{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143735,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143735,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143735,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143735,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143735,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143735,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143735,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143735,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143735,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143735,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143735,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143735,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143735,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143735,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143735,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143735,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143735,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20143735,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"14.3735","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Erlernen einer zweiten Landessprache als Teil der Schweizer Identit\u00e4t","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Das Erlernen einer zweiten Landessprache ist f\u00fcr den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Schweiz von grosser Wichtigkeit. Aber auch f\u00fcr einen starken Wirtschaftsstandort sind gute Franz\u00f6sisch- respektive Deutschkenntnisse genauso wichtig wie gute Englischkenntnisse. Der \"Sprachenstreit\", der zurzeit die Schweiz besch\u00e4ftigt, ist aus mehreren Gr\u00fcnden sch\u00e4dlich:</p><p>1. Beim Lernen einer zweiten Landessprache geht es nicht nur um das Erlernen einer weiteren Sprache, sondern auch um das Kennenlernen unserer verschiedenen Kulturen und Gegebenheiten. Es geht um die Schweizer Identit\u00e4t. Wir leben in einem mehrsprachigen Land mit einer entsprechend vielf\u00e4ltigen Kultur - Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler sollten sich dessen bewusst sein. </p><p>2. F\u00fcr Schweizer Unternehmen und insbesondere f\u00fcr KMU ist es wichtig, dass die Lernenden sich mit Kunden aus der ganzen Schweiz verst\u00e4ndigen k\u00f6nnen. </p><p>Ein vergleichbarer Sprachunterricht in den Kantonen ist wichtig f\u00fcr die Mobilit\u00e4t innerhalb unseres Landes. F\u00fcr Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler wird ein ausserkantonaler Schulwechsel oder die Lehrstellensuche durch unterschiedliche Zweitsprachen massiv erschwert. </p><p>Der Verein Hauptstadtregion Schweiz, zu dem die Kantone Neuenburg, Freiburg, Wallis, Bern und Solothurn sowie zahlreiche St\u00e4dte, Regionalverb\u00e4nde, Gemeinden geh\u00f6ren, sieht sich als Br\u00fcckenbauer zwischen der Deutsch- und der Westschweiz. Die parlamentarische Gruppe Hauptstadtregion Schweiz fragt deshalb den Bundesrat:</p><p>1. Teilt er die Ansicht, dass der \"Sprachenstreit\" der Schweiz als Ganzes schadet? </p><p>2. Zieht er in Betracht, in den \"Sprachenstreit\" einzugreifen im Sinne einer nationalen Identit\u00e4tsstiftung?</p><p>3. Welche Konsequenzen hat die aktuelle Diskussion auf die Bildungspolitik in unserem Land?</p><p>4. Inwiefern haben die kantonalen Entscheidungen aus Thurgau und Nidwalden Auswirkungen auf das Harmos-Konkordat?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Die Mehrsprachigkeit ist ein grundlegender Bestandteil und ein Wesensmerkmal unseres Landes. Der Bundesrat setzt sich deshalb f\u00fcr ihre F\u00f6rderung und St\u00e4rkung ein. Der Sprachenunterricht ist in dieser Hinsicht eine wichtige Komponente f\u00fcr den nationalen Zusammenhalt und die Verst\u00e4ndigung zwischen den Sprachgemeinschaften. Er ist jedoch nicht das einzige Mittel, um diese Ziele zu erreichen. Massnahmen wie der sprachliche und kulturelle Austausch oder die F\u00f6rderung der nationalen Sprachminderheiten ausserhalb ihres traditionellen Verbreitungsgebiets sind ebenfalls wichtig. Die Herausforderungen in diesem Bereich reichen \u00fcber die Fragen eines \"Sprachenstreits\" hinaus, und ihre Relevanz erfordert eine Dialog- und Kompromissbereitschaft aller betreffenden Akteure, auch was die Begriffswahl anbelangt.</p><p>2. Der Bundesrat verweist auf seine Antworten auf die Interpellationen 14.3287, 14.3153 und 14.3182. Falls kantonale Massnahmen eine zweite Landessprache benachteiligen sollten, ist der Bundesrat bereit, im Rahmen seiner Zust\u00e4ndigkeiten einzugreifen.</p><p>3./4. Das f\u00f6derale Schweizer Bildungssystem funktioniert \u00fcber Koordination und Zusammenarbeit zwischen den staatlichen Ebenen. Die Bundesverfassung verpflichtet die Kantone, die Eckwerte ihrer Bildungssysteme zu harmonisieren. Dazu geh\u00f6rt auch der Sprachenunterricht. Mit dem Harmos-Konkordat haben die Kantone die L\u00f6sungen festgelegt, mit denen sie diese Harmonisierung erreichen wollen. Die Festlegung der Ziele des Sprachenunterrichts f\u00fcr jede Bildungsstufe ist einer dieser Eckwerte. Das Konkordat selber wird durch abweichende Entscheide einzelner Kantone nicht tangiert. Ob es trotz abweichender Regelungen in den Kantonen zu einer koordinierten L\u00f6sung kommt, wird aufgrund der Bilanz zu entscheiden sein, welche die EDK 2015 in der im Konkordat definierten Frist f\u00fcr die Umsetzung des Verfassungsauftrags ziehen wird.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1415750400000)\/","SubmittedBy":"Tsch\u00e4pp\u00e4t Alexander","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1418342400000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|32|2831","Category":null,"Modified":"\/Date(1690525314223)\/","SubmissionDate":"\/Date(1410912000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4915,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Bildung|Kultur"}}