{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144115,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144115,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144115,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144115,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144115,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144115,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144115,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144115,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144115,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144115,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144115,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144115,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144115,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144115,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144115,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144115,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144115,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20144115,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"14.4115","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Theoretische Grundlagen der Stiftung Sexuelle Gesundheit Schweiz zur sexuellen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Unabh\u00e4ngige wissenschaftliche Untersuchung","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>In den Antworten auf die Interpellationen Regazzi 14.3421 und Streiff-Feller 14.3419 zur \"Love Life\"-Kampagne 2014 vertritt der Bundesrat die Meinung, dass die sexualisierten Bilder der Kampagne \"Minderj\u00e4hrigen nicht schaden und auch keinen Einfluss auf die sexuelle Entwicklung haben\". Er st\u00fctzt sich dabei auf die Meinung der \"Experten in der Sexualp\u00e4dagogik\" der Stiftung Sexuelle Gesundheit Schweiz (SGS), mit welcher das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit im Bereich Pr\u00e4vention von HIV und anderen STI sowie der Sexualp\u00e4dagogik - z. B. am inzwischen geschlossenen Kompetenzzentrum Sexualp\u00e4dagogik und Schule an der PHZ Luzern - seit einigen Jahren zusammenarbeitet. Die Thesen zur (psycho)sexuellen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, auf welchen SGS all ihre Angebote in den Bereichen Pr\u00e4vention und Sexualp\u00e4dagogik aufbaut, sind aber unter Experten sehr umstritten. Wir fordern daher den Bundesrat auf, eine Pr\u00fcfung dieser Grundlagen durch eine insbesondere von SGS unabh\u00e4ngige Expertenkommission aus Medizinern, Entwicklungspsychologen und Allgemeinp\u00e4dagogen zu veranlassen und darauf gest\u00fctzt einen Bericht zu pr\u00e4sentieren.</p>","ReasonText":"<p>SGS schreibt in einer zum Start der \"Love Life\"-Plakatkampagne ver\u00f6ffentlichten \"Hilfe f\u00fcr Eltern, um dar\u00fcber zu sprechen\": \"Die Bilder werden Emotionen und Gef\u00fchle wecken, nicht nur bei Erwachsenen, sondern auch bei Jugendlichen und Kindern ... Verlegenheit und Ekel geh\u00f6ren zum Schutzverhalten von Kindern ... Das ist nat\u00fcrlich und eine Chance f\u00fcr die Eltern, das Gespr\u00e4ch aufzunehmen.\" SGS findet es also entwicklungspsychologisch und p\u00e4dagogisch sinnvoll, Kinder mit sexuellen Bildern zu konfrontieren, die sie \u00fcberfordern. Auch weitere Thesen bed\u00fcrfen dringend einer kritischen Pr\u00fcfung. So etwa stellt der Kinderarzt Remo Largo in seinem Buch \"Jugendjahre\" (2011) infrage, ob die von SGS-Kreisen vertretene These vom Kind als sexuell aktivem Wesen wissenschaftlich wirklich haltbar ist. Laut Largo sind es \"oftmals selbst ernannte Fachleute\", die den kindlichen Umgang mit dem K\u00f6rper \"willk\u00fcrlich und missbr\u00e4uchlich sexuell umdeuten\". Bez\u00fcglich der Jugendlichen wirft z. B. das SGS-Comic-Lehrmittel \"Hotnights\" die Frage auf, ob das dort gezeichnete Bild menschlicher Sexualit\u00e4t Jugendlichen tats\u00e4chlich hilft, ihre Sexualit\u00e4t in ihre langfristigen Ziele (stabile und begl\u00fcckende Beziehungen) zu integrieren.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Im Bereich der sexuellen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen wird international und insbesondere im angels\u00e4chsischen Raum geforscht. Die Ergebnisse dieser Forschung sind publiziert. Das WHO-Regionalb\u00fcro Europa und die Bundeszentrale f\u00fcr gesundheitliche Aufkl\u00e4rung in Deutschland haben basierend auf diesen Erkenntnissen und unter Beteiligung einer internationalen Expertengruppe mit mehr als 20 Vertretern aus Fachorganisationen und Wissenschaft aus europ\u00e4ischen L\u00e4ndern, inklusive der Schweiz, 2010 Standards f\u00fcr die Sexualaufkl\u00e4rung in Europa publiziert. Viele Experten und Organisationen in der Schweiz st\u00fctzen sich in ihrer Arbeit unter anderem auf die entsprechenden Erkenntnisse aus der Forschung und die darauf basierenden Standards.</p><p>Der Bundesrat ist bereit, im Bereich der sexuellen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen die wissenschaftlichen Grundlagen zu vertiefen und zu erweitern und deshalb den geforderten Expertenbericht im Rahmen der bestehenden Budgetmittel in Auftrag zu geben.</p><p>Der Bundesrat ist aber der Ansicht, dass bei dieser Gelegenheit nicht nur die Materialien von Sexuelle Gesundheit Schweiz untersucht werden sollen, sondern der Bericht auch die sexuelle Entwicklung von Kindern und Jugendlichen darstellen soll. Deshalb erweitert er die Expertengruppe von Medizinern, Allgemeinp\u00e4dagogen und Entwicklungspsychologen um auf dieses Gebiet spezialisierte Kinder- und Jugendpsychiater, Kinder- und Jugendpsychologen, Sozialpsychologen und Sexualp\u00e4dagogen. Er l\u00e4dt auch die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren, die Eidgen\u00f6ssische Kommission f\u00fcr Kinder- und Jugendfragen und die Eidgen\u00f6ssische Kommission f\u00fcr sexuelle Gesundheit ein, in die Expertengruppe Einsitz zu nehmen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposal":18,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1423612800000)\/","SubmittedBy":"Regazzi Fabio","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1560816000000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1750810703100)\/","SubmissionDate":"\/Date(1418169600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4916,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Gesundheit"}}