{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144101,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144101,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144101,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144101,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144101,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144101,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144101,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144101,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144101,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144101,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144101,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144101,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144101,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144101,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144101,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144101,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144101,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20144101,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"14.4101","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Potenzial von \u00e4lteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern besser nutzen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat soll im Rahmen seiner Aktivit\u00e4ten rund um die Bek\u00e4mpfung des Fachkr\u00e4ftemangels beauftragt werden: </p><p>1. Eine Bestandesaufnahme an den Fachhochschulen durchzuf\u00fchren, welche Aus- und Weiterbildungen f\u00fcr \u00e4ltere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer es heute bereits gibt. </p><p>2. Zu pr\u00fcfen, welche Anreize der Bund schaffen m\u00fcsste, damit Fachhochschulen Studieng\u00e4nge f\u00fcr \u00e4ltere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nachhaltig anbieten und ausbauen. </p><p>3. Zu pr\u00fcfen, welche zus\u00e4tzlichen Massnahmen notwendig sind, damit sich \u00e4ltere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bereits vorhandene Kompetenzen anrechnen lassen k\u00f6nnten.</p>","ReasonText":"<p>In Zukunft ist der schweizerische Arbeitsmarkt mehr denn je auf Fachkr\u00e4fte angewiesen. Umso wichtiger wird es sein, das Potenzial von \u00e4lteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern besser zu nutzen, damit Unternehmen sich nicht aus Kostengr\u00fcnden gegen sie entscheiden. Ein Eingriff des Staates in die unternehmerische Freiheit w\u00e4re unzul\u00e4ssig. Vielmehr m\u00fcssten Massnahmen im Bereich der Aus- und Weiterbildung gepr\u00fcft werden. Gerade die \u00d6ffnung des Zugangs zu grundst\u00e4ndigen Bachelor- und Master-Studieng\u00e4ngen sowie zu Weiterbildung f\u00fcr \u00e4ltere Personen ist zunehmend eine Herausforderung, der sich auch die Hochschulen noch vermehrt stellen m\u00fcssen. Die bessere Durchl\u00e4ssigkeit \u00f6ffnet Inhaberinnen und Inhabern eines h\u00f6heren Berufsabschlusses den Eintritt in eine Fachhochschule mit Anrechenbarkeit bereits erworbener fachlicher Kompetenzen. Mit dem Hochschulf\u00f6rderungs- und Koordinationsgesetz (Art. 12 Abs. 3 HFKG) sowie dem Weiterbildungsgesetz (Art. 7 WeBiG) treten in K\u00fcrze neue Rechtsgrundlagen in Kraft, welche explizit die M\u00f6glichkeit schaffen, geeignete und praktikable Verfahren zu entwickeln, um vorhandene Kompetenzen anzurechnen. Zudem k\u00f6nnen gezielte Angebote f\u00fcr \u00e4ltere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in bestehende Studienangebote integriert (modularer Studienaufbau eignet sich) oder f\u00fcr bestimmte Zielgruppen neu geschaffen werden. Der Bund soll im Rahmen seines Zust\u00e4ndigkeitsbereiches beauftragt werden, eine Bestandesaufnahme solcher bereits bestehender Angebote f\u00fcr \u00e4ltere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu machen und Vorschl\u00e4ge auszuarbeiten, welche Anreize und Massnahmen notwendig sind, um diese Angebote nachhaltig auszubauen.</p><p>So kann die Arbeitsmarktf\u00e4higkeit von \u00e4lteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gezielt erh\u00f6ht, ihre Attraktivit\u00e4t auf dem Arbeitsmarkt gesteigert und ein nachhaltiger Beitrag zur Bek\u00e4mpfung des Fachkr\u00e4ftemangels geleistet werden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat teilt das Anliegen der Postulantin, das Potenzial von \u00e4lteren und somit erfahrenen Fachkr\u00e4ften f\u00fcr den Schweizer Arbeitsmarkt besser auszusch\u00f6pfen. Im Rahmen der 2011 vom Eidgen\u00f6ssischen Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) lancierten Fachkr\u00e4fteinitiative wurden deshalb speziell die H\u00f6herqualifizierung entsprechend dem Bedarf der Arbeitswelt sowie die Schaffung guter Voraussetzungen zur Erwerbst\u00e4tigkeit bis zur Pensionierung und dar\u00fcber hinaus als Handlungsfelder identifiziert. Mit der Ver\u00f6ffentlichung des Grundlagenberichtes \"Berufsabschluss und Berufswechsel f\u00fcr Erwachsene\" hat das Staatssekretariat f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) im Juni 2014 entsprechende Empfehlungen erlassen, die nun zusammen mit den Verbundpartnern umgesetzt werden sollen.