{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143160,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143160,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143160,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143160,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143160,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143160,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143160,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143160,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143160,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143160,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143160,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143160,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143160,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143160,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143160,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143160,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143160,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20143160,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"14.3160","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Wie attraktiv sind die ETH Lausanne und Z\u00fcrich f\u00fcr ausl\u00e4ndische Studierende?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Es ist ein offenes Geheimnis: Unsere Eidgen\u00f6ssischen Technischen Hochschulen in Lausanne und Z\u00fcrich bleiben Spitzeninstitutionen, die in Bildung, Forschung und Innovation erstklassig sind. Um diese hervorragende Stellung im BFI-Bereich zu gew\u00e4hrleisten, stellt der Bund zahlreiche mehrj\u00e4hrige Finanzierungsbeitr\u00e4ge bereit.</p><p>In meiner Interpellation geht es mir nicht darum, ausl\u00e4ndische Studierende zu diskriminieren, indem ich ihre Anwesenheit an der ETHL und an der ETHZ infrage stelle. Vielmehr m\u00f6chte ich nach der Abstimmung vom 9. Februar 2014 nicht nur zeigen k\u00f6nnen, wie attraktiv unsere Hochschulen sind, sondern vor allem auch, wie offen unser Land ist, indem es an diesen Hochschulen bereitwillig ausl\u00e4ndische Studierende empf\u00e4ngt und ihnen eine hochstehende Bildung bietet. Deshalb bitte ich den Bundesrat, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Wie hoch sind die Anzahl und der Prozentsatz ausl\u00e4ndischer Studierender, die an den ETH in Lausanne und Z\u00fcrich studieren?</p><p>2. Woher kommen diese Studierenden (L\u00e4nder, EU und Drittstaaten)?</p><p>3. Wie hoch sind die Bildungskosten f\u00fcr die ausl\u00e4ndischen Studierenden?</p><p>4. Wie hoch ist der Prozentsatz der ausl\u00e4ndischen Studierenden, die am Ende ihres Studiums in der Schweiz eine Arbeitsstelle finden?</p><p>5. Werden Schweizer Studierende, die an Hochschulen im Ausland vom selben Niveau wie die beiden ETH studieren, gleich behandelt wie die ausl\u00e4ndischen Studierenden an unseren ETH?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat begr\u00fcsst die seit je bestehende internationale Ausrichtung der beiden ETH. Im globalisierten wissenschaftlichen Umfeld ist die Internationalisierung der Institutionen des ETH-Bereichs nach Meinung des Bundesrates sichtbarer Ausdruck ihres Erfolges im Wettbewerb um die besten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die ihrerseits substanziell zur L\u00f6sung von konkreten Herausforderungen in Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt beitragen - und zwar sowohl mit Blick auf die Schweiz als auch im globalen Massstab.