{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143773,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143773,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143773,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143773,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143773,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143773,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143773,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143773,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143773,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143773,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143773,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143773,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143773,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143773,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143773,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143773,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143773,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20143773,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"14.3773","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Mit Nachholbildung f\u00fcr Erwachsene den Fachkr\u00e4ftemangel entsch\u00e4rfen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Das SBFI hat im Juni 2014 den Grundlagenbericht \"Berufsabschluss und Berufswechsel f\u00fcr Erwachsene\" ver\u00f6ffentlicht. Die darin vorgeschlagenen Massnahmen sind leider wenig konkret.</p><p>1. Warum nimmt nur ein sehr kleiner Teil der 619 000 Erwachsenen ohne nachobligatorische Ausbildung das Nachholen des Berufsabschlusses in Angriff?</p><p>2. Welche finanziellen Mittel stehen dem Bund zur F\u00f6rderung der Nachholbildung f\u00fcr Erwachsene im Rahmen der Fachkr\u00e4fteinitiative zur Verf\u00fcgung? Welche Erh\u00f6hung ist im Hinblick auf die BFI-Botschaft 2017-2020 vorgesehen?</p><p>3. Wie k\u00f6nnen die 619 000 Erwachsenen ohne nachobligatorischen Berufsabschluss in Zielgruppen unterteilt werden, um Handlungsfelder f\u00fcr eine passende Nachholbildung zu definieren? Wie viele dieser Personen sind bereit, in eine Nachholbildung einzusteigen?</p><p>4. 30 Prozent der Personen ohne Berufsabschluss verf\u00fcgen gem\u00e4ss der ALL-Studie nicht \u00fcber ausreichende Grundkompetenzen im Bereich Lesen, um in eine Nachholbildung einsteigen zu k\u00f6nnen. Welche Massnahmen sind vorgesehen, um diesen Personen den Zugang zu einer Nachholbildung zu erm\u00f6glichen?</p><p>5. In welchen Branchen und Berufen besteht ein Fachkr\u00e4ftemangel, der durch eine Nachqualifizierung von Erwachsenen entsch\u00e4rft werden k\u00f6nnte? Mit welchen Anreizen k\u00f6nnen Arbeitgeber motiviert werden, in die berufliche Nachholbildung f\u00fcr unqualifizierte Mitarbeitende zu investieren?</p><p>6. Wie kann der Bund die Organisationen der Arbeitswelt (OdA) verst\u00e4rkt darin unterst\u00fctzen, individualisierte und flexible Bildungsangebote f\u00fcr die Nachholbildung einzuf\u00fchren? </p><p>7. Wie kann der Bund die Einf\u00fchrung von weiteren Validierungsverfahren und solchen mit mehr praktischer Ausrichtung unterst\u00fctzen? </p><p>8. Beitr\u00e4ge zur Deckung der Lebenshaltungskosten sowie Ausbildungsbeitr\u00e4ge sind bei Erwachsenen w\u00e4hrend einer Nachholbildung besonders wichtig. Welche M\u00f6glichkeiten bestehen f\u00fcr den Bund, in Erg\u00e4nzung zu den Kantonen, eine Nachholbildung finanziell zu unterst\u00fctzen? </p><p>9. In der Nachholbildung ist in allen Kantonen sowie auf Bundesebene eine enge Zusammenarbeit unter den betroffenen Institutionen und \u00c4mtern dringend n\u00f6tig. Wie kann der Bund diese Zusammenarbeit st\u00e4rken? </p><p>10. Im Bericht wird auf die Bedeutung der individuellen Betreuung w\u00e4hrend der Ausbildung von Erwachsenen hingewiesen. Wer soll innerhalb der Kantone diese Betreuung gew\u00e4hrleisten, und wie kann sie finanziert werden?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Mit der Ver\u00f6ffentlichung des Grundlagenberichtes hat das SBFI die erste Phase des Projektes \"Berufsabschluss und Berufswechsel f\u00fcr Erwachsene\" abgeschlossen. In der zweiten Phase nimmt das SBFI zusammen mit den Verbundpartnern die Umsetzung der Empfehlungen des Berichtes und damit auch eine Konkretisierung an die Hand.</p><p>Dem Bundesrat ist es ein grosses Anliegen, die aufgeworfenen Fragen zu kl\u00e4ren. Angesichts der Komplexit\u00e4t der Fragen und aus Respekt vor den Zust\u00e4ndigkeiten der Verbundpartner wird der Bund aber nicht allein entscheiden und kann darum zum jetzigen Zeitpunkt auch noch keine detaillierten Antworten geben. Der Einbezug der Kantone, der Organisationen der Arbeitswelt und interessierter Bundes\u00e4mter ist - wie schon in der ersten Projektphase - sinnvoll und n\u00f6tig.</p><p>Die zweite Projektphase hat zum Ziel, die Thematik in den politischen Zielen zu verankern (Ziffer 9), den Ausbau und die Entwicklung erwachsenengerechter Angebote inkl. Grundkompetenzen zu f\u00f6rdern (Ziffern 4, 6, 7), die Information mit einem gesamtschweizerischen Konzept zu verbessern und die Fragen rund um Finanzierung und Begleitung zu kl\u00e4ren. Im Bereich Grundkompetenzen bietet das Weiterbildungsgesetz (WeBiG), das am 20. Juni 2014 vom Parlament verabschiedet wurde, die Grundlage f\u00fcr ein koordiniertes Vorgehen. Zu den entsprechenden Gesetzesbestimmungen (Art. 13 bis 16 WeBiG) wird derzeit eine Bundesratsverordnung erarbeitet (Ziffern 2, 8, 10).</p><p>Unterst\u00fctzend sollen Studien vertieft Aufschluss \u00fcber die Zielgruppen, das Potenzial, die H\u00fcrden und die Erfolgsfaktoren geben (Ziffern 1, 3, 5).</p><p>Die getroffenen Massnahmen sollen dazu beitragen, die Rahmenbedingungen f\u00fcr Berufsabschl\u00fcsse und Berufswechsel f\u00fcr Erwachsene effizient und erwachsenengerecht zu gestalten mit dem Ziel, die Abschlussquote zu erh\u00f6hen. Sie werden koordiniert mit den Massnahmen im Rahmen der Fachkr\u00e4fteinitiative des Bundes sowie der Umsetzung von Artikel\u00a0121a der Bundesverfassung.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1415145600000)\/","SubmittedBy":"Munz Martina","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1418342400000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32|44","Category":null,"Modified":"\/Date(1763105094373)\/","SubmissionDate":"\/Date(1411516800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4915,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung|Besch\u00e4ftigung und Arbeit"}}