u00fcr FH-Absolventinnen und -Absolventen zum dritten Zyklus von UH. Es ist weiter zu pr\u00fcfen, ob und wie die Rahmenbedingungen f\u00fcr die angewandte Forschung verbessert werden k\u00f6nnen. Eine berufliche Erfahrung ausserhalb der Hochschule soll aber weiterhin f\u00fcr k\u00fcnftige Lehr- und Forschungsverantwortliche von FH die Regel sein.</p><p>2./5./6. Es obliegt gem\u00e4ss HFKG dem neuen obersten hochschulpolitischen Organ der Schweiz, der Schweizerischen Hochschulkonferenz, in der Versammlungsform des Hochschulrates \u00fcber Notwendigkeit, Funktion und Wirkung eines dritten Zyklus an FH zu entscheiden. Den daf\u00fcr gemeinsam zu f\u00fchrenden Diskussionen und Beratungen kann der Bundesrat an dieser Stelle nicht vorgreifen. Der Hochschulrat wird dabei selbstverst\u00e4ndlich auch der Grundsatzposition der KFH ebenso wie Stellungnahmen oder Antr\u00e4gen der neuen Schweizerischen Rektorenkonferenz geb\u00fchrend Rechnung tragen. Allf\u00e4llige Stellungnahmen der Mitglieder mit beratender Stimme wird er bei seiner Entscheidfindung ebenfalls ber\u00fccksichtigen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1409097600000)\/","SubmittedBy":"Wasserfallen Christian","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1409097600000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32|36","Category":null,"Modified":"\/Date(1750803707123)\/","SubmissionDate":"\/Date(1402617600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4914,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung|Wissenschaft und Forschung"}}