</p><p>1. Der ETH-Rat unterscheidet in seinen Gesch\u00e4ftsberichten \u00fcber den ETH-Bereich zwischen Ausl\u00e4nderinnen und Ausl\u00e4ndern sowie Bildungsausl\u00e4nderinnen und Bildungsausl\u00e4ndern. Letztere stellen jene Teilmenge der Gesamtzahl Studierender ohne Schweizer Staatsb\u00fcrgerschaft dar, die ihre Hochschulzugangsberechtigung nicht in der Schweiz erworben haben. Nach Auffassung des Bundesrates ist diese Zahl im Zusammenhang der vorliegenden Interpellation von Interesse. Von 2009 bis 2013 hat sich der Anteil der Bildungsausl\u00e4nderinnen und Bildungsausl\u00e4nder unter den Studierenden (ohne Doktorierende) an den beiden ETH von 24,3 auf 31,0 Prozent erh\u00f6ht. Unter den Doktorierenden stieg ihr Anteil im gleichen Zeitraum von 62,9 auf 71,2 Prozent. Zusammengenommen stieg der Anteil Bildungsausl\u00e4nderinnen und Bildungsausl\u00e4nder unter den Studierenden und Doktorierenden der ETH Z\u00fcrich und der EPFL von 2009 bis 2013 von 33,1 auf 39,5 Prozent.</p><p>2. Im Jahr 2013 waren 22,2 Prozent der Studierenden an den beiden ETH Bildungsausl\u00e4nderinnen und Bildungsausl\u00e4nder aus der EU. Dies entspricht 4905 Studierenden. Im gleichen Jahr waren 44,0 Prozent der Doktorierenden (2619 Personen) Bildungsausl\u00e4nderinnen und Bildungsausl\u00e4nder aus der EU. Gesamthaft (Studierende und Doktorierende) machte der Anteil Bildungsausl\u00e4nderinnen und Bildungsausl\u00e4nder aus der EU an den beiden ETH im Jahr 2013 26,8 Prozent aus (7524 Personen).</p><p>3. Gegenw\u00e4rtig l\u00e4sst das ETH-Gesetz keine Differenzierung der Studiengeb\u00fchren nach Herkunft der Studierenden zu. Die Studierenden an den beiden ETH bezahlen unabh\u00e4ngig von ihrer Herkunft ein Schulgeld von 1160 Franken pro Jahr (zuz\u00fcglich leicht unterschiedlicher obligatorischer Semesterbeitr\u00e4ge ergibt dies ein Total von 1266 Franken pro Jahr an der EPFL und 1288 Franken pro Jahr an der ETH Z\u00fcrich). Es gilt zu beachten, dass nicht die Studiengeb\u00fchren, sondern die allgemeinen Lebenshaltungskosten f\u00fcr die Studierenden den Hauptanteil der Studienkosten ausmachen. Die beiden ETH rechnen f\u00fcr Studierende, die nicht im Elternhaus wohnen, mit j\u00e4hrlichen Lebenshaltungskosten von mindestens 22 000 Franken (inkl. Studiengeb\u00fchren).</p><p>4. Das Bundesamt f\u00fcr Statistik (BFS) kann aus den Resultaten der Absolventenbefragung den Anteil Bildungsausl\u00e4nderinnen und Bildungsausl\u00e4nder ableiten, die ein Jahr nach Studienabschluss in einem Mint-Fachbereich in der Schweiz wohnhaft sind. Bei diesen Personen kann grossmehrheitlich davon ausgegangen werden, dass sie in der Schweiz erwerbst\u00e4tig sind, wobei ein Teil davon ein Doktorat absolviert. In der Befragung im Jahr 2011 lag der entsprechende Wert f\u00fcr die Absolventinnen und Absolventen der beiden ETH bei rund 65 Prozent. In der Befragung von Studienabg\u00e4ngerinnen und -abg\u00e4ngern f\u00fcnf Jahre nach dem Abschluss lag mit Blick auf den ETH-Bereich der Anteil Bildungsausl\u00e4nderinnen und Bildungsausl\u00e4nder, die zu diesem Zeitpunkt noch in der Schweiz wohnhaft (und damit mutmasslich hier erwerbst\u00e4tig) waren, bei rund 67 Prozent.</p><p>5. Die H\u00f6he der Studiengeb\u00fchren ist auch eine kulturelle Frage. In gewissen, vorwiegend angels\u00e4chsischen L\u00e4ndern sind die Studiengeb\u00fchren oftmals sehr viel h\u00f6her als in der Schweiz. In Kontinentaleuropa sind sie dagegen in der Regel relativ tief. Schweizer Studierende bezahlen - sofern eine entsprechende Unterscheidung gemacht wird - manchmal in L\u00e4ndern der EU die gleichen Studiengeb\u00fchren wie Studierende aus der EU, manchmal die Geb\u00fchren f\u00fcr Drittstaaten. Von Land zu Land und nicht selten auch von Hochschule zu Hochschule k\u00f6nnen erhebliche Unterschiede bestehen. Eine allgemeine Antwort ist somit hier nicht m\u00f6glich.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1400025600000)\/","SubmittedBy":"Gschwind Jean-Paul","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1403222400000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32","Category":null,"Modified":"\/Date(1690526920013)\/","SubmissionDate":"\/Date(1395273600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4912,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung"}}