{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143927,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143927,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143927,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143927,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143927,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143927,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143927,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143927,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143927,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143927,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143927,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143927,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143927,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143927,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143927,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143927,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143927,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20143927,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"14.3927","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Fonds f\u00fcr Qualifizierungsoffensive in der beruflichen Grundbildung von Bund, Kantonen und Organisationen der Arbeitswelt","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>1. Der Bund unterst\u00fctzt die Kantone bei einer mehrj\u00e4hrigen Qualifizierungsoffensive im Berufsbildungsbereich, namentlich in der beruflichen Grundbildung.</p><p>2. Der Bund soll w\u00e4hrend vier Jahren j\u00e4hrlich maximal 50 Millionen Schweizerfranken f\u00fcr die Qualifizierungsoffensive den Kantonen zur Verf\u00fcgung stellen. Diese finanzieren damit die Bildungskosten sowie allf\u00e4lligen Erwerbsersatz f\u00fcr Qualifizierungswillige im Bereich Nachholbildung und Berufsintegrationsmassnahmen (u. a. Nachholen Berufsabschluss, arbeitsmarktorientierte F\u00f6rderung der Grundkompetenzen, Validierung, Wiedereinstieg usw.).</p><p>3. Der Finanzierungsschl\u00fcssel zwischen Bund und Kantonen erfolgt analog der Projektfinanzierung (60 zu 40).</p><p>4. Die Qualifizierungsoffensive wird von einer nationalen Informations- und Sensibilisierungskampagne begleitet.</p><p>5. Den Vollzug der Qualifizierungsoffensive gew\u00e4hrleisten die Kantone in Zusammenarbeit mit den Organisationen der Arbeitswelt. Mitnahmeeffekte sind zu vermeiden.</p><p>6. Der Bund informiert j\u00e4hrlich \u00fcber die Ergebnisse in den Kantonen.</p>","ReasonText":"<p>Demografie und Masseneinwanderungs-Initiative f\u00fchren in vielen Bereichen zu noch mehr Bedarf an inl\u00e4ndischen Fachkr\u00e4fte. Dabei existiert ein sehr grosses Potenzial in der Bev\u00f6lkerung, das durch geeignete Massnahmen diese Fachkr\u00e4fteknappheit entspannen k\u00f6nnte, wie der Bericht des EVD von 2011 sowie jener des SBFI von 2014 zeigen. Eine Umfrage bei Betrieben hat ergeben, dass die meistgesuchten Fachkr\u00e4fte jene mit einer soliden Berufsausbildung sind.</p><p>Entscheidend ist, dass die Mobilisierung der weiterbildungsf\u00e4higen und -interessierten Berufsleute rasch und unb\u00fcrokratisch erfolgt. Deshalb soll der Fonds auf Bundesebene einen Anreiz bieten, dass die Kantone zusammen mit den Organisationen der Arbeitswelt eine entsprechende Offensive einleiten und durchf\u00fchren, denn sie kennen den Bedarf vor Ort am besten.