{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143438,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143438,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143438,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143438,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143438,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143438,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143438,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143438,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143438,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143438,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143438,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143438,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143438,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143438,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143438,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143438,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143438,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20143438,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"14.3438","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Keine vorgeburtliche Geschlechterselektion durch die Hintert\u00fcre!","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die bestehenden Anforderungen an fr\u00fche pr\u00e4natale Untersuchungen dergestalt zu pr\u00e4zisieren, dass deren Missbrauchsrisiko zur geschlechtsspezifischen Selektion weitestm\u00f6glich reduziert wird.</p>","ReasonText":"<p>Artikel\u00a011 Buchstabe\u00a0b des Bundesgesetzes \u00fcber genetische Untersuchungen beim Menschen (GUMG) verbietet klar und deutlich, Abkl\u00e4rungen des Geschlechts aus reiner Neugierde durchzuf\u00fchren: \"Es ist verboten, pr\u00e4natale Untersuchungen durchzuf\u00fchren, die darauf abzielen, das Geschlecht des Embryos oder des F\u00f6tus zu einem anderen Zweck als der Diagnose einer Krankheit festzustellen.\"</p><p>Allerdings zeigt sich in der Praxis, dass dieser wichtigen Rahmenbedingung nicht immer Nachachtung verschafft wird und das ausdr\u00fccklich verankerte Verbot umgangen werden kann - auch und gerade angesichts neuer nichtinvasiver Tests (Praenatest, Panorama usw.), welche bereits ab der neunten Schwangerschaftswoche durchgef\u00fchrt werden.</p><p>Ein Missbrauchsrisiko besteht, wenn das Geschlecht als Nebenbefund pr\u00e4nataler Tests eruiert und als Information seitens Labor via \u00c4rztin oder Arzt an die Eltern mitgeliefert wird. Eine solche Situation birgt bei fr\u00fchen pr\u00e4natalen Tests die Gefahr eines Schwangerschaftsabbruchs vor Ablauf der ersten zw\u00f6lf Wochen - einzig, weil das Geschlecht nicht dem Wunsch der Eltern oder eines Elternteils entspricht.</p><p>Das geschilderte Missbrauchsrisiko l\u00e4sst sich reduzieren, indem den Laboratorien dann untersagt wird, Informationen betreffend Geschlecht an den Arzt oder die \u00c4rztin weiterzugeben, wenn diese lediglich einem f\u00fcr die Abkl\u00e4rung von Krankheiten unerheblichen Nebenbefund entsprechen. Eine solche L\u00f6sung l\u00e4sst auch keinen zus\u00e4tzlichen Druck auf die \u00c4rztinnen und \u00c4rzte entstehen, gegen\u00fcber den Eltern bereits in derart fr\u00fchem Stadium Auskunft betreffend Geschlecht zu geben.</p><p>Der Bundesrat wird gebeten, dem Parlament eine Pr\u00e4zisierung der Bestimmungen im GUMG vorzuschlagen, damit das heute vorhandene Missbrauchsrisiko deutlich reduziert werden kann.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat teilt die Meinung der Motion\u00e4rin, dass die fr\u00fche Kenntnis \u00fcber das Geschlecht bei pr\u00e4natalen Untersuchungen die Gefahr mit sich bringen kann, dass eine Schwangerschaft einzig aufgrund des Geschlechts des Embryos oder des F\u00f6tus abgebrochen wird. Die neuen nichtinvasiven pr\u00e4natalen Untersuchungen k\u00f6nnen bereits in einem fr\u00fchen Stadium der Schwangerschaft durchgef\u00fchrt werden, und die Resultate liegen bereits vor Ablauf der zw\u00f6lften Schwangerschaftswoche vor. Je nach Test teilen die Laboratorien den behandelnden \u00c4rztinnen und \u00c4rzten in der Regel die Befunde \u00fcber die untersuchten Chromosomen inklusive Geschlechtschromosomen mit.</p><p>Die in der Motion erw\u00e4hnte M\u00f6glichkeit, es den Laboratorien (ausser bei Abkl\u00e4rungen zu geschlechtsspezifischen Krankheiten) zu untersagen, Informationen \u00fcber das Geschlecht an die \u00c4rztin oder den Arzt weiterzugeben, kann eine m\u00f6gliche L\u00f6sung dieses Problems darstellen. Anders als die meisten anderen genetischen Untersuchungen werden die nichtinvasiven pr\u00e4natalen Untersuchungen aber zumeist in ausl\u00e4ndischen Laboratorien durchgef\u00fchrt, bei denen ein solches Mitteilungsverbot kaum durchgesetzt werden kann. Auch kann nicht ausgeschlossen werden, dass in naher Zukunft Tests erh\u00e4ltlich sind, die direkt von der \u00c4rztin oder vom Arzt ohne Beizug eines Laboratoriums angewendet und ausgewertet werden k\u00f6nnen. Der Bundesrat pr\u00fcft deshalb im Rahmen der laufenden Revision des Bundesgesetzes \u00fcber genetische Untersuchungen beim Menschen auch andere L\u00f6sungsans\u00e4tze, die die Gefahr des genannten Missbrauchs reduzieren k\u00f6nnen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposal":19,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1408492800000)\/","SubmittedBy":"Bruderer Wyss Pascale","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1527638400000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":"IIIb","Modified":"\/Date(1750811693070)\/","SubmissionDate":"\/Date(1402617600000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":4914,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}