{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143327,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143327,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143327,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143327,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143327,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143327,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143327,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143327,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143327,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143327,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143327,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143327,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143327,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143327,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143327,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143327,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143327,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20143327,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"14.3327","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Handeln zugunsten der \u00fcber 50-j\u00e4hrigen Arbeitslosen ist notwendig","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Wie beurteilt der Bundesrat die Lage der Stellensuchenden, die \u00e4lter als 50 sind? Welche Massnahmen zur Unterst\u00fctzung unserer \u00fcber 50-j\u00e4hrigen Arbeitslosen schl\u00e4gt er vor?</p>","ReasonText":"<p>In der letzten Zeit h\u00e4ufen sich die alarmierenden Zeichen, die die Lage der \u00fcber 50-j\u00e4hrigen von der Arbeitswelt ausgeschlossenen Personen betreffen. Immer h\u00e4ufiger \u00e4ussern sich Betroffene. Oft sind sie von den unz\u00e4hligen erfolglosen Bewerbungen zerm\u00fcrbt. Mehrere Zehntausend Personen sehen sich in dieser Situation. Und es besteht die Gefahr, dass sich die Lage in den kommenden Jahren weiter verschlechtern wird. Ab 50 kann die Stellensuche sehr schwierig werden und besonders anforderungsreich sein. Das N\u00e4herr\u00fccken des Pensionsalters, h\u00f6here Lohnkosten und Vorurteile verhindern die Anstellung der Betroffenen. Auf der Internetseite \"50+\" beispielsweise kann man ergreifende Aussagen lesen. Diese Seite wurde von Menschen geschaffen, die von der Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt wegen ihres Alters betroffen sind, f\u00fcr Menschen, die dieses Los teilen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Grunds\u00e4tzlich sind \u00e4ltere Arbeitskr\u00e4fte in der Schweiz sehr gut im Arbeitsmarkt integriert. Die Erwerbsquote der \u00e4lteren Personen (55-64 Jahre) lag im Jahr 2013 laut Schweizerischer Arbeitskr\u00e4fteerhebung bei 74 Prozent und z\u00e4hlt im internationalen Vergleich zu den h\u00f6chsten.</p><p>Die Arbeitslosenquote der \u00c4lteren (50 plus) ist konstant tiefer als diejenige der \u00fcbrigen Altersklassen. Sie lag im Jahr 2013 mit 2,6 Prozent 0,6 Prozentpunkte unter dem schweizerischen Gesamtdurchschnitt.</p><p>Durch die Babyboom-Generationen der Jahrg\u00e4nge 1940 bis 1965 und den darauffolgenden Einbruch der Geburtenzahlen hat die absolute Zahl der 50- bis 64-J\u00e4hrigen innerhalb der Erwerbsbev\u00f6lkerung stark zugenommen. Der Anteil \u00e4lterer Personen an den Arbeitslosen blieb hingegen in den letzten 15 Jahren relativ stabil. In Anbetracht der sich ver\u00e4ndernden Altersstruktur der Erwerbsbev\u00f6lkerung ist dieses Ergebnis positiv zu werten.</p><p>Kommt es jedoch zum Stellenverlust, ist es f\u00fcr \u00c4ltere oft schwieriger als f\u00fcr J\u00fcngere, eine neue Stelle zu finden. 2013 machten die \u00fcber 50-J\u00e4hrigen 41 Prozent aller Langzeitarbeitslosen aus. Diese Quote war \u00fcber die vergangenen Jahre relativ stabil.</p><p>Der Bundesrat ist sich der Problematik des hohen Risikos zur Langzeitarbeitslosigkeit f\u00fcr \u00fcber 50-j\u00e4hrige Arbeitslose bewusst und handelt entsprechend. Die Arbeitslosenversicherung (ALV) unterst\u00fctzt \u00c4ltere bei ihrer Stellensuche und setzt bei Bedarf gezielt arbeitsmarktliche Massnahmen ein. \u00c4ltere Arbeitslose, die sich bei der \u00f6ffentlichen Arbeitsvermittlung melden, k\u00f6nnen insbesondere mit Einarbeitungszusch\u00fcssen, Pendler- und Wochenaufenthaltsbeitr\u00e4gen oder individuellen Kursen sowie Programmen zur vor\u00fcbergehenden Besch\u00e4ftigung gef\u00f6rdert werden.</p><p>Zus\u00e4tzlich zu den erw\u00e4hnten Vorkehrungen im Bereich der ALV hat das Eidgen\u00f6ssische Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung 2011 die Fachkr\u00e4fteinitiative (FKI) lanciert. Dadurch soll vermehrt das einheimische Arbeitskr\u00e4ftepotenzial genutzt werden. Teilziel der Initiative ist auch die F\u00f6rderung der Erwerbst\u00e4tigkeit von \u00e4lteren Arbeitnehmenden. Bund, Kantone und Spitzenverb\u00e4nde einigten sich an einem runden Tisch am 21. Mai 2013 \u00fcber das konkrete weitere Vorgehen und beschlossen auf gesetzgeberischer Ebene u. a. folgende Massnahmen:</p><p>- Im Rahmen der Reform der Altersvorsorge 2020 werden die rechtlichen Grundlagen im Bereich der AHV und der beruflichen Vorsorge f\u00fcr die Weiterbesch\u00e4ftigung \u00e4lterer Arbeitnehmender verbessert.</p><p>- In den Reformen zur finanziellen Sicherung der Altersvorsorgesysteme pr\u00fcft der Bund g\u00fcnstige Anreize f\u00fcr eine hohe Arbeitsmarktbeteiligung \u00e4lterer Personen.</p><p>Im Rahmen der FKI sind nicht nur der Bund, sondern auch die Organisationen der Arbeitswelt und die Kantone eingebunden, womit eine gr\u00f6ssere Breitenwirkung angestrebt wird. Bund, Kantone und Sozialpartner pr\u00fcfen in ihrem Kompetenzbereich, wie sie die Unternehmen zum Thema \"F\u00f6rderung der Erwerbsbeteiligung \u00e4lterer Personen\" sensibilisieren k\u00f6nnen und wie der Austausch von guten Praktiken gef\u00f6rdert werden kann. Im Zusammenhang mit der Umsetzung von Artikel\u00a0121a BV pr\u00fcft das WBF bis im Herbst 2014, ob weitere Anstrengungen und zus\u00e4tzliche Massnahmen notwendig sind.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1407888000000)\/","SubmittedBy":"Leuenberger Ueli","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1449100800000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|44","Category":null,"Modified":"\/Date(1690526435523)\/","SubmissionDate":"\/Date(1399420800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4913,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Besch\u00e4ftigung und Arbeit"}}