</p><p>Die Qualifizierungsoffensive konzentriert sich auf den Bereich der beruflichen Grundbildung. Im Bereich der h\u00f6heren Berufsbildung hat der Bundesrat k\u00fcrzlich entsprechende Massnahmen und Finanzmittel in Aussicht gestellt. Das ist sehr zu begr\u00fcssen. Eine grosse L\u00fccke existiert jedoch bei der beruflichen Grundbildung (Nachholen Lehrabschluss, arbeitsmarktorientierte F\u00f6rderung der Grundkompetenzen, Validierungsverfahren, Wiedereinstieg usw.).</p><p>In diesem Bereich existiert ein Potenzial von etwa 600 000 erwachsenen Personen. Eine Studie hat aufgezeigt, dass etwa 20 Prozent davon das Potenzial f\u00fcr einen qualifizierenden Abschluss haben. Instrumente f\u00fcr die Nachholbildung f\u00fcr Erwachsene sind grunds\u00e4tzlich vorhanden.</p><p>Das Problem: Viele Betroffene, aber auch die Arbeitgeber wissen oft nicht, dass es verschiedene praxistaugliche Angebote zur Nachholung der beruflichen Grundbildung gibt. Deshalb ist die begleitende Informations- und Sensibilisierungskampagne wichtig.</p><p>Das gr\u00f6sste Hindernis f\u00fcr die potenziell interessierten Personen sind jedoch ihre mangelnden finanziellen und zeitlichen Ressourcen. Darum sollen die Bildungskosten der beruflichen Nachhol- und Weiterbildung finanziert und soll auch die M\u00f6glichkeit eines beschr\u00e4nkten Erwerbsersatzes er\u00f6ffnet werden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat teilt die Ansicht der Motion\u00e4rin, dass das Potenzial an inl\u00e4ndischen Fachkr\u00e4ften bestm\u00f6glich genutzt werden soll und dass dieses Ziel nach der Volksabstimmung vom 9. Februar 2014 noch an Bedeutung gewonnen hat. Er hat daher die Arbeiten im Rahmen der Fachkr\u00e4fteinitiative intensiviert, und das Staatssekretariat f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) hat schon 2013 das Projekt \"Berufsabschluss und Berufswechsel f\u00fcr Erwachsene\" lanciert mit dem Ziel, einen \u00dcberblick \u00fcber die bestehenden Angebote f\u00fcr die berufliche Grundbildung von Erwachsenen zu gewinnen sowie Verbesserungsm\u00f6glichkeiten zu eruieren.</p><p>Bund, Kantone und Wirtschaft bzw. Organisationen der Arbeitswelt (OdA) kommen gemeinsam f\u00fcr die Finanzierung der Berufsbildung auf. Sie folgt dem Grundsatz, dass Information, Beratung, Ausbildung und Qualifikationsverfahren - zumindest bei einem ersten Berufsabschluss - f\u00fcr Erwachsene wie f\u00fcr Jugendliche kostenlos sein sollen. Der Bund \u00fcbernimmt einen Viertel der Gesamtkosten der \u00f6ffentlichen Hand. Diese Aufteilung hat sich grunds\u00e4tzlich bew\u00e4hrt. Dort, wo die Verantwortung f\u00fcr die Umsetzung liegt, kann das Geld bedarfs- und zielorientiert eingesetzt werden. Eine unn\u00f6tige Zentralisierung der Verantwortung f\u00fcr die Berufsbildung und deren Finanzierung m\u00f6chte der Bundesrat vermeiden.</p><p>Mit der Projektf\u00f6rderung gem\u00e4ss den Artikeln 54 und 55 des Berufsbildungsgesetzes (SR 412.10) stellt der Bund finanzielle Mittel zur F\u00f6rderung von Entwicklungsprojekten bereit. Diese Mittel werden schon heute auch f\u00fcr Projekte im Bereich des Berufsabschlusses f\u00fcr Erwachsene generell und f\u00fcr die Validierung von Bildungsleistungen im Speziellen genutzt. Der verf\u00fcgbare Kredit von j\u00e4hrlich knapp 90 Millionen Franken wurde in den letzten Jahren indes nur zum Teil ausgesch\u00f6pft (2013 zu 60 Prozent). Im Rahmen des erw\u00e4hnten Projektes ermuntert das SBFI die Kantone und OdA, geeignete Projekte aufzubauen, die aus den verf\u00fcgbaren Mitteln unterst\u00fctzt werden k\u00f6nnen, um die berufliche Integration von Erwachsenen zu sichern und qualifizierte Fachkr\u00e4fte zu gewinnen.