{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143162,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143162,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143162,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143162,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143162,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143162,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143162,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143162,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143162,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143162,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143162,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143162,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143162,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143162,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143162,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143162,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143162,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20143162,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"14.3162","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Anreize zur Verminderung des Fachkr\u00e4ftemangels im Gesundheitswesen schaffen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, in Zusammenarbeit mit den Kantonen und der Wirtschaft die seit Jahren identifizierten Verbesserungsm\u00f6glichkeiten im Bereich des Nachwuchses im Gesundheitswesen rasch umzusetzen und die identifizierten Potenziale im Inland diesbez\u00fcglich bestm\u00f6glich zu aktivieren und weitere Anreize zur Verminderung des Fachkr\u00e4ftemangels im Gesundheitswesen zu schaffen.</p>","ReasonText":"<p>Das Gesundheitswesen der Schweiz steht vor grossen personellen Herausforderungen. Bis ins Jahr 2030 m\u00fcssen 120 000 bis 190 000 Personen neu rekrutiert werden (Obsan 2009). Und: In den kommenden Jahren geht \u00fcber ein Drittel der Berufst\u00e4tigen in Rente, und der Bedarf an Pflegeleistungen wird im Bereich der Spitex und Alterspflege signifikant steigen. Um diesen Bedarf zu decken, fehlen j\u00e4hrlich etwa 5000 Gesundheitsfachleute. Es sind heute zu einem guten Teil im Ausland ausgebildete Fachkr\u00e4fte, die in der Schweiz die Gesundheitsversorgung sichern. Mit der Umsetzung der Volksinitiative \"gegen Masseneinwanderung\" wird sich aber der Mangel an ausgebildeten Fachkr\u00e4ften nochmals massiv versch\u00e4rfen. </p><p>Mit dem Masterplan Bildung Pflegeberufe haben Bund, Kantone und die Organisationen der Arbeitswelt die ersten Weichen gestellt. Aufgrund der neuen Ausgangslage gilt es aber, die bildungspolitischen Ziele und Massnahmen zu \u00fcberdenken und die Umsetzung wesentlich rascher voranzutreiben. Die Schweiz verf\u00fcgt \u00fcber ein betr\u00e4chtliches inl\u00e4ndisches Potenzial an zu wenig genutzten Fachkr\u00e4ften. Wir brauchen: </p><p>1. ein bedarfsgerechtes Bildungsangebot auf allen Stufen und insbesondere mehr Ausbildungs- und Praktikumspl\u00e4tze in Spit\u00e4lern, Pflegeheimen und Spitex. Die fl\u00e4chendeckende Einf\u00fchrung der zweij\u00e4hrigen Grundausbildung mit Attest Gesundheit und Soziales muss vorangetrieben werden. </p><p>2. flexible, moderne Arbeitszeitmodelle sowie bezahlbare, familienerg\u00e4nzende Betreuungsm\u00f6glichkeiten.</p><p>3. Nachholbildung und H\u00f6herqualifizierung f\u00fcr Erwachsene: Entwicklung und Schaffung von gezielten Angeboten, gezielte Unterst\u00fctzung von Wiedereinsteigerinnen, Anrechnung von Bildungsleistungen (\"validation des aquis\").