{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143603,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143603,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143603,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143603,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143603,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143603,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143603,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143603,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143603,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143603,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143603,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143603,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143603,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143603,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143603,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143603,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143603,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20143603,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"14.3603","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Food Waste eind\u00e4mmen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, in einem Bericht darzustellen, durch welche Massnahmen Lebensmittelverluste verringert werden k\u00f6nnen und die pflanzliche Ern\u00e4hrung gef\u00f6rdert werden kann. Insbesondere soll gepr\u00fcft werden:</p><p>1. wie zusammen mit allen Beteiligten der Lebensmittelkette, u. a. mit den Grossverbrauchern, der Gastronomie, der Lebensmittelverarbeitung, dem Handel und den landwirtschaftlichen Produzentinnen und Produzenten usw., Massnahmen zur F\u00f6rderung der nachhaltigen Ern\u00e4hrung umgesetzt werden k\u00f6nnen;</p><p>2. wie eine realistische Berechnung der Haltbarkeitsdaten von Lebensmitteln besser \u00fcberpr\u00fcft und angepasst werden kann;</p><p>3. wie Projekte zur Bek\u00e4mpfung von Food Waste und zur F\u00f6rderung der pflanzlichen Ern\u00e4hrung angeregt und besser unterst\u00fctzt werden k\u00f6nnten;</p><p>4. wie Haushalte etwa durch entsprechende Kampagnen oder die Integration der Thematiken Food Waste und pflanzliche Ern\u00e4hrung in den Schul- und Berufsbildungsunterricht auf die Problematik sensibilisiert werden k\u00f6nnten;</p><p>5. wie Food Waste bis 2020 im Vergleich zu heute um 80 Prozent reduziert werden kann.</p>","ReasonText":"<p>Ein Drittel aller Lebensmittel, pro Jahr also rund 2 Millionen Tonnen, wird in der Schweiz nicht konsumiert. Dies betrifft die vermeidbaren Verluste und bemisst sich an der gesamten landwirtschaftlichen Produktion. Rund die H\u00e4lfte der Abf\u00e4lle wird in Haushalten und der Gastronomie (Konsum) verursacht: Pro Person landen hier t\u00e4glich 320 Gramm einwandfreie Lebensmittel im Abfall.</p><p>Die unn\u00f6tige und nichtnachhaltige Produktion von Lebensmitteln bedeutet eine erhebliche Ressourcenverschwendung: In der Schweiz etwa entstehen 31 Prozent der Umweltbelastung durch die Ern\u00e4hrung. Damit nimmt die Ern\u00e4hrung den gleichen Stellenwert an wie die Bereiche Wohnen und Verkehr. Zudem bringen die Entsorgung von Lebensmitteln und der hohe Konsum von Tierprodukten enorme CO2-Emissionen mit sich.</p><p>Auf internationaler Ebene werden M\u00f6glichkeiten zur Reduktion der Nahrungsmittelabf\u00e4lle bereits breit diskutiert. In der EU etwa hat sich das Europ\u00e4ische Parlament zum Ziel gesetzt, das Ausmass des Food Waste bis ins Jahr 2025 zu halbieren. Zudem spricht sich die Uno f\u00fcr eine vermehrt pflanzliche Ern\u00e4hrung zur Bek\u00e4mpfung des Welthungers, der Armut und des Klimawandels aus.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat hat am 8. M\u00e4rz 2013 den Aktionsplan Gr\u00fcne Wirtschaft verabschiedet. Die ressourcenschonendere Ern\u00e4hrung und die Verringerung der Nahrungsmittelabf\u00e4lle sind beides Massnahmen des Aktionsplans.