{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143836,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143836,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143836,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143836,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143836,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143836,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143836,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143836,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143836,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143836,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143836,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143836,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143836,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143836,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143836,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143836,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143836,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20143836,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"14.3836","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Unsichere Gaslieferungen aus dem Osten. G\u00fcnstiger Strom dank einer starken europ\u00e4ischen \u00d6kostromproduktion","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Power-to-Gas/Liquid-Anlagen k\u00f6nnen aus erneuerbarem \u00dcberschussstrom (EE) ein CO2-neutrales Gas oder einen CO2-neutralen Treibstoff erzeugen, damit k\u00f6nnen Geb\u00e4ude beheizt oder Fahrzeuge betrieben werden.</p><p>Power-to-Gas/Liquid Anlagen sind das Bindeglied bzw. die Drehscheibe zwischen Strom- und Gasnetz.</p><p>1. Macht es Sinn, diese Drehscheibenfunktion von Power-to-Gas/Liquid-Anlagen zwischen Strom- und Gasnetz in einem Bericht n\u00e4her zu untersuchen, zumal etliche aktuelle Probleme mit dieser Technologie wesentlich entsch\u00e4rft werden k\u00f6nnen (siehe Begr\u00fcndung)?</p><p>2. Welcher Prozentanteil an der Beheizung von Geb\u00e4uden und an der Mobilit\u00e4t k\u00f6nnte mit Power-to-Gas/Liquid-Anlagen sinnvollerweise abgedeckt werden, wenn wir davon ausgehen, dass gen\u00fcgend \u00dcberschussstrom vorhanden ist?</p>","ReasonText":"<p>Die Konflikte in der Ukraine k\u00f6nnen in Zukunft auch die Erdgaslieferungen von Russland nach Europa (Schweiz) negativ beeinflussen. Es ist wichtig, dass diese Abh\u00e4ngigkeit reduziert wird. Gleichzeitig gibt es in ganz Europa g\u00fcnstigen Strom auf dem Spotmarkt, dank einer starken \u00d6kostromproduktion und einer erweiterten Stromproduktion aus Kohlekraftwerken. Da in vielen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern der Ausbau der erneuerbaren Energien ein erkl\u00e4rtes politisches Ziel ist und auch die Technologien dazu vorhanden sind, kann mit einem weiteren starken Ausbau gerechnet werden. Gleichzeitig kann festgestellt werden, dass unsere Stromkonzerne den Ausbau der EE stark vernachl\u00e4ssigt haben und stattdessen im Ausland z. B. in Erdgaspipeline, Erdgaskraftwerke, Kohlekraftwerke investiert haben. F\u00fcr eine erfolgreiche Zukunft unsere Stromkonzerne ist eine Neuausrichtung notwendig, neue Gesch\u00e4ftsfelder m\u00fcssen erschlossen werden. Mit der Technologie \"Power-to-Gas/Liquid\" k\u00f6nnen die obenerw\u00e4hnten Entwicklungen sehr positiv beeinflusst werden. So kann mit \"Power-to-Gas/Liquid\"-Anlagen der vermehrt verf\u00fcgbare europ\u00e4ische \u00d6kostrom\u00fcberschuss sinnvoll in erneuerbares Gas und synthetischen Treibstoff umgewandelt werden.