{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143748,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143748,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143748,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143748,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143748,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143748,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143748,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143748,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143748,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143748,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143748,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143748,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143748,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143748,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143748,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143748,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143748,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20143748,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"14.3748","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Air 2014. Erhebliche Unterst\u00fctzung des Bundes und Einladung von Schulklassen trotz fehlendem historischen Bezug","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Gest\u00fctzt auf Artikel\u00a0125 des Parlamentsgesetzes stelle ich dem Bundesrat folgende Fragen: </p><p>1. In welcher Form wurde die Veranstaltung Air 14 vom Bund unterst\u00fctzt?</p><p>2. Wie hat der Bund die Air 14 logistisch unterst\u00fctzt?</p><p>3. Wie hoch sch\u00e4tzt er den finanziellen Wert dieser Unterst\u00fctzung?</p><p>4. Wie hoch ist gegebenenfalls die rein finanzielle Unterst\u00fctzung der Veranstaltung?</p><p>5. Weshalb wurde die Veranstaltung nicht in einen historischen Bezug gesetzt, wo doch das Schweizer Milit\u00e4rflugwesen vor 100 Jahren im Zusammenhang mit dem Ersten Weltkrieg gegr\u00fcndet wurde?</p><p>6. Was h\u00e4lt er davon, Schulklassen an die Air 14 einzuladen, obwohl es scheint, dass die Veranstaltung nicht ernsthaft in einen historischen Bezug gesetzt wurde?</p>","ReasonText":"<p>Die Gr\u00fcnen haben verlangt, dass die Umst\u00e4nde, die zur Gr\u00fcndung des Schweizer Milit\u00e4rflugwesens gef\u00fchrt haben, an der Air 14 nicht verborgen bleiben: der Erste Weltkrieg mit seinen 20 Millionen Toten, dem Leid und der Zerst\u00f6rung, die er verursacht hat, sowie die guten Gesch\u00e4fte f\u00fcr die Schweizer Industrie. Die Gr\u00fcnen haben ebenfalls verlangt, dass keine L\u00e4nder eingeladen werden, die momentan in milit\u00e4rische Konflikte involviert sind oder f\u00fcr schlimme und schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen verantwortlich sind. Auf das zweite Anliegen wurde eingegangen, was man vom ersten nicht sagen kann. Wir wurden Zeugen einer \u00e4sthetischen und technischen Demonstration von Kampfflugzeugen und -helikoptern, die Schweizer Luftwaffe und R\u00fcstungsindustrie kamen zur Geltung. Doch es scheint, dass bei alledem keine ernsthafte historische Einbettung vorgenommen wurde. Es wurde nicht einmal parallel zur Flugschau an die Friedensbem\u00fchungen der Schweiz erinnert. </p><p>Hingegen haben die Organisatorinnen und Organisatoren Schulklassen gratis an diese Veranstaltung eingeladen, der es zwar an historischer Tiefe gefehlt hat, die aber anscheinend vom Bund grossz\u00fcgig unterst\u00fctzt wurde. </p><p>Um Transparenz besorgt, bitte ich den Bundesrat um die Beantwortung obenstehender Fragen, damit die Unterst\u00fctzung, die der Bund dieser Veranstaltung geleistet hat, und die Meinung des Bundesrates zu Einladungen von Schulklassen an eine Veranstaltung ohne ernsthafte historische Einbettung bekannt werden. </p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Der Bund leistete Beitr\u00e4ge in den Bereichen Infrastruktur, Material und Personal (Personal der Verwaltung sowie Angeh\u00f6rige der Armee im Truppendienst).