</p><p>Im Bereich der ressourcenschonenderen Ern\u00e4hrung werden in Abstimmung mit dem NFP 69, \"Gesunde Ern\u00e4hrung und nachhaltige Lebensmittelproduktion\", in einem ersten Schritt die Herausforderungen und Potenziale einer ressourcenschonenderen, ausgewogenen und abwechslungsreichen Ern\u00e4hrung identifiziert. In einem zweiten Schritt soll ein Dialog mit den Akteuren des Ern\u00e4hrungssystems aufgenommen und sollen Massnahmen erarbeitet werden.</p><p>F\u00fcr die Erarbeitung von Massnahmen zur Reduktion der Nahrungsmittelabf\u00e4lle hat eine Projektgruppe der Bundesverwaltung (BLW, Bafu, BLV, Deza) im Winter 2012/13 einen Stakeholderdialog initiiert. Zusammen mit Akteuren aller Stufen der Lebensmittelkette und interessierten Organisationen der Zivilgesellschaft wird nach \u00fcbergreifenden L\u00f6sungen zur Reduktion der Nahrungsmittelabf\u00e4lle gesucht. Im Rahmen von Arbeitsgruppen werden bis Ende 2014 konkrete L\u00f6sungsans\u00e4tze zu den Themen \"Datierung von Lebensmitteln\", \"Bildung, Sensibilisierung, Information\" und \"Abgabe von Nahrungsmitteln an Bed\u00fcrftige durch Hilfsorganisationen wie 'Caritas Markt', 'Schweizer Tafel' oder 'Tischlein deck dich'\" entwickelt.</p><p>Aus dem Stakeholderdialog ist klar hervorgegangen, dass dem Staat eine Verantwortung im Bereich der Information und der Sensibilisierung der Bev\u00f6lkerung zugesprochen wird. Das wichtigste Instrument des Bundes zur Sensibilisierung der \u00d6ffentlichkeit war bislang eine Wanderausstellung mit dem Titel \"Lebensmittel wegwerfen. Das ist dumm.\". Sie ist, wie die in diesem Zusammenhang konzipierte Brosch\u00fcre, auf grosses Interesse gestossen. Auch in Zukunft will sich der Bund im Bereich Kommunikation und Bildung aktiv engagieren. In der Arbeitsgruppe \"Bildung, Sensibilisierung und Information\" wird daf\u00fcr ein Konzept erarbeitet. Im Bereich der Haltbarkeitsdaten werden in der Arbeitsgruppe \"Datierung\" Empfehlungen und Informationen zur Datierung von Lebensmitteln zuhanden der Industrie und der Konsumenten erarbeitet. Ein Leitfaden zur Datierung von Lebensmitteln f\u00fcr die Industrie wurde Anfang Juni 2014 vom BLV herausgegeben.</p><p>Auf internationaler Ebene unterst\u00fctzt der Bund unter dem 10-Jahres-Rahmen f\u00fcr Programme zur F\u00f6rderung nachhaltiger Konsum- und Produktionsmuster (10YFP) die Erarbeitung eines globalen Programms zu nachhaltigen Agrar- und Ern\u00e4hrungssystemen, welches ein besonderes Augenmerk auf die Themen Food Waste und Food Loss richten soll.</p><p>In der Schweiz sind in den letzten Jahren zudem zahlreiche private Projekte zur Bek\u00e4mpfung von Nahrungsmittelabf\u00e4llen entstanden. Mit den laufenden Arbeiten der Projektgruppe der Bundesverwaltung und den privaten Initiativen ist ein dynamischer Prozess in Gang gesetzt worden. Der Bundesrat will diesen Weg weiter verfolgen und sich auch weiterhin aktiv am internationalen Dialog beteiligen.</p><p>Im Rahmen des Aktionsplans Gr\u00fcne Wirtschaft wird alle vier Jahre, das n\u00e4chste Mal 2015, \u00fcber den Stand der Umsetzung der Massnahmen des Aktionsplans berichtet, so auch in den Bereichen \"ressourcenschonendere Ern\u00e4hrung\" und \"Nahrungsmittelabf\u00e4lle\".</p><p>Der Bundesrat tr\u00e4gt dem Anliegen des Postulates somit Rechnung und beantragt deshalb dessen Ablehnung.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1409097600000)\/","SubmittedBy":"Trede Aline","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1466035200000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1690527417607)\/","SubmissionDate":"\/Date(1403222400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4914,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Landwirtschaft"}}