</p><p>Mit dieser Technologie k\u00f6nnen ganze Bereiche (Mobilit\u00e4t und Heizen) auf erneuerbare Energietr\u00e4ger umgestellt werden. Gleichzeitig k\u00f6nnen unsere Stromkonzerne dringend notwendige neue Gesch\u00e4ftsfelder erschliessen (Stromspeicherung in Form von Gas und Liquid, Verwertung von \u00dcberschussstrom, vermehrte Stromlieferungen f\u00fcr den Bereich Mobilit\u00e4t). Schlussendlich kann auch die Abh\u00e4ngigkeit der Schweiz von \"Putingas\" verringert werden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Widerstandsf\u00e4higkeit der Schweiz gegen m\u00f6gliche Unterbr\u00fcche in der internationalen Gasversorgung wird als sehr gut eingesch\u00e4tzt. Dies haben die unl\u00e4ngst durchgef\u00fchrten Arbeiten rund um den von der EU initiierten Stresstest der europ\u00e4ischen Gasversorgung gezeigt. Gas nimmt hierzulande einen relativ kleinen Anteil am gesamten Energieverbrauch ein. Die Schweiz ist gut in das europ\u00e4ische Gastransportsystem eingebettet. Zudem beziehen die ausl\u00e4ndischen Lieferanten ihr Gas von verschiedenen Quellen, wobei ein grosser Anteil aus Europa kommt. Zur Widerstandsf\u00e4higkeit tr\u00e4gt schliesslich auch der grosse Anteil von sogenannten Zweistoffanlagen bei, welche bei Bedarf von Gas auf Heiz\u00f6l umgeschaltet werden k\u00f6nnen.</p><p>Mittels der vom Interpellanten angesprochenen Power-to-Gas und Power-to-Liquid-Verfahren (P2G bzw. P2L) kann \"\u00fcbersch\u00fcssige\" Elektrizit\u00e4t, zum Beispiel aus erneuerbaren Energien, in gasf\u00f6rmige oder eben fl\u00fcssige Energietr\u00e4ger umgewandelt und in dieser Form gespeichert bzw. transportiert werden. Die entsprechenden Verfahren befinden sich allerdings noch im Forschungs- und Entwicklungsstadium und sind noch nicht wirtschaftlich. Die P2G-Verfahren, welche im Vergleich zu den P2L-Verfahren auf den zus\u00e4tzlichen Verfl\u00fcssigungs-Schritt verzichten, stehen in der internationalen Diskussion vorl\u00e4ufig im Vordergrund.</p><p>1. Erste Analysen der Branche deuten darauf hin, dass f\u00fcr die P2G-Technologie langfristig Gesch\u00e4ftsmodelle in der Schweiz denkbar sind. Mit einem grossfl\u00e4chigen Einsatz der P2G-Technologie in der Schweiz ist in den n\u00e4chsten zehn Jahren allerdings nicht zu rechnen. Daf\u00fcr ist der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromproduktion hierzulande noch zu gering. Der Import von \u00dcberschussstrom aus dem Ausland ist durch die verf\u00fcgbaren Kapazit\u00e4ten der Grenzkuppelstellen begrenzt. Was die reine Energiespeicherung betrifft, ist gem\u00e4ss der Studie des Bundesamtes f\u00fcr Energie \"Energiespeicher in der Schweiz\" (abrufbar unter <a href=\"http://www.energiestrategie2050.ch\">www.energiestrategie2050.ch</a> &gt; Studien zur Grosswasserkraft) erst im Zeitraum ab dem Jahr 2035 ein Bedarf f\u00fcr einen grossfl\u00e4chigen Einsatz neuartiger Energiespeicherl\u00f6sungen, wozu die P2G-Technologie mitsamt der in Europa vorhandenen Erdgasinfrastruktur beitragen k\u00f6nnte, absehbar. Der Bundesrat wird die weitere Entwicklung, das Potenzial und den Stellenwert der P2G-Technologie im Rahmen des Monitorings der Energiestrategie 2050 verfolgen und dem Parlament bei Bedarf \u00fcber massgebliche Entwicklungen periodisch Bericht erstatten. Einen eigenst\u00e4ndigen und zeitlich vorgezogenen Bericht allein zur vorliegenden Thematik erachtet der Bundesrat als nicht angezeigt.</p><p>2. Eine Angabe zum Anteil, welchen die P2G-Technologie am Energiebedarf f\u00fcr die Raumw\u00e4rme und am Energiebedarf f\u00fcr die Mobilit\u00e4t dereinst erreichen wird, ist aufgrund der grossen Unsicherheiten heute nicht m\u00f6glich.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1416355200000)\/","SubmittedBy":"B\u00f6hni Thomas","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1475193600000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"9|15|66","Category":null,"Modified":"\/Date(1690526123073)\/","SubmissionDate":"\/Date(1411603200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4915,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Sicherheitspolitik|Wirtschaft|Energie"}}