{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143092,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143092,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143092,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143092,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143092,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143092,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143092,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143092,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143092,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143092,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143092,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143092,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143092,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143092,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143092,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143092,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143092,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20143092,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"14.3092","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Recht der Lernenden, die Berufsmaturit\u00e4t \u00fcber die integrierte Berufsmaturit\u00e4t zu erwerben","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, Gesetzes\u00e4nderungen auszuarbeiten, sodass die Lernenden in einer dualen beruflichen Grundbildung das Recht haben, w\u00e4hrend ihrer Grundbildung den Unterricht der integrierten Berufsmaturit\u00e4t (BM 1) zu besuchen.</p>","ReasonText":"<p>Die Berufsmaturit\u00e4t ist ohne Zweifel ein Erfolg unseres Berufsbildungssystems und der K\u00f6nigsweg f\u00fcr einen anschliessenden \u00dcbertritt an eine Fachhochschule. Bei n\u00e4herer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass die Anzahl der integrierten Berufsmaturit\u00e4ten im Vergleich zur Anzahl BM-2-Abschl\u00fcsse, also derjenigen Maturit\u00e4ten, die mit einem zus\u00e4tzlichen Unterrichtsjahr nach dem eidgen\u00f6ssischen F\u00e4higkeitszeugnis (EFZ) erworben werden, zur\u00fcckgeht.</p><p>Vor der Einf\u00fchrung des neuen Berufsbildungsgesetzes hatten Jugendliche das Recht, die integrierte Berufsmaturit\u00e4t (BM 1) frei zu w\u00e4hlen. Heute aber ben\u00f6tigen sie daf\u00fcr die Erlaubnis ihrer Lehrmeisterinnen und Lehrmeister. Zehn Jahre nach dieser Praxis\u00e4nderung kommen betr\u00e4chtliche Unterschiede bei der Quote der BM 1 gegen\u00fcber der Quote der BM 2 zum Vorschein. Diese zeigen sich einerseits zwischen den verschiedenen Berufsfeldern, andererseits zwischen den einzelnen Kantonen.</p><p>In seinem j\u00fcngsten Bericht \u00fcber die Berufsbildung betont der Bundesrat, besonders leistungsstarke Jugendliche f\u00fcr die Berufsbildung gewinnen zu wollen. Die Berufsmaturit\u00e4t ist dabei eines der Instrumente, die sich f\u00fcr diese Gewinnung eignen sollen. Doch der Bundesrat sieht leider keinerlei Massnahmen f\u00fcr deren F\u00f6rderung vor. Es ist jedoch zentral, die integrierte Berufsmaturit\u00e4t (BM 1) von Beginn der Berufsbildung an zu erm\u00f6glichen, da sie in dieser Form eine interessante Alternative zur akademischen Maturit\u00e4t bietet. </p><p>Angesichts des zunehmenden Bedarfs an hochqualifiziertem Personal muss der Bund die erw\u00e4hnten Befunde ernst nehmen und Massnahmen ergreifen, die einer gr\u00f6sstm\u00f6glichen Anzahl Jugendlicher unabh\u00e4ngig von ihrem Berufsbereich und von ihrem Wohnkanton erm\u00f6glichen, die Berufsmaturit\u00e4t innert k\u00fcrzester Frist und mit geringem Aufwand, also in der Form der integrierten Berufsmaturit\u00e4t (BM 1), zu erwerben.