{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143264,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143264,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143264,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143264,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143264,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143264,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143264,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143264,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143264,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143264,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143264,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143264,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143264,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143264,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143264,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143264,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143264,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20143264,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"14.3264","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Berufsbildung. Unternehmen Bund und Kantone genug, um das Erlernen anderer Landessprachen zu unterst\u00fctzen?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, folgende Fragen zu pr\u00fcfen und dar\u00fcber Bericht zu erstatten:</p><p>1. Wie sieht die konsolidierte Bilanz des Programms Piaget aus?</p><p>2. Inwieweit kann der Verfassungsauftrag, best\u00e4tigt im Berufsbildungsgesetz, als erf\u00fcllt betrachtet werden?</p><p>3. Welches sind die haupts\u00e4chlichen Gr\u00fcnde, die die Lernenden daran hindern oder sie davon abschrecken, w\u00e4hrend ihrer beruflichen Grundbildung einen Sprachaufenthalt zu machen?</p><p>4. Sind die Angebote von Berufspraktika f\u00fcr junge Erwachsene, die ihre Berufsbildung abgeschlossen haben und auf Stellensuche sind, nicht viel attraktiver? M\u00fcsste den Angeboten nicht Vorrang einger\u00e4umt werden, ja, m\u00fcssten f\u00fcr sie nicht mehr Mittel bewilligt werden?</p><p>5. Ist alles unternommen worden, damit die Lernenden \"Piaget\" kennen?</p>","ReasonText":"<p>Artikel\u00a070 Absatz\u00a03 BV h\u00e4lt fest: \"Bund und Kantone f\u00f6rdern die Verst\u00e4ndigung und den Austausch zwischen den Sprachgemeinschaften.\" Einer der Hauptwege, um dieses Ziel zu erreichen, besteht offensichtlich darin, beim Erlernen anderer Landessprachen w\u00e4hrend der obligatorischen Schulzeit anzusetzen. Doch das Erlernen anderer Landessprachen ist auch nach der obligatorischen Schule zentral, sei dies nun in der Berufsbildung oder in der akademischen Bildung. Das Berufsbildungsgesetz h\u00e4lt in Artikel\u00a06 denn auch fest, dass der Bund den Austausch von Lernenden f\u00f6rdern kann.</p><p>Im Berufsbildungsbereich gibt es mehrere Programme f\u00fcr einen Sprachaufenthalt, unter anderem das Programm Piaget, das von der CH-Stiftung f\u00fcr eidgen\u00f6ssische Zusammenarbeit verwaltet wird. Bis heute weiss man allerdings nicht, welche Ergebnisse mit diesem Programm erzielt werden konnten.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bund unterst\u00fctzt verschiedene Initiativen (w\u00e4hrend und nach der beruflichen Grundbildung) zur F\u00f6rderung der Mehrsprachigkeit und der Verst\u00e4ndigung zwischen den Sprachgemeinschaften. Dazu geh\u00f6ren z. B. die nationalen Austauschprogramme der CH-Stiftung f\u00fcr eidgen\u00f6ssische Zusammenarbeit, die Aktivit\u00e4ten des Dachverbands Intermundo zur F\u00f6rderung von Jugendaustausch oder die europ\u00e4ischen Bildungs- und Jugendprogramme. </p><p>Die Fragen der Postulantin beantwortet der Bundesrat wie folgt:</p><p>1./4. Das binnenstaatliche Programm Piaget richtet sich einerseits an Lernende der