{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143910,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143910,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143910,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143910,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143910,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143910,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143910,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143910,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143910,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143910,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143910,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143910,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143910,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143910,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143910,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143910,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143910,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20143910,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"14.3910","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Bedeutung der Berge bei der Ausgestaltung der Entwicklungsagenda post-2015","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, bei dem Ende 2014 zu verabschiedenden Verhandlungsmandat f\u00fcr die Schweizer Delegation f\u00fcr die zwischenstaatlichen Verhandlungen zur Agenda f\u00fcr eine nachhaltige Entwicklung post-2015:</p><p>1. dem Thema der Berge weiterhin eine besondere und strategische Beachtung zu geben.</p><p>2. die Schweizer F\u00fchrungsrolle in der internationalen Bergagenda zu verteidigen und zu festigen.</p>","ReasonText":"<p>Am 25. Juni 2014 hat der Bundesrat die Schweizer Position im Rahmen des Beschlusses \u00fcber die Schweizer Priorit\u00e4ten f\u00fcr die 69. Uno-Generalversammlung gutgeheissen. Diese Position bildet die Grundlage f\u00fcr das per Ende 2014 auszuarbeitende Verhandlungsmandat f\u00fcr die Schweizer Delegation f\u00fcr die zwischenstaatlichen Verhandlungen zur Agenda f\u00fcr eine nachhaltige Entwicklung post-2015.</p><p>In dieser Schweizer Position ist die Bedeutung der Berge nur ansatzweise in einer Klammerbemerkung erw\u00e4hnt. Das entspricht nicht der bisherigen Haltung der Schweiz zum Thema Berge und gef\u00e4hrdet die F\u00fchrungsrolle der Schweiz in der internationalen Bergagenda.</p><p>Es ist unbestritten, dass den Bergen in der Welt der Entwicklungsl\u00e4nder eine hervorragende Bedeutung zukommt: Sie sind die Wasserressourcen, dieses Wasser quert in vielen gr\u00f6sseren Gebirgsr\u00e4umen Staatsgrenzen, was eine grenz\u00fcberschreitende Zusammenarbeit zwischen Hoch- und Tiefland insbesondere in den Bereichen Naturgefahren (Fr\u00fchwarnsysteme und freier Datenaustausch), Nahrungsproduktion (Irrigation, Speicherbecken), Energie (Dammbauten, Technologie), Waldpolitik (Schutzwald, Entwaldung und Abfluss), Urbanisierung und Industrialisierung erfordert.</p><p>Dank der Schweizer Diplomatie, der Universit\u00e4t Bern und der United Nations University (UNU) konnte am Erdgipfel von Rio de Janeiro 1992 ein spezielles Gebirgskapitel in die Agenda 21 eingebracht werden mit dem Titel \"Managing Fragile Ecosystems: Sustainable Mountain Development\".</p><p>Dies war ein Stimulus f\u00fcr die Gebirgsforschung auf nationaler und internationaler Ebene und hat den Weg f\u00fcr die Schweizer F\u00fchrungsrolle in der internationalen Bergagenda geebnet. </p><p>Die Schweiz war bez\u00fcglich der Bergkontexte massgeblich beteiligt bei der Abfassung der 9 Gebirgsresolutionen in der Generalversammlung der Uno von 1998 bis 2014, bei den 9 Reports des Generalsekret\u00e4rs an die Uno-Generalversammlung von 2001 bis 2013 und beim Jahr der Berge. Die Schweiz war an der \"Rio plus 10\"-Konferenz im Jahre 2002 mit Bundesrat Joseph Deiss bei der Gr\u00fcndung von \"Mountain Partnership\" mit der FAO und der Unep erfolgreich. Auch an der \"Rio plus 10\"-Konferenz im Jahre 2012 w\u00e4ren ohne die Bem\u00fchungen der Schweiz weder die drei Paragrafen zur nachhaltigen Bergentwicklung im Abschlussdokument \"The Future We Want\" noch der erfolgreiche Bergpavillon zustande gekommen.</p><p>Das Bergthema muss auch in der Agenda f\u00fcr eine nachhaltige Entwicklung post-2015 explizit und sichtbar vorkommen, und die Schweiz muss ihre F\u00fchrungsrolle in der internationalen Bergagenda verteidigen und festigen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat ist gewillt, sein jahrzehntelanges Engagement im Bereich Berge weiterzuf\u00fchren. Bezogen auf die Post-2015-Agenda verfolgt die Schweiz den Ansatz einer transversalen Integration der Bergthematik in die Post-2015-Ziele, unter anderem in den Themenbereichen Armutsbek\u00e4mpfung, Ern\u00e4hrungssicherheit, Wasser, Klimawandel, Energie, Biodiversit\u00e4t und Wald.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposal":19,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1416355200000)\/","SubmittedBy":"St\u00f6ckli Hans","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1473897600000)\/","ResponsibleDepartment":3,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr ausw\u00e4rtige Angelegenheiten","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDA","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"8|52|2846","Category":"V","Modified":"\/Date(1750810082627)\/","SubmissionDate":"\/Date(1411603200000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":4915,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Internationale Politik|Umwelt|Raumplanung und Wohnungswesen"}}