{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143228,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143228,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143228,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143228,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143228,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143228,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143228,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143228,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143228,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143228,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143228,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143228,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143228,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143228,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143228,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143228,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143228,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20143228,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"14.3228","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Ausl\u00e4ndisches Personal im Gesundheitswesen. Situationsanalyse und Massnahmen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird im Nachgang zur Annahme der Masseneinwanderungs-Initiative beauftragt, einen Bericht zu erstellen \u00fcber das Personal im Gesundheitswesen, namentlich in der Spitex, den Pflegeinstitutionen, Spit\u00e4lern und Kliniken, explizit</p><p>1. pro Sprachregion \u00fcber die Zusammensetzung nach Berufsgruppen, Alter und Nationalit\u00e4t;</p><p>2. deren Entwicklung und die Gr\u00fcnde hierf\u00fcr.</p><p>Der Bericht soll das Ausmass des ausl\u00e4ndischen Personals in dieser Branche aufzeigen und welche Massnahmen bisher ergriffen worden sind, um die Abh\u00e4ngigkeiten von ausl\u00e4ndischem Personal zu verringern, sowie ob und welche Massnahmen noch ergriffen werden k\u00f6nnen, um vermehrt schweizerisches Personal auszubilden oder anzustellen. Dabei sollen unter anderem die Alterung des bisherigen Personals und die Anzahl der Schulabg\u00e4ngerinnen und -abg\u00e4nger einbezogen werden.</p><p>Da die Medizin und die Gesellschaft in einem starken Wandel sind, soll der Bericht aufzeigen, ob es Massnahmen und Trends gibt, die Einfluss auf den Personalbedarf haben (zum Beispiel Alterung der Gesellschaft und dadurch eine mengenm\u00e4ssige Zunahme von Vielfacherkrankungen - Polymorbidit\u00e4t -, Interprofessionalit\u00e4t, No-Lifting Policy).</p><p>Der Bericht soll \u00fcber alles Gesundheitspersonal in der Branche berichten, also \u00c4rzteschaft, Pflegende und deren Spezialisierungen sowie die medizinisch-therapeutischen und medizinisch-technischen Berufe.</p>","ReasonText":"<p>Ein gut funktionierendes Gesundheitswesen ist f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung von hoher Bedeutung und besonders f\u00fcr \u00e4ltere Mitb\u00fcrgerinnen und Mitb\u00fcrger sehr wichtig. In der Branche sind \u00fcber 10 Prozent aller schweizerischen Arbeitnehmenden besch\u00e4ftigt. Die Betriebe haben heute einen hohen, schweizweit \u00fcberdurchschnittlichen Ausl\u00e4nderanteil (Spit\u00e4ler und Kliniken von knapp einem Drittel). Zurzeit fehlen klare Angaben und ein differenziertes Bild \u00fcber die Entwicklung des Personals sowie die Abh\u00e4ngigkeit von ausl\u00e4ndischen Arbeitnehmenden im Gesundheitswesen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat ist sich bewusst, dass die Abh\u00e4ngigkeit von ausl\u00e4ndischen Gesundheitsfachkr\u00e4ften verringert werden muss. 2013 hat er die gesundheitspolitische Agenda \"Gesundheit 2020\" verabschiedet. Ein Ziel der Agenda ist