{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143048,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143048,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143048,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143048,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143048,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143048,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143048,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143048,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143048,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143048,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143048,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143048,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143048,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143048,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143048,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143048,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143048,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20143048,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"14.3048","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Rahmenbedingungen f\u00fcr Power to Gas rasch verbessern","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die notwendigen Rahmenbedingungen f\u00fcr einen raschen Ausbau von Power-to-Gas-Anlagen zu schaffen. Dies umfasst insbesondere:</p><p>1. F\u00f6rdermassnahmen f\u00fcr Forschung, Entwicklung und Anwendung; rasche Umsetzung einiger \"Leuchtturmprojekte\";</p><p>2. Evaluation von geeigneten Anlagestandorten (Koordination mit Biogasprojekten, Einspeisem\u00f6glichkeit ins Erdgasnetz);</p><p>3. gesetzliche und regulatorische Voraussetzungen f\u00fcr einen wirtschaftlichen Betrieb der Anlagen;</p><p>4. Regelung des Imports von Solar- oder Windgas.</p>","ReasonText":"<p>In der zuk\u00fcnftigen Stromversorgung gewinnt die Speicherung an Bedeutung, um die teils fluktuierende Produktion der erneuerbaren Energien ausgleichen zu k\u00f6nnen. Aber auch die Stromproduktion aus Bandenergie (AKW-Strom, welcher beim Ersatz von Elektroheizungen vermehrt \"frei wird\") kann nicht zu jedem Zeitpunkt sinnvoll genutzt werden. Neben Pumpspeicherwerken und Batteriespeichern d\u00fcrfte Power to Gas (P2G) eine grosse Rolle spielen. Dabei wird \u00fcbersch\u00fcssiger Strom aus erneuerbarer Stromproduktion (vorwiegend Sonne und Wind) mittels Elektrolyse in Wasserstoff respektive Methan (dabei spielt das Vorhandensein einer CO2-Quelle eine wichtige Rolle) umgewandelt, das ins Erdgasnetz eingespiesen wird. Diese Technologie (Power to Gas) kann somit Strom- und Gasnetze miteinander verbinden und das vorhandene Gasnetz als regionalen Speicher nutzen. Mit so erzeugtem \"Solargas\" und \"Windgas\" k\u00f6nnen die Klimaziele im W\u00e4rme- und Mobilit\u00e4tsbereich wesentlich unterst\u00fctzt werden. Power to Gas wird damit zu einem ausserordentlich wichtigen Puzzleteil einer nachhaltigen Energieversorgung.</p><p>Power-to-Gas-Projekte haben ungleich bessere Realisierungschancen als die Tiefengeothermie: Es gibt viele geeignete Standorte, die kaum auf Widerstand in der Bev\u00f6lkerung stossen werden, und die technischen Risiken sind minimal. Es ist deshalb wichtig, dass die Voraussetzungen f\u00fcr eine rasche Realisierung solcher Anlagen in der Schweiz geschaffen werden, nicht zuletzt auch, um den Anschluss bei dieser Schl\u00fcsseltechnologie im internationalen Wettbewerb nicht zu verpassen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Es ist tats\u00e4chlich eine Herausforderung f\u00fcr die Energie- und Klimapolitik, die zeitweise anfallenden \u00dcbersch\u00fcsse aus der Stromherstellung aus erneuerbaren Quellen sinnvoll zu speichern. Die Power-to-Gas-Technologie befindet sich zwar in der Entwicklungsphase, ihr kann