{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141066,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141066,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141066,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141066,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141066,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141066,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141066,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141066,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141066,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141066,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141066,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141066,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141066,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141066,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141066,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141066,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141066,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20141066,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"14.1066","BusinessType":18,"BusinessTypeName":"Anfrage","BusinessTypeAbbreviation":"A","Title":"Umsetzung der WHO-Strategie zu traditioneller und komplement\u00e4rer Medizin in der Schweiz","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat k\u00fcrzlich ihre Strategie f\u00fcr traditionelle und komplement\u00e4rmedizinische Medizin (T&amp;CM) f\u00fcr die n\u00e4chste Dekade publiziert: \"The WHO Traditional Medicine (TM) Strategy 2014-2023\".</p><p>Ziele der Strategie sind die Unterst\u00fctzung der Mitgliedstaaten in:</p><p>1. der Nutzbarmachung des Potenzials von traditioneller und komplement\u00e4rmedizinischer Medizin f\u00fcr Gesundheit, Wohlbefinden und eine menschenzentrierte Gesundheitsversorgung;</p><p>2. der F\u00f6rderung einer sicheren und effektiven Verwendung von traditioneller und komplement\u00e4rmedizinischer Medizin durch Regulierung, Forschung und Integration von traditionellen und komplement\u00e4rmedizinischen Produkten, Therapeuten und Praktiken ins Gesundheitssystem, wo angebracht.</p><p>Wie gedenkt der Bundesrat die WHO-Strategie zu traditioneller und komplement\u00e4rer Medizin in der Schweiz umzusetzen?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wendet sich mit ihrer Strategie \"The WHO Traditional Medicine (TM) Strategy 2014-2023\" an alle L\u00e4nder. W\u00e4hrend in \u00e4rmeren L\u00e4ndern, insbesondere in Afrika, diese Medizin teilweise die ungen\u00fcgende medizinische Versorgung erg\u00e4nzt, stehen in den wohlhabenden L\u00e4ndern die Wahlfreiheit der Patientinnen und Patienten sowie der weltweite Austausch von regional entstandenen Traditionen im Vordergrund. Die WHO-Strategie konzentriert sich auf die allen L\u00e4ndern gemeinsamen Aspekte wie Ausbildung, Produktesicherheit und Integration verschiedener Medizinsysteme.</p><p>Mit der Annahme des neuen Verfassungsartikels zur Komplement\u00e4rmedizin (Art. 118a der Bundesverfassung) besteht in der Schweiz bereits ein verfassungsm\u00e4ssiger Auftrag zur Ber\u00fccksichtigung der Komplement\u00e4rmedizin. Die Arbeiten im Zusammenhang mit der Umsetzung des Verfassungsartikels sind im Gange. Das Eidgen\u00f6ssische Departement des Innern (EDI) hat im Fr\u00fchjahr 2011 eine Gruppe zur Begleitung der Konkretisierungsarbeiten zum neuen Verfassungsartikel eingesetzt. Die Umsetzungsarbeiten betreffen im Wesentlichen die gleichen Aspekte, die in der Strategie der WHO angesprochen werden:</p><p>In der laufenden Revision des Heilmittelgesetzes schl\u00e4gt der Bundesrat einige Erleichterungen f\u00fcr die Zulassung von komplement\u00e4rmedizinischen Arzneimitteln vor. Insbesondere f\u00fcr traditionell verwendete, nichtverschreibungspflichtige Arzneimittel, welche Wirkstoffe pflanzlicher oder synthetischer Herkunft enthalten, werden die Anforderungen an die Zulassung wesentlich vereinfacht. Die Schweiz arbeitet ausserdem weiterhin in Expertengruppen des Europarates mit. So wird u. a. die sichere Verwendung von qualitativ hochwertigen traditionellen und komplement\u00e4rmedizinischen Arzneimitteln verfolgt. Damit kann in diesem Rahmen die Implementierung der WHO-Strategie auf europ\u00e4ischer Ebene unterst\u00fctzt und begleitet werden.</p><p>Die Vorlage zur Teilrevision des Medizinalberufegesetzes sieht die Vermittlung von Kenntnissen \u00fcber die Komplement\u00e4rmedizin in der Ausbildung der universit\u00e4ren Medizinalberufe vor. Die Regelung der Ausbildung von nicht\u00e4rztlichen komplement\u00e4rmedizinischen Therapeuten steht in der Verantwortung des Staatssekretariates f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation, wobei das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit (BAG) \u00fcber den Stand der Arbeiten informiert ist. Was schliesslich die Kosten\u00fcbernahme von komplement\u00e4rmedizinischen Leistungen zulasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) betrifft, so schl\u00e4gt das EDI vor, die vier komplement\u00e4rmedizinischen Fachrichtungen den anderen von der OKP verg\u00fcteten medizinischen Fachrichtungen insofern gleichzustellen, als grunds\u00e4tzlich die Pflichtleistungsvermutung gilt. Demnach werden einzelne Leistungen dieser vier Fachrichtungen nur dann anhand der Kriterien der Wirksamkeit, Zweckm\u00e4ssigkeit und Wirtschaftlichkeit \u00fcberpr\u00fcft, wenn deren Erf\u00fcllung begr\u00fcndet infrage gestellt wird (Umstrittenheitsabkl\u00e4rung). Das EDI und das BAG haben die betroffenen Kreise \u00fcber das geplante Vorgehen informiert und sie eingeladen, bei der Erarbeitung der Kriterien und Prozesse mitzuwirken. Diese Arbeiten sind im Gang.</p><p>Der Bundesrat wird in der ersten Jahresh\u00e4lfte 2015, in Erf\u00fcllung der Postulate 14.3094 sowie 14.3089, \"Komplement\u00e4rmedizin. Stand der Umsetzung von Artikel\u00a0118a der Bundesverfassung und Ausblick\", im Rahmen eines Kurzberichtes genauer \u00fcber den Stand der Arbeiten berichten.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1417132800000)\/","SubmittedBy":"Graf-Litscher Edith","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1417132800000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"8|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1750803528900)\/","SubmissionDate":"\/Date(1410998400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4915,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Internationale Politik|Gesundheit"}}