</p><p>2. Neben dem Zurverf\u00fcgungstellen der Infrastruktur auf dem Waffenplatz Payerne wurden diverse Verb\u00e4nde im Rahmen ihres j\u00e4hrlichen Wiederholungskurses (WK) zugunsten der Air 14 eingesetzt, namentlich f\u00fcr Bauten (Genie), Verkehrsleitung, Transporte, Sanit\u00e4t und Sicherheit.</p><p>3. Die Mitarbeitenden des VBS leisteten f\u00fcr die Air 14 etwa 17 000 Personentage \u00fcber eine Zeitspanne von drei Jahren. Dieser Aufwand entspricht, bei einem Durchschnittslohn der Gruppe Verteidigung von 113 000 Franken, einem Wert von etwa 7,6 Millionen Franken. Alle Angeh\u00f6rigen der Armee, welche zugunsten der Air 14 eingesetzt wurden, absolvierten ihre ordentliche Dienstleistung f\u00fcr das Jahr 2014. Es entstanden somit keine zus\u00e4tzlichen Kosten. Der Wert f\u00fcr die Nutzung von Armeematerial und Infrastruktur f\u00fcr die Air 14 l\u00e4sst sich nicht beziffern, dies insbesondere, weil die eingesetzten Truppen im Rahmen ihres ordentlichen WK zur Ausbildung ebenfalls entsprechendes Material verwendet und verbraucht sowie die Infrastruktur benutzt h\u00e4tten.</p><p>4. Eine direkte finanzielle Unterst\u00fctzung durch den Bund fand nicht statt. Das Gesamtbudget des Organisationskomitees (OK) Air 14 betrug 10 Millionen Franken, dieser Aufwand ist im Voranschlag 2014 ausgewiesen. Den Ausgaben stehen Ertr\u00e4ge (unter anderem Eintrittsgelder, Verkaufserl\u00f6se, Standmieten und Sponsorleistungen) gegen\u00fcber. Das Budget wurde so berechnet, dass der Anlass kostenneutral durchgef\u00fchrt werden konnte. Das Endresultat wird erst Ende Jahr vorliegen.</p><p>5. Die Air 14 war nur ein Element der Feiern zum hundertj\u00e4hrigen Bestehen der Luftwaffe. Dazu geh\u00f6rte auch das Jubil\u00e4umsbuch \"Uno zero zero\", in dem die geschichtliche Entwicklung inklusive Ersten und Zweiten Weltkriegs ausf\u00fchrlich dargestellt wird. Dem Einr\u00fccken der ersten Piloten und der Kriegsmobilmachung anl\u00e4sslich des Ersten Weltkriegs wurde am 31. Juli 2014 auf dem Berner Beundenfeld in einer schlichten Feier gedacht. An der Air 14 selbst wurden die Exponate in der historischen Ausstellung \"Centenaire\" mit einem fotografischen Zeitstrahl in das nationale und internationale Zeitgeschehen eingebettet. Die Beitr\u00e4ge der Schweiz zur internationalen Friedensf\u00f6rderung schliesslich wurden am Stand des Kompetenzzentrums Swissint anschaulich pr\u00e4sentiert.</p><p>6. Die Klassen des 8. und 9. Schuljahres genossen zwar freien Eintritt und einen Mittagslunch, alle anderen Kosten, insbesondere die Anreise, mussten sie aber selbst bestreiten. Es wurden nur Schulklassen eingeladen, nicht einzelne Sch\u00fcler. Die didaktisch angemessene Einordnung des Erlebten hatte demnach durch die verantwortlichen Lehrpersonen zu erfolgen. Zudem war die Air 14 weit mehr als nur eine Flugschau. Ziel der Armeeausstellung war es, die Aufgaben und Mittel der Armee b\u00fcrgernah und verst\u00e4ndlich zu pr\u00e4sentieren. Dies gilt insbesondere f\u00fcr die Tage unter der Woche, an denen nur vereinzelte Flugvorf\u00fchrungen stattfanden. An den Wochenenden waren keine Schulklassen eingeladen. Ein wichtiger Grund f\u00fcr die Einladung war ausserdem der Besuch der \"Job Street\", um die Jugendlichen auf die Berufsm\u00f6glichkeiten in der Milit\u00e4r- und Zivilluftfahrt und im VBS aufmerksam zu machen. Das VBS bietet \u00fcber 600 Lehrstellen in rund 35 Berufen an und leistet damit einen wichtigen Beitrag an die Berufsbildung.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1415145600000)\/","SubmittedBy":"van Singer Christian","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1449100800000)\/","ResponsibleDepartment":6,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Verteidigung, Bev\u00f6lkerungsschutz und Sport","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"VBS","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"9|48","Category":null,"Modified":"\/Date(1690525779720)\/","SubmissionDate":"\/Date(1410998400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4915,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Sicherheitspolitik|Verkehr"}}