beruflichen Grundbildung f\u00fcr einen Lehrstellentausch. Andererseits bietet es stellenlosen jungen Erwachsenen die M\u00f6glichkeit, in einem anderen Landesteil ein Berufspraktikum zu absolvieren. Im Auftrag des Bundes betreut die CH-Stiftung beide Programmteile. Im Bereich der Berufsbildung werden derzeit Pilotprojekte aufgebaut mit dem Ziel einer Verdoppelung der Austausche bis 2016. Die Evaluation bisheriger Projekte zeigt, dass bereits kurze Austauschaufenthalte (3-4 Wochen) zur Verbesserung der m\u00fcndlichen Fremdsprachenkenntnisse und zur Motivationssteigerung beitragen. Der Organisations- und Betreuungsaufwand f\u00fcr Berufsbildungsverantwortliche ist bei einem erstmaligen Austausch hoch, nimmt aber bei Folgeprojekten oder Austauschpartnerschaften ab. Beim Angebot f\u00fcr stellenlose junge Erwachsene h\u00e4ngt das quantitative Ziel von den j\u00e4hrlichen Bedarfsangaben der Kantone ab.</p><p>2. Das Thema Mobilit\u00e4t hat in den letzten Jahren in der Berufsbildung an Bedeutung gewonnen. Bund, Kantone und Organisationen der Arbeitswelt gaben an der Lehrstellenkonferenz 2011 ein gemeinsames Commitment ab, wonach Austauschaktivit\u00e4ten gesteigert werden sollen und der Fremdsprachenunterricht an den Berufsfachschulen gef\u00f6rdert werden soll. Die nachfolgenden Arbeiten machten deutlich, dass regulatorische Massnahmen abgelehnt werden und angesichts der unterschiedlichen Bed\u00fcrfnisse und Voraussetzungen branchenspezifische L\u00f6sungen im Vordergrund stehen. \u00dcber die Projektf\u00f6rderung des Bundes gem\u00e4ss den Artikeln 54 und 55 des Berufsbildungsgesetzes (BBG; SR 412.10) besteht die M\u00f6glichkeit, entsprechende Projekte finanziell zu unterst\u00fctzen.</p><p>Gem\u00e4ss Artikel\u00a012 Absatz\u00a02 der Berufsbildungsverordnung (BBV; SR 412.101) ist in den Bildungsverordnungen der beruflichen Grundbildung \"in der Regel eine zweite Sprache vorzusehen\". Von den rund 180 Bildungsverordnungen der beruflichen Grundbildung, die seit 2005 in Kraft getreten sind, sieht etwa ein F\u00fcnftel den obligatorischen Fremdsprachenunterricht vor. In weiteren Berufen wird bilingualer Unterricht praktiziert, bei dem entweder im Fach- oder im allgemeinbildenden Unterricht fachliche Inhalte in einer Fremdsprache vermittelt werden. Die M\u00f6glichkeit einer verst\u00e4rkten Bundesf\u00f6rderung in diesem Bereich wird derzeit gepr\u00fcft.</p><p>3. In einer Bestandsanalyse \u00e4usserten sich Berufsbildnerinnen und Berufsbildner grunds\u00e4tzlich positiv zu Austauschaktivit\u00e4ten. Bedenken bestanden vor allem angesichts des administrativen Aufwands. Hinzu kommt die n\u00f6tige Koordination zwischen Betrieb, Berufsfachschule und \u00fcberbetrieblichen Kursen. </p><p>5. Die Informationsaktivit\u00e4ten der CH-Stiftung erfolgen auf mehreren Ebenen und \u00fcber verschiedene Kan\u00e4le, insbesondere \u00fcber die Internetseite <a href=\"http://www.ch-go.ch\">www.ch-go.ch</a>, mit zielgruppenspezifischen Veranstaltungen und Publikationen sowie einem regelm\u00e4ssigen Newsletter zum Thema Mobilit\u00e4t. Zudem ist sie bestrebt, ihre Kontakte zu Institutionen, Partnern aus der Wirtschaft und weiteren Multiplikatoren laufend auszubauen.</p><p>Der Bundesrat ist der Ansicht, dass mit der Beantwortung der Fragen die Anliegen der Postulantin erf\u00fcllt sind. Ein Bericht wird keine weiteren Erkenntnisse bringen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1400025600000)\/","SubmittedBy":"Bulliard-Marbach Christine","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1456704000000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32|2831","Category":null,"Modified":"\/Date(1690527258340)\/","SubmissionDate":"\/Date(1395360000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4912,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung|Kultur"}}