{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144020,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144020,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144020,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144020,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144020,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144020,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144020,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144020,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144020,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144020,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144020,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144020,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144020,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144020,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144020,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144020,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144020,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20144020,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"14.4020","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Die Armee als Tr\u00e4gerin des nationalen Zusammenhalts","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Artikel\u00a070 Absatz\u00a03 der Bundesverfassung legt fest, dass Bund und Kantone die Verst\u00e4ndigung und den Austausch zwischen den Sprachgemeinschaften f\u00f6rdern. In letzter Zeit hat der Unterricht der Landessprachen in einigen Kantonen wiederholt zu Spannungen gef\u00fchrt. F\u00fcr den nationalen Zusammenhalt gibt dies Anlass zur Sorge.</p><p>Die mehrsprachige Schweizer Armee bietet den Personen, die die Rekrutenschule (RS) oder Wiederholungskurse (WK) absolvieren, eine ideale M\u00f6glichkeit, um ihre Kenntnisse in den anderen Landessprachen zu vertiefen.</p><p>Die Bildung von mehrsprachigen Einheiten sowie Sprachkurse w\u00e4hrend der RS und der WK k\u00f6nnten dazu beitragen, dass Armeeangeh\u00f6rige ihre Kenntnisse der Landessprachen verbessern. Gegenw\u00e4rtig kommt es n\u00e4mlich selten vor, dass Milit\u00e4rdienstpflichtige darum ersuchen, ihren Ausbildungsdienst in einer Einheit zu leisten, in der eine andere Landessprache gesprochen wird. Diese Durchmischung h\u00e4tte jedoch Vorteile f\u00fcr die Perfektionierung einer weiteren Landessprache und w\u00fcrde es erst noch erlauben, andere Kulturen kennenzulernen. Eine andere L\u00f6sung w\u00e4re, den Armeeangeh\u00f6rigen w\u00e4hrend der RS und der WK Sprachkurse anzubieten, ohne jedoch das Ausbildungsprogramm zu schm\u00e4lern.</p><p>Es stimmt, dass die Milit\u00e4rdienstpflichtigen nur einen kleinen Teil der Gesamtbev\u00f6lkerung unseres Landes ausmachen. Doch die Umsetzung dieses Programms durch die Armee w\u00e4re eine willkommene Unterst\u00fctzung des nationalen Zusammenhalts, den unser Land dringend ben\u00f6tigt.</p><p>Ist der Bundesrat bereit zu pr\u00fcfen, ob es m\u00f6glich ist, den nationalen Zusammenhalt zu verst\u00e4rken, indem die Kenntnisse der Landessprachen w\u00e4hrend der RS oder der WK vertieft werden?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat ist der Ansicht, dass die Armee nach wie vor ein tragendes Element des nationalen Zusammenhalts bildet. Die Armee erm\u00f6glicht nicht nur den sprachlichen Austausch, sondern auch den Austausch zwischen den Bev\u00f6lkerungskreisen aller Regionen unseres Landes, unabh\u00e4ngig von ihrer sprachlichen bzw. sozialen Herkunft.</p><p>Bereits heute unternimmt die Armee grosse Anstrengungen zur St\u00e4rkung der Mehrsprachigkeit. Grunds\u00e4tzlich steht den Rekruten und den jungen Kadern die M\u00f6glichkeit offen, die Rekrutenschule (RS) bzw. das Abverdienen in einem anderen Sprachraum zu absolvieren. Unabh\u00e4ngig von der Landessprache stehen jedem Angeh\u00f6rigen der Armee alle Funktionen offen, mit einer Ausnahme f\u00fcr Italienischsprechende bei den Panzertruppen.</p><p>Die vorgeschlagene Einf\u00fchrung von Sprachkursen w\u00e4hrend der RS h\u00e4tte neben einem betr\u00e4chtlichen Ressourceneinsatz (Zeit, Sprachlehrer, Unterrichtsmaterialien etc.) zur Folge, dass andere, milit\u00e4risch einsatzrelevante Ausbildungen gek\u00fcrzt werden m\u00fcssten. Einerseits w\u00fcrde damit die F\u00e4higkeit der Armee, ihre Auftr\u00e4ge effizient zu erf\u00fcllen, geschw\u00e4cht. Andererseits k\u00e4me diese ihrer Sorgfaltspflicht gegen\u00fcber dem Angeh\u00f6rigen der Armee, ihn bestm\u00f6glich f\u00fcr den Einsatz auszubilden und vorzubereiten, nur noch ungen\u00fcgend nach. Dieses Problem w\u00fcrde sich mit den verk\u00fcrzten RS im Rahmen der Weiterentwicklung der Armee noch weiter akzentuieren.</p><p>Nach Abschluss der RS wird gut die H\u00e4lfte der Armeeangeh\u00f6rigen in Formationen der Armee eingeteilt, in welchen zwei oder drei Landessprachen gesprochen werden. Ein weiterer qualitativer und quantitativer Ausbau der Mehrsprachigkeit bei den Formationen der Schweizer Armee k\u00f6nnte nur auf Kosten der Leistungsf\u00e4higkeit erreicht werden. Heute sind prim\u00e4r h\u00f6here St\u00e4be, Betriebsdetachemente und spezialisierte Formationen mehrsprachig. Formationen, die prim\u00e4r den Kampftruppen zuzurechnen sind, sind einsprachig organisiert. Mehrsprachigkeit w\u00e4hrend eines Einsatzes ist mit gewissen Risiken bez\u00fcglich der Sicherheit, der F\u00fchrungsf\u00e4higkeit und damit der Auftragserf\u00fcllung verbunden.</p><p>Ferner leistet die Armee eine wichtige Integrationsfunktion, indem sie Schweizer B\u00fcrgern mit Migrationshintergrund hilft, sich besser in die Gesellschaft zu integrieren. So zeigen Studien der Milit\u00e4rakademie an der ETH Z\u00fcrich MILAK, dass Angeh\u00f6rige der Armee mit Migrationshintergrund ein st\u00e4rkeres Interesse an der Schweizer Gesellschaft und eine verst\u00e4rkte Nationalit\u00e4tszugeh\u00f6rigkeit nach Absolvierung einer Rekrutenschule aufweisen als vor dem Milit\u00e4rdienst.</p><p>Der Bundesrat ist deshalb der Ansicht, dass zur F\u00f6rderung der Mehrsprachigkeit in der Armee keine zus\u00e4tzlichen Massnahmen angezeigt sind.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1423612800000)\/","SubmittedBy":"Berberat Didier","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1425945600000)\/","ResponsibleDepartment":6,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Verteidigung, Bev\u00f6lkerungsschutz und Sport","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"VBS","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|9","Category":null,"Modified":"\/Date(1690525788987)\/","SubmissionDate":"\/Date(1416873600000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":4916,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Sicherheitspolitik"}}