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Dies soll insbesondere in St\u00e4dten oder Gemeinden erfolgen, in denen vonseiten der Bev\u00f6lkerung erwiesenermassen ein Interesse an der Pflege und am Erlernen einer Landessprache ausserhalb ihres traditionellen Territoriums besteht.</p>","ReasonText":"<p>Durch immersiven Unterricht vom Kindergarten bis zur Sekundarstufe II k\u00f6nnen Landessprachen - auch das stark bedr\u00e4ngte Italienisch - landesweit effizient erlernt und gepflegt werden. Immersion ist als erfolgreiche Methode bereits weltweit erprobt. Im zweisprachigen Kanada beispielsweise besuchten 2012 15 Prozent oder 330 000 Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen zweisprachige Schulen. In der viersprachigen Schweiz liegt dieses Potenzial aber noch weitgehend brach. </p><p>Nebst den Kantonen Wallis und Freiburg und der Stadt Biel nimmt insbesondere der dreisprachige Kanton Graub\u00fcnden eine aktive Rolle ein. Als Massnahme zur F\u00f6rderung von Italienisch oder Romanisch bietet er die M\u00f6glichkeit, eine Schule oder einzelne Klassenz\u00fcge zweisprachig zu f\u00fchren. Die H\u00e4lfte der unterrichteten F\u00e4cher wird in Deutsch, die andere H\u00e4lfte in Italienisch oder Romanisch unterrichtet. Seit \u00fcber zehn Jahren f\u00fchrt auch die Stadtschule Chur zweisprachige Klassen (D/It und D/Ro). Das freiwillige Angebot erstreckt sich vom Kindergarten bis zur Maturit\u00e4t und wird rege in Anspruch genommen. Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler lernen von Anfang an, zwei Landessprachen als Denk- und Kommunikationsinstrument zu gebrauchen. So l\u00e4sst sich auch in der Zweitsprache eine hohe Sprachkompetenz erreichen. Kinder, die mehrsprachig aufwachsen, haben ein besseres Gesp\u00fcr f\u00fcr kulturelle Unterschiede und Besonderheiten der globalen Welt. In den verschiedensten Berufen ist dies heute von Vorteil. Mit dem Spracherwerb werden gleichzeitig kulturelle Elemente vermittelt, die zum besseren Verst\u00e4ndnis der schweizerischen Vielfalt beitragen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposal":19,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1400630400000)\/","SubmittedBy":"Semadeni Silva","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1497225600000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32","Category":null,"Modified":"\/Date(1750811284087)\/","SubmissionDate":"\/Date(1395187200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4912,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung"}}