</p><p>Mit Blick auf die Aus- und Weiterbildung von \u00e4lteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern spielen auch die Fachhochschulen (FH) eine wichtige Rolle. Sie tragen bereits heute \u00e4lteren und erfahrenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in mehrerer Hinsicht geb\u00fchrend Rechnung. So stehen zum einen Studieng\u00e4nge an einer FH unabh\u00e4ngig vom Alter allen Studierwilligen offen, welche die jeweiligen Anforderungen zur Zulassung erf\u00fcllen. FH bieten zudem Aus- und Weiterbildungen in Form von berufsbegleitenden Studieng\u00e4ngen an, die gerade f\u00fcr \u00e4ltere und erfahrene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von besonderem Interesse sind (die Altersgruppe \"\u00e4lter als 35 Jahre\" macht in den berufsbegleitenden Studieng\u00e4ngen bereits 11 Prozent der Studierenden aus). Ferner rechnen FH bestehende Praxiserfahrung und Bildungsleistungen (z. B. aus der h\u00f6heren Berufsbildung, HBB) so weit als m\u00f6glich an. Diesbez\u00fcglich bieten gewisse FH sogar speziell konzipierte und verk\u00fcrzte Studieng\u00e4nge f\u00fcr Absolventinnen und Absolventen der HBB. Die zurzeit geltenden Best Practices der FH-Kammer der Rektorenkonferenz der schweizerischen Hochschulen (Swissuniversities) \u00fcber die Zulassung befinden sich in \u00dcberarbeitung und werden die Durchl\u00e4ssigkeit von der HBB zu den FH weiter verbessern. Das SBFI unterst\u00fctzt im Rahmen des Strategieprojekts HBB Swissuniversities bei der Optimierung der Passerelle HBB-FH.</p><p>Im Zusammenhang mit der Anerkennung von bestehenden Kompetenzen ist auch das Instrument des nachtr\u00e4glichen Titelerwerbs zu nennen: Dieses erm\u00f6glicht Personen mit einem Abschluss einer Vorg\u00e4ngerschule der heutigen FH, unter bestimmten Voraussetzungen nachtr\u00e4glich einen FH-Titel zu beantragen. Auch im Bereich der Zulassung zum Bachelor-Studium tragen verschiedene Regelungen den besonderen Anliegen erfahrener und \u00e4lterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Rechnung: So k\u00f6nnen die FH in eigener Kompetenz im Rahmen sog. \"Sur dossier\"-Verfahren ausnahmsweise auch Studierende in Bachelor-Studieng\u00e4nge aufnehmen, die nicht \u00fcber die notwendigen formalen Abschl\u00fcsse verf\u00fcgen, sofern sich die Studierf\u00e4higkeit anderweitig aus ihrem Praxis- und Bildungsdossier nachweisen l\u00e4sst. Im Kontext des Fachkr\u00e4ftemangels im Mint-Bereich hat der Bund es den FH zudem erlaubt, w\u00e4hrend drei Jahren Studierende ohne Maturit\u00e4t in definierte Mint-Bachelor-Studieng\u00e4nge mittels Aufnahmepr\u00fcfung aufnehmen zu k\u00f6nnen, sofern sie mindestens 25 Jahre alt sind oder mindestens drei Jahre qualifizierte Berufserfahrung aufweisen. Im Weiterbildungsbereich sehen die heutigen Best Practices der FH-Kammer von Swissuniversities generell die M\u00f6glichkeit vor, Studierende aufzunehmen, die \u00fcber keinen Hochschulabschluss verf\u00fcgen, wenn sich die Bef\u00e4higung zur Teilnahme aus einem anderen Nachweis ergibt.</p><p>Mit Inkrafttreten des Hochschulf\u00f6rderungs- und Koordinationsgesetzes (HFKG) per 1. Januar 2015 hat die neue Schweizerische Hochschulkonferenz - das oberste hochschulpolitische Organ von Bund und Kantonen - dar\u00fcber hinaus die Kompetenz erhalten, Vorschriften \u00fcber die Anerkennung von Bildungsleistungen und \u00fcber die Weiterbildung im Hochschulbereich zu erlassen. Der Bundesrat sieht aus obenerw\u00e4hnten Gr\u00fcnden zurzeit deshalb keinen Handlungsbedarf.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1424217600000)\/","SubmittedBy":"Schmid-Federer Barbara","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1481846400000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|44","Category":null,"Modified":"\/Date(1690525647153)\/","SubmissionDate":"\/Date(1418083200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4916,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Besch\u00e4ftigung und Arbeit"}}