langfristig aber eine wesentliche Rolle zukommen, insbesondere wenn es darum geht, grosse Mengen an erneuerbarer Energie ins Energiesystem einzubinden und \u00fcbersch\u00fcssigen Strom unter Einbezug einer bestehenden Speicherinfrastruktur (z. B. Erdgasnetz) sinnvoll nutzen zu wollen. Die vom Bundesamt f\u00fcr Energie (BFE) in Auftrag gegebene Studie \"Energiespeicher in der Schweiz\" aus dem Jahr 2013 zeigt auf, dass ein grossfl\u00e4chiger Einsatz neuartiger Energiespeicher in der Schweiz erst im Zeitraum nach 2035 erforderlich erscheint. Der Bundesrat wird das Potenzial, die Entwicklung sowie den Bedarf an dieser Technologie laufend im Rahmen eines Monitorings der Energiestrategie verfolgen.</p><p>1. Kurzfristig geht es darum, die einzelnen Komponenten der Power-to-Gas-Technologie weiterzuentwickeln, die Wirksamkeit der Technologie zu erh\u00f6hen und ihre Kosten zu senken. In der Schweiz existieren in diesem Bereich diverse Kompetenzen, und es laufen verschiedenste Forschungsprojekte, welche auch international eingebunden sind. So wird beispielsweise die direkte Koppelung von Windgeneratoren mit Elektrolyseuren untersucht. Neben der Forschungs- und Entwicklungsf\u00f6rderung sind auch mehrere Pilot-, Demonstrations- und Leuchtturmanlagen im Aufbau oder in Planung. Diese Projekte k\u00f6nnen vom Bund gef\u00f6rdert werden.</p><p>2. Die Evaluation von geeigneten Standorten f\u00fcr Power-to-Gas-Anlagen muss bei einem k\u00fcnftigen grossfl\u00e4chigen Einsatz erfolgen. Dazu soll eine Kosten-Nutzen-Analyse dieser Technologie, welche auch die l\u00e4ngerfristige Konvergenz der Energiesysteme ber\u00fccksichtigt, einen Beitrag leisten. Aus diesem Grund wird die Evaluation von geeigneten Standorten f\u00fcr Power-to-Gas-Anlagen zurzeit als verfr\u00fcht angesehen. Die Evaluation von geeigneten Standorten obliegt zudem der Privatwirtschaft, welche allf\u00e4llige Power-to-Gas-Anlagen betreiben wird. Zust\u00e4ndig f\u00fcr die Bewilligung solcher Anlagen w\u00e4re nicht der Bund, sondern die Kantone.</p><p>3. Aktuell sind - insbesondere in der Schweiz - die \u00dcbersch\u00fcsse an erneuerbarer Energie noch nicht so gross, dass ein rascher Ausbau solcher Anlagen notwendig w\u00e4re. Zum heutigen Zeitpunkt ist damit eine ausreichend grosse Nachfrage nach solchen Anlagen als Grundvoraussetzung f\u00fcr deren wirtschaftlichen Betrieb nicht gegeben. F\u00fcr einen raschen wirtschaftlichen Betrieb m\u00fcssten solche Anlagen in der Schweiz mit billigem \u00dcberschussstrom betrieben werden, welcher nicht unbedingt aus erneuerbaren Quellen stammt. Ein Betrieb von Power-to-Gas-Anlagen mit Strom aus fossilen Energietr\u00e4gern ist jedoch wenig sinnvoll und soll auch nicht gef\u00f6rdert werden.</p><p>4. Betreffend die Regelung des Imports von Strom aus erneuerbaren Quellen wurde Ende des letzten Jahres vom BFE, von der Eidgen\u00f6ssischen Finanzverwaltung und vom Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft eine Studie in Auftrag gegeben, welche den juristischen Spielraum f\u00fcr Anreizmechanismen durch eine differenzierte Behandlung von Strom aus unterschiedlichen Produktionsarten sowie unterschiedlicher Herkunft ausloten und entsprechende Optionen pr\u00fcfen soll. Die m\u00f6gliche Regelung bez\u00fcglich des Imports von Solar- und Windgas wird zudem im Bericht zum Postulat 13.3004, \"Internationaler Biogasmarkt im Brennstoffbereich\", untersucht.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1398816000000)\/","SubmittedBy":"B\u00f6hni Thomas","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1458259200000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"66","Category":null,"Modified":"\/Date(1763111106320)\/","SubmissionDate":"\/Date(1394064000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4912,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Energie"}}