{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143934,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143934,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143934,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143934,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143934,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143934,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143934,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143934,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143934,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143934,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143934,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143934,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143934,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143934,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143934,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143934,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20143934,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20143934,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"14.3934","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Standardarbeitskraft. Ber\u00fccksichtigung der Energieeffizienz und der Ressourcenbelastung beim technischen Fortschritt","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Im Sommer 2014 hat der Bundesrat anhand einer vertieften Pr\u00fcfung des Systems der Standardarbeitskraft (SAK; Postulat M\u00fcller Leo 12.3906) einen Bericht erstellt. Im Bericht wird dargelegt, wie das System weiterentwickelt werden soll. Der Bundesrat beabsichtigt, die SAK-Faktoren in Zukunft regelm\u00e4ssig einem sogenannten \"technischen Fortschritt\" anzupassen. </p><p>Ich bitte den Bundesrat um Beantwortung folgender Fragen:</p><p>1. Inwieweit ber\u00fccksichtigt dieser sogenannte technische Fortschritt auch die Energieeffizienz und die Ressourcenbelastung?</p><p>2. K\u00f6nnte es sein, dass mit der Anpassung der SAK an einen technischen Fortschritt falsche Anreize zur \u00dcbermechanisierung geschaffen werden und der Einsatz von Maschinen - ohne Ber\u00fccksichtigung der Wirtschaftlichkeit, der Energieeffizienz und der Ressourcenbelastung - gef\u00f6rdert wird?</p>","ReasonText":"<p>Heute wird der technische Fortschritt in der Landwirtschaft anhand der zunehmenden Arbeitseffizienz aufgrund der Mechanisierung definiert. Energieeffizienz und Ressourcenbelastung werden dabei nicht betrachtet. </p><p>Im Agrarbericht 2013 (S. 126f.) wird erl\u00e4utert, dass in den Neunzigerjahren in der \u00f6kologischen Dimension der Nachhaltigkeit in allen Bereichen, ausser bei der Energieeffizienz, eine sehr positive Entwicklung beobachtet werden konnte. Der Energieverbrauch nahm dagegen stetig zu. Einzig aufgrund der ebenfalls steigenden Energie aus der Lebensmittelproduktion blieb die Energieeffizienz unver\u00e4ndert. </p><p>Das Bundesamt f\u00fcr Landwirtschaft weist ausserdem auf die Problematik der immer rationelleren und damit schwereren Zug- und Erntemaschinen hin, welche zu vermehrter Bodenverdichtung f\u00fchren und damit negative Auswirkungen auf den Zustand des Bodens und der Luft haben.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Das System der Standardarbeitskr\u00e4fte (SAK) bildet nicht die effektive Arbeitszeit auf einem Landwirtschaftsbetrieb ab. Es ist vielmehr ein Mass f\u00fcr die Betriebsgr\u00f6sse, welches sich mittels standardisierter Faktoren am Arbeitszeitbedarf bei landes\u00fcblicher Bewirtschaftung und mittlerer Mechanisierung orientiert. Da sich die landes\u00fcbliche Bewirtschaftung und Mechanisierung im Lauf der Zeit ver\u00e4ndert (Anwendung der technischen Entwicklung), m\u00fcssen die SAK-Faktoren regelm\u00e4ssig an die real bereits vollzogene, mittlere Entwicklung angepasst werden. Die Steuerung des Ressourceneinsatzes ist und kann somit nicht der Zweck des SAK-Systems sein.</p><p>Zur Erreichung von Zielen in diesem Bereich stehen der Agrarpolitik andere Massnahmen zur Verf\u00fcgung. So hat die Agrarpolitik 2014-2017 das Instrument der Ressourceneffizienzbeitr\u00e4ge f\u00fcr Anschubfinanzierungen im Bereich der Effizienz des Einsatzes nat\u00fcrlicher Ressourcen und von Hilfsstoffen geschaffen. Der sich in der Erarbeitung befindende Bericht zum Postulat Bourgeois 13.3682, \"Die Abh\u00e4ngigkeit der Landwirtschaft von fossilen Brennstoffen verringern\", wird Grundlagen liefern, um die Landwirtschaft im Energiebereich in Richtung mehr Nachhaltigkeit in die Zukunft f\u00fchren zu k\u00f6nnen.</p><p>1. Die Grundlage der SAK-Faktoren sind arbeitswirtschaftliche Daten, die von der Gruppe Arbeit, Bau und Systembewertung von Agroscope auf Schweizer Landwirtschaftsbetrieben erhoben werden. Dabei werden neben den Feld- und Stallarbeiten auch die Arbeiten f\u00fcr die Betriebsf\u00fchrung sowie Sonderarbeiten erhoben und bei der Festlegung der SAK-Faktoren ber\u00fccksichtigt. Die f\u00fcr die SAK-Berechnung herangezogenen Verfahren entsprechen damit den in der Realit\u00e4t eingesetzten Methoden bei einer mittleren Mechanisierung. Setzen sich in der Praxis energieeffizientere und ressourcenschonende Verfahren (z. B. pfluglose und Direktsaatverfahren) durch, finden sie somit sp\u00e4ter auch in den SAK-Faktoren ihren Niederschlag. Bei einer Anpassung der SAK-Faktoren ist der Trend zu solchen Verfahren ber\u00fccksichtigt.</p><p>2. Das SAK-System ist nicht ein Lenkungsinstrument f\u00fcr die vorausschauende Steuerung des zuk\u00fcnftigen Einsatzes von Verfahren. Im Sinn eines Nachvollzugs passt es sich vielmehr im Nachgang an die in der Praxis eingesetzten Verfahren an. Deshalb setzt das SAK-System keine falschen Anreize zur \u00dcbermechanisierung.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1415145600000)\/","SubmittedBy":"Graf Maya","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1475193600000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|55|66","Category":null,"Modified":"\/Date(1690525607883)\/","SubmissionDate":"\/Date(1411689600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4915,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Landwirtschaft|Energie"}}