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Berufsmaturit\u00e4t hat sich als Angebot f\u00fcr schulisch starke Jugendliche etabliert und tr\u00e4gt massgeblich zur Steigerung der Durchl\u00e4ssigkeit und der Attraktivit\u00e4t der Berufsbildung bei. J\u00e4hrlich werden \u00fcber 10 000 Berufsmaturit\u00e4tsausweise ausgestellt. Die Berufsmaturit\u00e4tsquote stieg zwischen 2002 und 2012 gem\u00e4ss Bundesamt f\u00fcr Statistik von 9,5 auf 13,7 Prozent. Der Anteil der Berufsmaturit\u00e4t, die nach Abschluss der beruflichen Grundbildung als Vollzeitausbildung absolviert wird (BM 2), nahm in den letzten Jahren stetig zu, von 31,9 Prozent im Jahr 2002 auf 44,7 Prozent im Jahr 2012. Entsprechend sank der Anteil der integrierten Berufsmaturit\u00e4t (BM 1) von 68,1 Prozent (2002) auf 55,3 Prozent (2012). Einer der Gr\u00fcnde f\u00fcr diese Entwicklung d\u00fcrfte in der nicht zu untersch\u00e4tzenden Doppelbelastung w\u00e4hrend der beruflichen Grundbildung liegen.</p><p>Die Regelung, wonach der Lehrbetrieb im Lehrvertrag sein Einverst\u00e4ndnis f\u00fcr den Besuch des Berufsmaturit\u00e4tsunterrichts gibt, bietet Vorteile f\u00fcr beide Vertragsparteien. Das schriftliche Festhalten des Einverst\u00e4ndnisses sorgt f\u00fcr Verbindlichkeit und bildet die Grundlage f\u00fcr das k\u00fcnftige Ausbildungsverh\u00e4ltnis. Die Lehrbetriebe zeigen sich damit einverstanden, dass ihre Lernenden einen zus\u00e4tzlichen Tag in der Schule verbringen. Die Lernenden ihrerseits haben die Best\u00e4tigung, dass sie bei dem Zusatzaufwand, den die Berufsmaturit\u00e4t mit sich bringt, auf die Unterst\u00fctzung ihres Lehrbetriebs z\u00e4hlen k\u00f6nnen. Vor dieser Regelung kam es nicht selten zu Streitf\u00e4llen zwischen Lehrbetrieb und Lernenden, da eine entsprechende Vereinbarung fehlte und Lernende somit auch gegen den Willen des Lehrbetriebs den Berufsmaturit\u00e4tsunterricht besuchen konnten.</p><p>Der Bundesrat geht mit der Motion\u00e4rin einig, dass die Berufsmaturit\u00e4t gest\u00e4rkt werden soll. Ein wichtiger Schritt dazu erfolgte 2013 mit der Inkraftsetzung des neuen Rahmenlehrplans Berufsmaturit\u00e4t. Er positioniert die Berufsmaturit\u00e4t noch expliziter als Fachhochschulreife, indem der Unterricht gezielt auf die Fachbereiche der Fachhochschulen ausgerichtet wird.</p><p>Auch im Bericht \"Gezielte F\u00f6rderung und Unterst\u00fctzung von Jugendlichen mit unterschiedlichen Begabungspotenzialen an der Nahtstelle I und in der Berufsbildung\" spricht sich der Bundesrat f\u00fcr die F\u00f6rderung der Berufsmaturit\u00e4t aus. M\u00f6gliche Massnahmen diskutiert der Bund derzeit mit den Kantonen und der Wirtschaft. Neben Modellen, die dem gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel Rechnung tragen, geh\u00f6rt dazu auch eine gezielte Information aller Beteiligten (Lehrbetriebe, Lernende, Erziehungsberechtigte) \u00fcber die M\u00f6glichkeiten der Berufsmaturit\u00e4t.</p><p>Eine entscheidende Rolle spielen letztlich die Organisationen der Arbeitswelt. Ihnen obliegt einerseits die Entwicklung neuer Bildungsangebote. Andererseits k\u00f6nnen sie am wirkungsvollsten f\u00fcr die Berufsmaturit\u00e4t werben und die Unternehmen \u00fcberzeugen, den f\u00fcr sie n\u00f6tigen Berufsnachwuchs auch entsprechend zu rekrutieren und auszubilden.</p><p>Der Bundesrat ist \u00fcberzeugt, dass mit den erw\u00e4hnten Anstrengungen dem Anliegen, die Berufsmaturit\u00e4t zu st\u00e4rken, Rechnung getragen wird. Die von der Motion\u00e4rin verlangte Gesetzes\u00e4nderung hingegen w\u00fcrde erneut zu Streitf\u00e4llen f\u00fchren und k\u00f6nnte sich daher negativ auf die Entwicklung der Berufsmaturit\u00e4tsquote sowie das Angebot an Lehrstellen f\u00fcr schulisch starke Jugendliche auswirken. </p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1400025600000)\/","SubmittedBy":"Aubert Josiane","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1456704000000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32","Category":null,"Modified":"\/Date(1690528380023)\/","SubmissionDate":"\/Date(1394668800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4912,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung"}}