{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143612,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143612,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143612,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143612,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143612,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143612,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143612,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143612,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143612,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143612,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143612,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143612,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143612,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143612,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143612,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143612,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143612,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20143612,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"14.3612","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Kein Schweizer Holz f\u00fcr den Schweizer Pavillon an der Expo 2015 in Mailand?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die Projektierung des Schweizer Pavillons an der Expo 2015 wurde einem Aargauer Architekturb\u00fcro zugesprochen, das f\u00fcr die Ausf\u00fchrung dieses Mandats von einem kompetenten Team unterst\u00fctzt wird. </p><p>Am 27. Januar 2014 fand im EDA in Bern eine Sitzung statt, um das Generalunternehmen zu bestimmen, das das Projekt - unter F\u00fchrung des Projektleiters f\u00fcr internationale Veranstaltungen bei Pr\u00e4senz Schweiz - realisieren soll. Das urspr\u00fcngliche Projekt sah vor, dass sowohl der Pavillon als auch die Infrastrukturen ganz aus Schweizer Holz erstellt werden sollten.</p><p>Ich bitte den Bundesrat:</p><p>1. \u00dcber den Fortschritt des Projektes zu informieren sowie \u00fcber die Bedingungen des Zuteilungsverfahrens und \u00fcber die Bewertungen, welche die Anw\u00e4rterinnen und Anw\u00e4rter im Rahmen der Ausschreibung der Generalunternehmung erhalten haben.</p><p>2. Wie der Presse zu entnehmen war, sieht der Schweizer Pavillon nun ganz anders aus als urspr\u00fcnglich von den mit dem Mandat betrauten Architekten vorgesehen. Warum werden solch erhebliche architektonische Abweichungen erst jetzt bekannt? Anscheinend haben auch andere Generalunternehmen - die schliesslich nicht ausgew\u00e4hlt wurden - ein Angebot eingereicht, mit dem das urspr\u00fcngliche Projekt unter Einhaltung des bewilligten Budgets h\u00e4tte realisiert werden k\u00f6nnen.</p><p>3. Zur technischen Basisvariante, die nach den Grunds\u00e4tzen der nachhaltigen Entwicklung konzipiert war, geh\u00f6rte die ausschliessliche Verwendung von Schweizer Holz, auch die Fundamente w\u00e4ren auschliesslich aus Schweizer Produktion gewesen. Am Ende der Ausstellung h\u00e4tte das Material zur\u00fcckgewonnen und f\u00fcr den Wohnungsbau in der Region Genf wiederverwendet werden sollen. Diese L\u00f6sung w\u00fcrde neben der geringeren \u00f6kologischen Belastung auch Einsparungen von Hunderttausenden von Franken erm\u00f6glichen. Allerdings scheint es so zu sein, dass die Verwendung von Schweizer Holz aufgegeben wurde. Ist dies tats\u00e4chlich so?</p><p>4. Kann der Bundesrat genau angeben, wie viel Prozent des f\u00fcr den Schweizer Pavillon der Expo 2015 und seine Infrastrukturen verwendeten Materials nach der Ausstellung wiederverwendet werden kann?