{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143352,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143352,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143352,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143352,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143352,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143352,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143352,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143352,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143352,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143352,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143352,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143352,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143352,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143352,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143352,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143352,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143352,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20143352,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"14.3352","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Asymmetriekorrektur nach Brustamputation soll Pflichtleistung nach KVG werden","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Rechtsgrundlagen umgehend so anzupassen, dass eine Asymmetriekorrektur an der gesunden Brust nach Amputation oder Reduktionsplastik einer an Brustkrebs erkrankten Brust ebenfalls eine Pflichtleistung (Grundversicherung) gem\u00e4ss KVG wird.</p>","ReasonText":"<p>Jedes Jahr erkranken in der Schweiz rund 5500 Frauen an Brustkrebs. Etwa 1500 Frauen m\u00fcssen in der Folge eine oder sogar beide Br\u00fcste amputieren. Wie hart das f\u00fcr diese Frauen ist, ist nicht vorstellbar. Aber noch immer weigern sich die meisten Krankenkassen, die Kosten f\u00fcr die zwingend n\u00f6tige Reduktion der zweiten Brust bei Frauen zu \u00fcbernehmen, weil dies anders als ein Brustaufbau auf der amputierten Seite keine Pflichtleistung gem\u00e4ss KVG ist.</p><p>J\u00e4hrlich ben\u00f6tigen rund 1000 Brustkrebsbetroffene eine solche Korrektur der gesunden Brust. Eine Korrektur der Asymmetrie ist zur Vorbeugung von Haltungssch\u00e4den und mit Blick auf die Wiederherstellung der k\u00f6rperlichen Integrit\u00e4t f\u00fcr viele Frauen zwingend. Oft verweigern Krankenkassen die \u00dcbernahme dieser Kosten mit dem dem\u00fctigenden Argument, es handle sich bloss um eine Sch\u00f6nheitsoperation! Eine solche Haltung ist zynisch, verletzt die W\u00fcrde dieser von Krebs betroffenen Frauen und beeintr\u00e4chtigt ihre Gesundheit unn\u00f6tigerweise. </p><p>2011 hat das Z\u00fcrcher Sozialversicherungsgericht in einem solchen Fall entschieden, dass die Krankenkasse Atupri die Kosten f\u00fcr einen solchen Eingriff \u00fcbernehmen muss. Leider wirkt sich dieser Entscheid bis heute nicht auf die Praxis vieler anderer Kassen aus. So sind zahlreiche Frauen in ihrem Leid auch noch gezwungen, mit zwei sichtbar ungleich grossen Br\u00fcsten zu leben oder den Rechtsweg zu beschreiten und die Kosten\u00fcbernahme f\u00fcr die Korrektur vor den Gerichten zu erstreiten. Viele betroffene Frauen resignieren. Es besteht tats\u00e4chliche Ungleichheit in der Praxis der Kosten\u00fcbernahme und damit gesetzgeberischer Handlungsbedarf (vgl. auch Entscheid Kantonsgericht BL 730 1346 vom 16. Oktober 2013 und BGE 138 V 131ff.).</p><p>Eine weitere Ungleichbehandlung besteht darin, dass die Kassen Hodenprothesen bei M\u00e4nnern nach einer Tumorerkrankung seit einem Gerichtsentscheid von 1995 \u00fcber die Grundversicherung bezahlen. </p><p>Da zwei ungleiche Br\u00fcste eine Entstellung von erheblichem Ausmass sind, ist diese Asymmetriekorrektur ebenfalls in die Grundversicherung aufzunehmen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposal":19,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1403222400000)\/","SubmittedBy":"Kiener Nellen Margret","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1466035200000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690526962040)\/","SubmissionDate":"\/Date(1399507200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4913,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}