{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143715,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143715,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143715,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143715,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143715,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143715,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143715,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143715,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143715,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143715,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143715,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143715,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143715,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143715,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143715,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143715,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143715,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20143715,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"14.3715","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Die Ausbreitung der Bettwanzen in der Schweiz koordiniert bek\u00e4mpfen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, in Zusammenarbeit mit den Kantonen einen Bericht \u00fcber die gegenw\u00e4rtige Ausbreitung der Bettwanzen in der Schweiz zu erstellen. Der Bericht soll Pr\u00e4ventions-, L\u00f6sungs- und Harmonisierungsans\u00e4tze enthalten, die von den Gemeinden, von den Kantonen und/oder vom Bund umzusetzen sind, um gegen das Vorkommen und die Ausbreitung dieser Insekten in der Schweiz vorzugehen.</p>","ReasonText":"<p>Es ist festzustellen, dass sich die Bettwanzen seit einigen Jahren in der Schweiz ausbreiten. Diese Insekten ern\u00e4hren sich von menschlichem Blut und sind nachtaktiv. Man findet sie normalerweise an den N\u00e4hten der Matratze. Insbesondere in urbanen Gegenden, wo Bettwanzen konzentriert auftreten k\u00f6nnen und ein grosses Problem f\u00fcr die Volksgesundheit darstellen, sind sie f\u00fcr zahlreiche Schadwirkungen verantwortlich, wie z. B. f\u00fcr Stiche und Juckreiz. In Kanada werden Bettwanzen sogar als Risiko f\u00fcr die \u00f6ffentliche Gesundheit eingestuft (Quelle: Kanadisches Zentrum f\u00fcr Infektionskrankheiten, \"Centre canadien de collaboration nationale des maladies infectueuses\").</p><p>Die Ausbreitungsgefahr bei Bettwanzen ist gross, denn sie k\u00f6nnen in Koffern oder Handtaschen, \u00fcber Kleider, M\u00f6bel und insbesondere \u00fcber Matratzen mittransportiert werden und sich so leicht von Wohnung zu Wohnung verbreiten. Kleider und M\u00f6bel aus zweiter Hand (Matratzen und Sessel) k\u00f6nnen bereits von Bettwanzen befallen sein. Ausserdem ist die Gefahr der Ausbreitung dieser Insekten durch den Massentourismus heute gr\u00f6sser denn je. Kurz gesagt: Dieser Sch\u00e4dling macht an den Kantonsgrenzen nicht halt.</p><p>Zur Sch\u00e4dlingsbek\u00e4mpfung existieren mechanische und chemische Mittel sowie wirksame Pr\u00e4ventionsmassnahmen. Die Kantone und der Bund m\u00fcssen ihre Schritte koordinieren, um die \u00d6ffentlichkeit \u00fcber diese Mittel und deren sachgem\u00e4sse Anwendung zu informieren (insbesondere in Bezug auf die Insektizide, die bei unsachgem\u00e4sser Anwendung dazu f\u00fchren k\u00f6nnen, dass die Bettwanzen resistent werden).</p><p>Bevor sich die Bettwanzen zu stark ausbreiten und ihre Bek\u00e4mpfung nicht mehr kontrollierbar wird, scheint es wichtig, dass die Gemeinden, die Kantone und der Bund diese Problematik koordiniert angehen und dass wichtige Informationen dar\u00fcber f\u00fcr die Schweizer Wohnbev\u00f6lkerung z. B. auf der Website des Bundes zug\u00e4nglich sind.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Bettwanzen sind nachtaktive, fl\u00fcgellose Insekten, die in bewohnten und geschlossenen R\u00e4umen auftreten. Sie ern\u00e4hren sich vom Blut der Menschen und verstecken sich tags\u00fcber in Ritzen und unzug\u00e4nglichen Stellen. Die \u00dcbertragung von Krankheiten durch die Bettwanze ist bis heute nicht bekannt. Zwar sind die Stiche dieses Ungeziefers l\u00e4stig und k\u00f6nnen Juckreiz ausl\u00f6sen, es handelt sich jedoch um ein nichtgravierendes individuelles Gesundheitsproblem. Es geht um ein lokales Ph\u00e4nomen, dessen L\u00f6sung vor Ort und durch die betroffenen Stellen bzw. Betriebe (Wohnungen, Hotels, Herbergen usw.) angegangen werden muss. Bettwanzen k\u00f6nnen mittels professioneller Sch\u00e4dlingsbek\u00e4mpfung entfernt werden.</p><p>Bettwanzen sind kein Thema der \u00f6ffentlichen Gesundheit unseres Landes. Das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit hat in den letzten zwei Jahren lediglich eine einzige informelle Mitteilung zu diesem Thema erhalten. Da Bettwanzen keine Krankheiten \u00fcbertragen, besteht auch keine Meldepflicht gem\u00e4ss Epidemiengesetz (SR 818.101). Dem Bund liegen zur Verbreitung von Bettwanzen deshalb keine Daten vor.</p><p>F\u00fcr die Sch\u00e4dlingsbek\u00e4mpfung bei nichtinvasiven Organismen, welche keine Infektionskrankheiten \u00fcbertragen, besteht auf nationaler Ebene keine gesetzliche Grundlage. Dies gilt auch f\u00fcr die Bek\u00e4mpfung von Bettwanzen, die weder invasive Organismen sind, welche das einheimische \u00f6kologische Gleichgewicht gef\u00e4hrden (gem\u00e4ss Art. 29a des Umweltschutzgesetzes; SR 814.01), noch Infektionskrankheiten gem\u00e4ss Epidemiengesetz \u00fcbertragen. Die Bek\u00e4mpfung von Sch\u00e4dlingen wie Bettwanzen, Kr\u00e4tzemilben oder L\u00e4usen f\u00e4llt damit in die Zust\u00e4ndigkeit der Kantone.</p><p>Vor diesem Hintergrund und weil die Bek\u00e4mpfung von Sch\u00e4dlingen wie Bettwanzen nicht im Kompetenzbereich des Bundes liegt, sieht der Bundesrat keinen Handlungsbedarf und beantragt die Ablehnung des Postulates.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1416355200000)\/","SubmittedBy":"Barazzone Guillaume","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1475107200000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690525798173)\/","SubmissionDate":"\/Date(1410393600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4915,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}