{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141077,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141077,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141077,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141077,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141077,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141077,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141077,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141077,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141077,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141077,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141077,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141077,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141077,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141077,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141077,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141077,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20141077,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20141077,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"14.1077","BusinessType":18,"BusinessTypeName":"Anfrage","BusinessTypeAbbreviation":"A","Title":"Sind das Bundesamt f\u00fcr Migration und das Grenzwachtkorps auf Ebola-F\u00e4lle vorbereitet?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Gem\u00e4ss Mitteilung des BAG liegt in der Schweiz ein erster Verdachtsfall auf Ebola vor.</p><p>Ich bitte den Bundesrat in diesem Zusammenhang um die Beantwortung folgender Fragen:</p><p>1. Sind das Bundesamt f\u00fcr Migration und das Grenzwachtkorps als Erstansprecher f\u00fcr Asylsuchende f\u00fcr die Bew\u00e4ltigung der Ebola-Problematik vorbereitet?</p><p>2. Welche Massnahmen wurden getroffen, um Verdachtsf\u00e4lle zu erkennen und diese sicher abzukl\u00e4ren, sodass eine Weiterverbreitung m\u00f6glichst ausgeschlossen werden kann?</p><p>3. Welche Massnahmen wurden getroffen, um Ernstf\u00e4lle zu behandeln, sodass die Ansteckungsgefahr f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung ausgeschlossen werden kann?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Vorbemerkung: Die nachfolgenden Antworten basieren auf der aktuellen Situationsbeurteilung. Da sich die Situation bez\u00fcglich Ebola laufend ver\u00e4ndert, \u00fcberpr\u00fcft der Bund seine Lageeinsch\u00e4tzung sowie die darauf basierenden Empfehlungen und Massnahmen fortlaufend.</p><p>Die Schweiz hat sich seit Anbeginn der Gesundheitskrise in Westafrika bereiterkl\u00e4rt, Personen, die f\u00fcr humanit\u00e4re Organisationen t\u00e4tig sind, in der Schweiz behandeln zu lassen, sollten diese an Ebola erkranken. Dieser Fall ist nun eingetreten. Ein Arzt, der in Sierra Leone t\u00e4tig ist, hat sich angesteckt und ist zur medizinischen Behandlung am 21. November 2014 nach Genf \u00fcberf\u00fchrt worden.</p><p>1. Asylsuchende Personen aus den betroffenen L\u00e4ndern werden genau beobachtet. In enger Zusammenarbeit haben das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit (BAG) und das Bundesamt f\u00fcr Migration (BFM) ein Vorgehen bei Verdachtsf\u00e4llen definiert, dessen Umsetzung auf den Kantons\u00e4rzten, ihren designierten Spezialisten und der vorhandenen medizinischen Infrastruktur beruht. Das Grenzwachtkorps verf\u00fcgt \u00fcber die 24-Stunden-Notfallnummer des BAG, falls sich bei der Kontrolle von Personen aus den betroffenen L\u00e4ndern Fragen stellen.</p><p>Die Schweiz orientiert sich bei der Lagebeurteilung und allf\u00e4lligen Massnahmen an den Empfehlungen der WHO. Die Massnahmen konzentrieren sich auf die Fr\u00fcherkennung von an Ebola erkrankten Personen und die Identifizierung und \u00dcberwachung von Personen, die angesteckt sein k\u00f6nnten und sich noch in der Inkubationszeit (bis zu 21 Tage) befinden.</p><p>2. Zurzeit sind in der Schweiz wie auch in den meisten anderen L\u00e4ndern Europas keine speziellen Einreisekontrollen vorgesehen. Ausnahmen bilden Frankreich und Belgien, da dies die einzigen L\u00e4nder mit Direktfl\u00fcgen aus den betroffenen L\u00e4ndern sind. Weiterf\u00fchrende Kontrollen wurden auch im Vereinigten K\u00f6nigreich eingef\u00fchrt. An den Schweizer Flugh\u00e4fen besteht jedoch ein Konzept zum Umgang mit Verdachtsf\u00e4llen.</p><p>F\u00fcr die Behandlung von Ebola-Kranken haben die grossen Schweizer Spit\u00e4ler die daf\u00fcr erforderlichen Isolationszimmer und entsprechend ausgebildetes medizinisches Personal. Damit soll sichergestellt werden, dass Verdachtsf\u00e4lle rechtzeitig erkannt und richtig behandelt werden k\u00f6nnen.</p><p>Der Prozess im Umgang mit dem ersten Verdachtsfall hat gezeigt, dass die Umsetzung der vom BAG zusammen mit dem BFM getroffenen Massnahmen f\u00fcr die Empfangs- und Verfahrenszentren funktioniert. Die Massnahmen haben sich bew\u00e4hrt und werden weiterhin eingehalten.</p><p>3. Seit Ende August 2014 wird jede asylsuchende Person aus einem der L\u00e4nder mit Ebola-Epidemie von der Loge der Empfangs- und Verfahrenszentren nach dem Zeitpunkt des Verlassens des Epidemiegebiets befragt, und bei weniger als 21 Tagen oder unbekanntem Reisedatum wird telefonisch das BAG kontaktiert. Dieses veranlasst eine sofortige genaue Abkl\u00e4rung durch den kantons\u00e4rztlichen Dienst. Es gibt keine Tests f\u00fcr Personen ohne Symptome, die eine Ebola-Infektion schon in der Inkubationszeit von 2 bis 21 Tagen anzeigen. Deshalb werden diese Personen nach m\u00f6glichen Kontakten zu an Ebola Erkrankten oder Verstorbenen befragt und falls n\u00f6tig bis zum Ende der Inkubationszeit ausserhalb des Zentrums \u00fcberwacht, um bei Auftreten von Symptomen sofort zu reagieren.</p><p>Personen aus den betroffenen L\u00e4ndern, die sich mit einer Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz befinden und deren Adressen bekannt sind (etwa 1000 Personen), wurden in Zusammenarbeit mit dem BFM mit einem Rundschreiben in mehreren Sprachen auf das richtige Verhalten bei Reisen in ihre Herkunftsl\u00e4nder oder beim Empfang von Besuchern aus diesen L\u00e4ndern informiert.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1417737600000)\/","SubmittedBy":"Amherd Viola","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1417737600000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2811|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1750803473470)\/","SubmissionDate":"\/Date(1411516800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4915,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Migration|Gesundheit"}}