{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143839,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143839,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143839,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143839,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143839,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143839,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143839,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143839,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143839,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143839,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143839,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143839,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143839,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143839,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143839,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143839,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143839,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20143839,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"14.3839","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Expo 2027. Eine gemeinsame Weltausstellung statt ein Kampf der Kantone","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Ich bitte den Bundesrat um Beantwortung folgender Frage: </p><p>Ist er bereit, in Zusammenarbeit mit Kantonen und Gemeinden die M\u00f6glichkeit einer Weltausstellung auf dem gesamten Gebiet der Eidgenossenschaft als Alternative zu einer regionalen Landesausstellung zu pr\u00fcfen?</p>","ReasonText":"<p>Die Diskussion um eine neue Auflage der Landesausstellung gegen Ende der Zwanzigerjahre dieses Jahrhunderts ist in vollem Gange. Bereits jetzt stehen sich Projekte aus mehreren Kantonen gegen\u00fcber. Am weitesten ausgereift ist das \u00fcberregionale Projekt Expo 2027 Bodensee-Ostschweiz. Dem gegen\u00fcber stehen Projektideen namentlich auch aus der Nordwestschweiz. Diese Konkurrenz zwischen den Kantonen um eine Landesausstellung ist im Zeitalter der Globalisierung anachronistisch. Die St\u00e4rke der Schweiz besteht gerade darin, sich auf der Basis des Ausgleichs und der Zusammenarbeit der Regionen gegen\u00fcber der Welt zu \u00f6ffnen. Unser Land bietet mit seinen hervorragenden, \u00fcberregionalen Infrastrukturen, den verschiedenen Kulturen und Sprachen einen ausgezeichneten Ort f\u00fcr eine Weltausstellung - eine Weltausstellung, die erstmals gleichzeitig in vier Sprachregionen und auf dem gesamten Gebiet eines Staates stattfinden k\u00f6nnte. Eine solche Ausstellung w\u00e4re ausserdem eine einmalige Gelegenheit f\u00fcr die Schweiz, sich in ihrer Vielfalt geeint der Welt zu pr\u00e4sentieren.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Landesausstellungen der Schweiz haben sich traditionellerweise jeweils auf eine Gastgeberstadt bzw. -region fokussiert. Trotz der Konzentration der Austragung auf einen Standort bzw. eine Region wurden die Ausstellungen deutlich als Landesausstellungen wahrgenommen.</p><p>Im Gegensatz zu den ersten f\u00fcnf Ausstellungen wagte es die vergangene Expo.02 bereits, den Austragungsort auf eine Region zu erweitern. Wie die Evaluation der Expo.02 zeigte, stellten diese \u00fcberkantonale Dimension und die Anzahl der Austragungsst\u00e4tten eine grosse Herausforderung dar - (Eidgen\u00f6ssische Finanzkontrolle, EFK: Expo01/02: Auftrag mit unbeschr\u00e4nkter Haftung, Bern, Mai 2005). Diese Schwierigkeiten w\u00fcrden sich bei einer Weltausstellung auf dem ganzen Gebiet der Eidgenossenschaft vervielfachen.</p><p>Nach Mailand 2015 und Dubai 2020 w\u00e4ren die Erwartungen an eine Weltausstellung in der Schweiz sehr gross. Diese sind mit entsprechend hohen sowie schwer bezifferbaren finanziellen Aufwendungen verbunden, zu deren Deckung sich die Eidgenossenschaft verpflichten m\u00fcsste. Eine Bewerbung der Schweiz beim Bureau International des Expositions (BIE) um die Durchf\u00fchrung einer Weltausstellung erscheint zwar nicht grunds\u00e4tzlich von vornherein aussichtslos. In Bezug auf das konkret vorgeschlagene Projekt verlangt das Reglement des BIE jedoch, dass eine Stadt mit einer klar bezeichneten Ausstellungsfl\u00e4che Kandidat f\u00fcr die Austragung einer Weltausstellung ist und nicht ein Land bzw. eine Region mit dezentralen Ausstellungsfl\u00e4chen.</p><p>Die Schweiz ist regelm\u00e4ssig an internationalen Grossveranstaltungen vertreten (z. B. Weltausstellungen, Olympische Spiele) und vermag mit diesen Aktivit\u00e4ten die Vielfalt und Vorteile der Schweiz im Ausland auf geeignete Weise bekanntzumachen. So pr\u00e4sentiert sich die Schweiz auch an der Weltausstellung in Mailand mit einem eigenen Pavillon und einem Budget von 23,1 Millionen Franken.</p><p>Die Landesausstellungen sind dagegen stark auf die Bed\u00fcrfnisse der Schweizer Gesellschaft selbst ausgerichtet, ohne den Blick \u00fcber die Landesgrenzen zu vernachl\u00e4ssigen.</p><p>Die Kombination von prim\u00e4r binnenorientierten Landesausstellungen und der Pr\u00e4sentation unseres Landes an internationalen Grossveranstaltungen erachtet der Bundesrat als zweckm\u00e4ssig.</p><p>Aufgrund dieser Argumente sieht der Bundesrat gegenw\u00e4rtig keinen Pr\u00fcfungsbedarf einer Bewerbung der Schweiz f\u00fcr eine Weltausstellung.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1416355200000)\/","SubmittedBy":"Wermuth C\u00e9dric","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1418342400000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|2831","Category":null,"Modified":"\/Date(1763109929847)\/","SubmissionDate":"\/Date(1411603200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4915,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Kultur"}}