</p><p>Nur so kann die Schweiz zuk\u00fcnftig Qualit\u00e4tseinbussen oder gar Leistungseinschr\u00e4nkungen in der Gesundheitsversorgung verhindern. </p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat hat 2013 die gesundheitspolitische Agenda \"Gesundheit 2020\" verabschiedet. Ein Ziel der Agenda ist es, mehr und gut qualifiziertes Gesundheitspersonal auszubilden. Das Thema Konsolidierung und Ausbau von Lehre und Forschung in der Humanmedizin wird in die BFI-Botschaft 2017-2020 einbezogen werden, wie der Bundesrat in seiner Stellungnahme zur Motion Rytz 12.3931 festgehalten hat. Mit dem Masterplan Bildung Pflegeberufe und der Fachkr\u00e4fteinitiative setzen Bund, Kantone und Organisationen der Arbeitswelt Massnahmen zur Erh\u00f6hung der inl\u00e4ndischen Ausbildungst\u00e4tigkeit und zur Aussch\u00f6pfung des Fachkr\u00e4ftepotenzials um.</p><p>Zu den einzelnen in der Motion angesprochenen Punkten:</p><p>1. Gesundheitsfachkr\u00e4fte werden heute bedarfsgerecht auf allen Bildungsstufen ausgebildet. Die zweij\u00e4hrige berufliche Grundbildung Assistentin/Assistent Gesundheit und Soziales mit eidgen\u00f6ssischem Berufsattest wurde 2012 gesamtschweizerisch erfolgreich eingef\u00fchrt. Um die Anzahl an Ausbildungspl\u00e4tzen auf Sekundarstufe II und Terti\u00e4rstufe zu erh\u00f6hen, hat die Schweizerische Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) Grunds\u00e4tze f\u00fcr die Steuerung und Finanzierung der betrieblichen Ausbildungsleistungen erarbeitet. Den Kantonen wird empfohlen, die Betriebe zur Ausbildung zu verpflichten. Einige Kantone haben die Ausbildungsverpflichtung bereits realisiert.</p><p>2. Der Bund hat 2011 in Zusammenarbeit mit den Kantonen eine Fachkr\u00e4fteinitiative (FKI) lanciert. Im Massnahmenbericht zur FKI von 2013 wurden vier Handlungsfelder identifiziert, wovon eines die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist. F\u00fcr das Angebot und die Kosten der familienerg\u00e4nzenden Kinderbetreuung sind die Kantone und Gemeinden zust\u00e4ndig. Der Bund unterst\u00fctzt die Beschaffung zus\u00e4tzlicher Pl\u00e4tze mit einem befristeten Impulsprogramm. In Erf\u00fcllung des Postulates Tornare 13.3135, \"Familienpolitik\", wird der Bundesrat einen Bericht erstellen. Er wird darlegen, wie die Familienpolitik im Rahmen der geltenden Zust\u00e4ndigkeiten weiterentwickelt werden kann.</p><p>3. Erwachsene k\u00f6nnen durch den direkten Zugang zum Qualifikationsverfahren, eine verk\u00fcrzte berufliche Grundbildung oder die Validierung von Bildungsleistungen auf vereinfachtem Weg einen Abschluss als Fachfrau/Fachmann Gesundheit mit eidgen\u00f6ssischem F\u00e4higkeitszeugnis erlangen. Einige Kantone bieten berufsbegleitende Studieng\u00e4nge und Teilzeitausbildungen an h\u00f6heren Fachschulen f\u00fcr Pflege an und unterst\u00fctzen Wiedereinstiegskurse. Das Staatssekretariat f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation wird in diesem Fr\u00fchjahr den Bericht \"Berufsabschluss und Berufswechsel f\u00fcr Erwachsene\" publizieren und darin aufzeigen, welche Handlungsspielr\u00e4ume genutzt werden k\u00f6nnen, um den Berufsabschluss und die berufliche Mobilit\u00e4t f\u00fcr Erwachsene zu erleichtern.</p><p>Bund, Kantone und Organisationen der Arbeitswelt haben somit bereits umfassende Massnahmen zur Deckung des Fachkr\u00e4ftebedarfs ergriffen. Im Zusammenhang mit der Umsetzung von Artikel\u00a0121a der Bundesverfassung pr\u00fcft der Bundesrat auch, ob die vorgesehenen Massnahmen schneller, sch\u00e4rfer oder umfassender umgesetzt werden sollen und ob in gewissen Bereichen weitere Anstrengungen und zus\u00e4tzliche Massnahmen notwendig sind. Der Bundesrat erachtet damit das Anliegen der Motion als erf\u00fcllt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1400630400000)\/","SubmittedBy":"Schmid-Federer Barbara","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1456704000000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1763110780837)\/","SubmissionDate":"\/Date(1395273600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4912,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung|Gesundheit"}}