{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144119,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144119,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144119,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144119,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144119,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144119,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144119,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144119,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144119,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144119,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144119,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144119,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144119,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144119,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144119,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144119,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144119,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20144119,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"14.4119","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Rahmenbedingungen f\u00fcr digitale Innovationen im Finanzbereich","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Ein wichtiger Trend, der nicht zuletzt auch im Finanzdienstleistungssektor zunehmende strategische Bedeutung erlangt, ist die Verwendung von internetbasierten und mobilen Anwendungen. Die damit zusammenh\u00e4ngende Digitalisierung von Finanzdienstleistungen - bestimmt durch das Verhalten einer neuen Kundengeneration und der technologischen M\u00f6glichkeiten - nimmt zunehmend Einfluss auf die Gesch\u00e4ftsmodelle der Finanzdienstleister. Die erforderlichen Anpassungen in der Wertsch\u00f6pfungskette im Finanzsektor lassen einen nachhaltigen digitalen Strukturwandel erwarten.</p><p>M\u00f6chte die Schweiz ihre Stellung als einer der international f\u00fchrenden Finanzpl\u00e4tze behalten, sind Investitionen in zukunftsgerichtete Bereiche notwendig, um wettbewerbsf\u00e4hige Infrastrukturen sowie Standortvorteile zu erhalten und auszubauen. Der Finanzplatz muss sich rasch auf das neue Umfeld einstellen und heute die Rahmenbedingungen f\u00fcr den Erfolg von morgen schaffen.</p><p>Der Bundesrat ist eingeladen, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Wie sieht er die Stellung des Finanzplatzes Schweiz im Vergleich zu den Finanzpl\u00e4tzen London, New York und Hongkong/Singapur mit Bezug auf die Implementierung digitaler Innovationen und die F\u00f6rderung von sogenannten Financial Services Technologies (Fintech)? </p><p>a. Was sind jeweils die regulatorischen Rahmenbedingungen f\u00fcr Fintech?</p><p>b. Wer sind die zentralen Akteure?</p><p>c. Wie profitiert der jeweilige Finanzplatz von der Ansiedlung von Fintech-Start-ups?</p><p>2. Teilt er die Einsch\u00e4tzung, dass digitale Innovationen und die entsprechenden Start-ups durch ihren Einfluss auf tradierte Gesch\u00e4ftsmodelle der Finanzdienstleister den notwendigen Strukturwandel in der Finanzbranche beschleunigen k\u00f6nnen und so einen wichtigen Beitrag dabei leisten k\u00f6nnten, die Wettbewerbs- und Zukunftsf\u00e4higkeit des Schweizer Finanzplatzes zu sichern?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1a./1b. Der Bundesrat verfolgt die Entwicklungen bez\u00fcglich digitaler Innovationen im Finanzbereich aufmerksam. Er erkennt in der Digitalisierung einen breiten Trend, welcher eine grosse Herausforderung f\u00fcr die Finanzbranche darstellt und ein grosses Mass an Flexibilit\u00e4t und Anpassung von den betroffenen Akteuren verlangt. Gerade im Finanzsektor manifestiert sich die digitale Innovation in verschiedensten Formen und Gesch\u00e4ftsbereichen, mit einer Vielzahl von etablierten und neuen Akteuren. Beispiele f\u00fcr digitale Innovationen sind etwa die Entwicklung mobiler Zahlungssysteme, die Verwendung virtueller W\u00e4hrungen oder die Kreditvergabe zwischen Privatpersonen (sog. \"peer-to-peer lending\"). Diese Entwicklungen haben allesamt das Potenzial, die bestehenden Gesch\u00e4ftsmodelle im Finanzbereich herauszufordern und den Strukturwandel zumindest l\u00e4ngerfristig zu beg\u00fcnstigen.</p><p>Der Bundesrat h\u00e4lt aber auch fest, dass die Bew\u00e4ltigung solcher Trends grunds\u00e4tzlich Sache der privaten Akteure ist und a priori keine Steuerung oder Eingriffe der Beh\u00f6rden bedingt. Im Rahmen der Schweizer Finanzmarktpolitik wird die Entwicklung der regulatorischen Rahmenbedingungen ausl\u00e4ndischer Finanzpl\u00e4tze (z. B. London) auch in Bezug auf Fintech verfolgt. Es gilt zudem zu beachten, dass der Trend zur Digitalisierung nicht eine einzigartige Herausforderung f\u00fcr die Finanzbranche darstellt, sondern grosse Teile der Wirtschaft betrifft. In dieser Hinsicht w\u00e4re eine sektorspezifische Unterst\u00fctzung der Finanzbranche nicht zu rechtfertigen.</p><p>1c./2. Im Nachgang zu den im Dezember 2014 abgeschlossenen Arbeiten der Expertengruppe zur Weiterentwicklung der Finanzmarktstrategie hat der Bundesrat das EFD mit der Einsetzung eines \"Beirates Zukunft Finanzplatz\" beauftragt. Es wird Aufgabe dieses Beirates sein, Themen und Entwicklungen aufzugreifen, die strategische Weichenstellungen f\u00fcr das Finanzgesch\u00e4ft in der Schweiz bedingen, und einen allf\u00e4lligen Handlungsbedarf zu beurteilen. Die digitale Innovation d\u00fcrfte einer der relevanten Themenbereiche sein.</p><p>Der Bundesrat sieht dem technologischen Wandel grunds\u00e4tzlich zuversichtlich entgegen. Innovationen und der dadurch intensivierte Wettbewerb f\u00f6rdern einen stetigen Strukturwandel und sind damit f\u00fcr ein nachhaltiges Wachstum unabdingbar. Insbesondere der Schweizer Finanzsektor ist bis anhin durch die Teilnahme an einem offenen und intensiven Wettbewerb gest\u00e4rkt worden. Der Bundesrat ist \u00fcberzeugt, dass dies auch im vorliegenden Fall zutreffen wird.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1424822400000)\/","SubmittedBy":"Schneider-Schneiter Elisabeth","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1426809600000)\/","ResponsibleDepartment":7,"ResponsibleDepartmentName":"Finanzdepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EFD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"24|34","Category":null,"Modified":"\/Date(1690525436233)\/","SubmissionDate":"\/Date(1418169600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4916,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Finanzwesen|Medien und Kommunikation"}}