</p><p>In der ersten Phase des SBFI-Projekts \"Berufsabschluss und Berufswechsel f\u00fcr Erwachsene\" wurde ein Grundlagenbericht verfasst, der \u00fcberpr\u00fcfte, ob Angebote der beruflichen Grundbildung erwachsenengerecht sind und ob ein Bedarf f\u00fcr deren Harmonisierung und Ausbau besteht. Der Bericht hat aufgezeigt, dass erwachsenengerechte Rahmenbedingungen (Zeit, Aufbau der Angebote, Lernumfeld) mindestens so wichtig sind wie Geld.</p><p>Vor diesem Hintergrund sind die Notwendigkeit und die Zweckm\u00e4ssigkeit eines speziellen Fonds sowohl bildungs- als auch finanzpolitisch fraglich. Die Finanzierung des Lebensunterhalts (bzw. Erwerbsersatzes, Ziff. 2 der Motion) erfolgt zudem nicht im Rahmen der (Berufs-)Bildung, sondern im Rahmen der daf\u00fcr zur Verf\u00fcgung stehenden und auf die individuelle Situation der Betroffenen abgestimmten Instrumente (bei Erwerbst\u00e4tigen prim\u00e4r der Lohn, allenfalls erg\u00e4nzt mit kantonalen Ausbildungsbeitr\u00e4gen, bei Erwerbslosen Arbeitslosenversicherung, IV, Sozialhilfe usw.). Der Bundesrat ist indes bereit, im Rahmen der laufenden Arbeiten zur Fachkr\u00e4fteinitiative bis im Juni 2015 zu pr\u00fcfen, ob die bestehende Finanzierung L\u00fccken aufweist, um das erw\u00e4hnte Ziel einer kostenlosen ersten Berufsbildung f\u00fcr alle Jugendlichen und Erwachsenen zu erreichen.</p><p>In der zweiten Phase des Projektes \"Berufsabschluss und Berufswechsel f\u00fcr Erwachsene\" nimmt das SBFI zusammen mit den Verbundpartnern die Umsetzung der Empfehlungen des obenerw\u00e4hnten Berichtes an die Hand. Fragen rund um die berufliche Grundbildung Erwachsener werden umfassend angegangen. Die Thematik soll in den politischen Zielen verankert, der Ausbau und die Entwicklung erwachsenengerechter Angebote sollen gef\u00f6rdert, die Information soll mit einem gesamtschweizerischen Konzept verbessert und Fragen rund um Finanzierung und Begleitung sollen gekl\u00e4rt werden. In diesem Rahmen werden auch die rechtlichen Grundlagen, soweit dies nicht bereits mit dem Bericht des SBFI vom Juni 2014 erfolgte, noch vertieft \u00fcberpr\u00fcft. Unterst\u00fctzend sollen Studien n\u00e4her Aufschluss \u00fcber die Zielgruppen, das Potenzial, die H\u00fcrden und die Erfolgsfaktoren geben. Die getroffenen Massnahmen sollen dazu beitragen, die Rahmenbedingungen f\u00fcr Berufsabschl\u00fcsse und Berufswechsel f\u00fcr Erwachsene effizient und erwachsenengerecht zu gestalten, mit dem Ziel, die Abschlussquote zu erh\u00f6hen.</p><p>Im Rahmen des SBFI-Projekts und der Fachkr\u00e4fteinitiative sind Massnahmen im Sinne der Motion eingeleitet. Wenn die Abkl\u00e4rungen einen zus\u00e4tzlichen Bedarf nach finanzieller Unterst\u00fctzung seitens des Bundes ergeben sollten, werden im Rahmen der BFI-Botschaft 2017-2020 weitere Bildungsmassnahmen finanziert werden k\u00f6nnen. Dieser Botschaft vorgreifende Einzelbeschl\u00fcsse sind nach Ansicht des Bundesrates zu vermeiden.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1417132800000)\/","SubmittedBy":"Fetz Anita","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1435622400000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32|44","Category":null,"Modified":"\/Date(1690556265013)\/","SubmissionDate":"\/Date(1411689600000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":4915,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung|Besch\u00e4ftigung und Arbeit"}}