{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143503,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143503,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143503,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143503,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143503,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143503,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143503,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143503,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143503,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143503,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143503,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143503,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143503,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143503,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143503,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143503,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143503,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20143503,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"14.3503","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Schweizweite Bek\u00e4mpfung der Moderhinke der Schafe","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Voraussetzungen zu schaffen, damit schweizweit eine koordinierte Bek\u00e4mpfung der Moderhinke der Schafe durchgef\u00fchrt werden kann.</p>","ReasonText":"<p>Die Moderhinke ist eine schmerzhafte und ansteckende Klauenkrankheit, die bei Schafen, aber auch bei G\u00e4msen und Steinb\u00f6cken auftritt und \u00fcber die ganze Schweiz weit verbreitet ist. F\u00fcr die Schafhalter bedeutet die Krankheit oft einen grossen \u00f6konomischen Verlust und einen enormen Arbeitsaufwand f\u00fcr die Pflege und Behandlung der kranken Schafe, unter anderem auch h\u00e4ufig mittels Einsatz von Antibiotika.</p><p>Die Moderhinke ist ebenso ein relevantes Tierschutzproblem, da betroffene Tiere derart stark unter Schmerzen leiden, dass sie oft nur noch auf den Vorderknien ihr Futter fressen. Zudem legen sie schlecht an Gewicht zu, und im Fall von Auen werden die L\u00e4mmer nur noch ungen\u00fcgend ges\u00e4ugt. Die Folgen davon sind nicht nur schlechtere S\u00e4uge- und Mastleistungen der Tiere, sondern immer auch damit verkn\u00fcpfte wirtschaftliche Einbussen wie tiefe Verkaufserl\u00f6se und hohe Behandlungskosten. </p><p>Nachdem der Kanton Graub\u00fcnden seit 2003 seinen Schafbestand mittels eines Bek\u00e4mpfungskonzeptes des Schweizerischen Beratungs- und Gesundheitsdienstes f\u00fcr Kleinwiederk\u00e4uer (BGK) erfolgreich saniert hat und auch die Diagnostik erfolgreich entwickelt ist, sind die Voraussetzungen gegeben, um auf nationaler Ebene ein erfolgreiches Bek\u00e4mpfungskonzept zu installieren. Die heutige Situation in der Schweiz ist nicht zielf\u00fchrend, da die Kantone sehr unterschiedliche Vollzugsniveaus aufweisen und sich - wenn \u00fcberhaupt - nur sehr unterschiedlich an der Bek\u00e4mpfung beteiligen und ein koordiniertes Vorgehen nicht vorhanden ist. So kommt es immer wieder zu Krankheitsausbr\u00fcchen und R\u00fcckf\u00e4llen in sanierten Herden, insbesondere auf Alpen und Gemeinschaftsweiden. Dies ist f\u00fcr die engagierten Schafhalter sehr unbefriedigend. Der einzelne Tierhalter kann sich nicht gegen die Krankheit sch\u00fctzen. Deshalb sind f\u00fcr die Moderhinke-Krankheit die Kriterien erf\u00fcllt, als Tierseuche definiert und entsprechend bek\u00e4mpft zu werden. </p><p>Diese Bek\u00e4mpfungsstrategie nach dem Vorbild Graub\u00fcndens hat zudem den sehr wichtigen Effekt, dass eine Krankheit ohne jeglichen Antibiotikaeinsatz nicht nur reduziert, sondern letztlich nachhaltig verhindert wird. </p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Im Rahmen von im Kanton Graub\u00fcnden durchgef\u00fchrten Forschungsprojekten wurden im Auftrag des Bundesamtes f\u00fcr Lebensmittelsicherheit und Veterin\u00e4rwesen die wissenschaftlichen Voraussetzungen f\u00fcr eine systematische Bek\u00e4mpfung der Moderhinke untersucht und wurde die entsprechende Diagnostik entwickelt. Eine schweizweit koordinierte Bek\u00e4mpfung der Moderhinke erscheint dem Bundesrat aus tierseuchenpolizeilichen Gr\u00fcnden angezeigt.</p><p>Voraussetzung hierzu w\u00e4re die Aufnahme der Moderhinke als sogenannte \"andere Seuche\" gem\u00e4ss Artikel\u00a01a Absatz\u00a02 des Tierseuchengesetzes (TSG, SR 916.40) in die Tierseuchenverordnung (SR 916.401). Nach Artikel\u00a031 Absatz\u00a01 TSG m\u00fcssten die Bek\u00e4mpfungskosten von den Kantonen - und je nach Kanton gegebenenfalls teilweise von den Tierhaltern - getragen werden.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposal":19,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1409097600000)\/","SubmittedBy":"Hassler Hansj\u00f6rg","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1654732800000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1750810137473)\/","SubmissionDate":"\/Date(1403136000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4914,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Landwirtschaft"}}