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Das Eidgen\u00f6ssische Departement f\u00fcr ausw\u00e4rtige Angelegenheiten (EDA) hat gem\u00e4ss Vorgaben des Bundesgesetzes \u00fcber das \u00f6ffentliche Beschaffungswesen (B\u00f6B, SR 172.056.1) den Auftrag f\u00fcr den Bau des Schweizer Pavillons an das Generalunternehmen N\u00fcssli Schweiz AG vergeben. Das EDA hat den Zuschlag diesem Generalunternehmen unter Ber\u00fccksichtigung der Zuschlagskriterien der Ausschreibung erteilt: Preis (60 Prozent) und nachgewiesene Erfahrung bei der Umsetzung \u00e4hnlicher Projekte (40 Prozent). Das EDA hat die Ausschreibung (29. Mai 2013), die f\u00fcr die Endphase ausgew\u00e4hlten Anbieter (22. August 2013) und den Zuschlag (4. M\u00e4rz 2014) gem\u00e4ss B\u00f6B auf <a href=\"http://www.simap.ch\">www.simap.ch</a> publiziert. Aufgrund der Vertraulichkeit des Verfahrens haben Dritte auf Simap lediglich Zugriff auf amtliche Publikationen und d\u00fcrfen keine weiteren Informationen wie Reihenfolge oder Bewertungen einsehen. Solche Angaben k\u00f6nnen nur die nichtber\u00fccksichtigten Anbieter anfordern. Sie sind berechtigt, gegen die Vergabe Beschwerde einzureichen. Im vorliegenden Fall wurde der Entscheid am 4. M\u00e4rz 2014 rechtskr\u00e4ftig, weil keiner der nichtber\u00fccksichtigten Anbieter Beschwerde eingereicht hat. Ende Juni 2014 erteilte das Unternehmen Expo 2015 die Baubewilligung. Das EDA und die N\u00fcssli Schweiz AG werden den Generalunternehmervertrag bis Ende August 2014 unterzeichnen. Die Bauarbeiten am Schweizer Pavillon auf dem Gel\u00e4nde in Rho Pero werden im September 2014 beginnen.</p><p>2. Das EDA hat den Zuschlag der N\u00fcssli Schweiz AG erteilt, die mit 13,6 Millionen Franken das kosteng\u00fcnstigste Angebot eingereicht hat. Anschliessend hat das EDA das Angebot mit dem Generalunternehmen unter Ber\u00fccksichtigung des verf\u00fcgbaren Budgets von 11,6 Millionen Franken sowie der technischen Auflagen des Unternehmens Expo 2015 nachverhandelt. Das \u00fcberarbeitete Projekt umfasst vier mit Lebensmitteln gef\u00fcllte T\u00fcrme, ein kompaktes Geb\u00e4ude mit Ausstellungsr\u00e4umen der privaten und \u00f6ffentlichen Partner, einem Restaurant, einem Auditorium und einem VIP-Bereich sowie eine Zugangsrampe. Das revidierte Projekt vermittelt weiterhin die Hauptbotschaft der Schweizer Pr\u00e4senz an der Expo 2015: Die Schweiz pr\u00e4sentiert sich als attraktives und solidarisches Land, das sich seiner Verantwortung im Ern\u00e4hrungsbereich bewusst ist.</p><p>3. Das Generalunternehmen wird f\u00fcr den Bau der Zugangsrampe und des kompakten Geb\u00e4udes neben den T\u00fcrmen des Schweizer Pavillons Schweizer Holz verwenden. Aus Gr\u00fcnden des Brandschutzes m\u00fcssen die T\u00fcrme aus Stahl und Beton errichtet werden. Holz, wie urspr\u00fcnglich geplant, ist nicht zul\u00e4ssig. Das Unternehmen Expo 2015 hat diese Auflagen im Verlauf des Bewilligungsverfahrens f\u00fcr die Baupl\u00e4ne, d. h. zwischen M\u00e4rz und Juni 2014, mitgeteilt. Nach der Expo 2015 k\u00f6nnen die T\u00fcrme des Pavillons als urbane Treibh\u00e4user weiterverwendet werden. Verschiedene Schweizer St\u00e4dte haben bereits reges Interesse f\u00fcr eine \u00dcbernahme der T\u00fcrme bekundet. Auch das Holz k\u00f6nnte f\u00fcr Bauzwecke wiederverwendet werden. Das Unternehmen, das sich urspr\u00fcnglich f\u00fcr die Wiederverwendung des Holzes nach der Demontage des Pavillons interessiert hatte, hat sich in der Zwischenzeit zur\u00fcckgezogen.</p><p>4. 75 Prozent des f\u00fcr den Schweizer Pavillon der Expo 2015 und seine Infrastrukturen verwendeten Materials k\u00f6nnen nach der Ausstellung wiederverwendet werden.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1409702400000)\/","SubmittedBy":"Quadri Lorenzo","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1411689600000)\/","ResponsibleDepartment":3,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr ausw\u00e4rtige Angelegenheiten","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDA","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"8|15|24","Category":null,"Modified":"\/Date(1763108273430)\/","SubmissionDate":"\/Date(1403222400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4914,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Internationale Politik|Wirtschaft|Finanzwesen"}}