es, mehr und gut qualifiziertes Gesundheitspersonal auszubilden. Das Thema \"Konsolidierung und Ausbau von Lehre und Forschung in der Humanmedizin\" wird in die BFI-Botschaft 2017-2020 einbezogen werden, wie der Bundesrat in seiner Stellungnahme zur Motion Rytz Regula 12.3931 festgehalten hat. Mit dem Masterplan Bildung Pflegeberufe, dem Masterplan Hausarztmedizin und medizinische Grundversorgung sowie der Fachkr\u00e4fteinitiative setzen Bund, Kantone und Organisationen der Arbeitswelt Massnahmen zur Erh\u00f6hung der inl\u00e4ndischen Ausbildungst\u00e4tigkeit und zur Aussch\u00f6pfung des Fachkr\u00e4ftepotenzials um.</p><p>Das Bundesamt f\u00fcr Statistik (BFS) weist die Ausbildungsabschl\u00fcsse der nichtuniversit\u00e4ren Gesundheitsberufe j\u00e4hrlich aus. Mit den Szenarien f\u00fcr das Bildungssystem liegen periodisch Analysen zur Entwicklung der Zahl der Schulabg\u00e4nger und Schulabg\u00e4ngerinnen vor. Die Aus- und Weiterbildungsabschl\u00fcsse sowie die Anerkennungen ausl\u00e4ndischer Titel in den f\u00fcnf universit\u00e4ren Medizinalberufen werden vom Bundesamt f\u00fcr Gesundheit (BAG) publiziert. Das Schweizerische Gesundheitsobservatorium (Obsan) wird 2015 einen neuen Bericht zum Gesundheitspersonal in der Schweiz vorlegen. Dieser wird aktuelle Angaben zum Personalbestand, zu ausl\u00e4ndischen Fachkr\u00e4ften sowie Prognosen zum Personalbedarf enthalten.</p><p>Das BFS erhebt etliche Daten zu den Gesundheitsfachkr\u00e4ften: Daten zum Personalbestand in der Spitex, den Pflegeinstitutionen sowie den Spit\u00e4lern und Kliniken werden in drei unterschiedlich aufgebauten Datenbanken erhoben. Die verschiedenen Erhebungen sind nicht kompatibel, und es bestehen L\u00fccken. Aussagen zu den einzelnen Berufen, zum Alter und zur Entwicklung des Personals sind bis anhin nur beschr\u00e4nkt m\u00f6glich. Im ambulanten Bereich fehlt eine breite statistische Grundlage.</p><p>Diese Problematik ist erkannt und wird angegangen: Unter Leitung der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) wurde im Rahmen des Masterplans Bildung Pflegeberufe ein Vorschlag zur Verbesserung der Datenlage erarbeitet. K\u00fcnftig sollen Kennzahlen f\u00fcr die einzelnen Gesundheitsberufe erhoben werden. Gest\u00fctzt darauf k\u00f6nnen die Kantone die Gesundheitsversorgung und ihre Ausbildungsaktivit\u00e4ten steuern. Mit dem seit dem 1. Januar 2009 geltenden Artikel\u00a022a des Krankenversicherungsgesetzes (KVG, SR 832.10) hat der Bund neu auch die Rechtsgrundlage, um Daten \u00fcber die ambulanten Leistungserbringer zu erheben. Dazu ist das Projekt Mars (Statistiken der ambulanten Grundversorgung) in Vorbereitung, das sich zuerst auf Spit\u00e4ler und Arztpraxen konzentriert.</p><p>Daten zu den Gesundheitsfachkr\u00e4ften liegen also bereits vor, und bei erkannten L\u00fccken wurden Schritte zur Verbesserung der Datenlage eingeleitet. Massnahmen zur vermehrten Aussch\u00f6pfung des inl\u00e4ndischen Fachkr\u00e4ftepotenzials wurden ergriffen. Im Zusammenhang mit der Umsetzung von Artikel\u00a0121a der Bundesverfassung pr\u00fcft der Bundesrat auch, ob die vorgesehenen Massnahmen schneller, sch\u00e4rfer oder umfassender umgesetzt werden sollen und ob in gewissen Bereichen weitere Anstrengungen und zus\u00e4tzliche Massnahmen notwendig sind. Der Bundesrat erachtet damit das Anliegen des Postulates als erf\u00fcllt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1400630400000)\/","SubmittedBy":"Schenker Silvia","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1456704000000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690526565633)\/","SubmissionDate":"\/Date(1395360000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4912,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Gesundheit"}}