{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144189,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144189,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144189,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144189,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144189,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144189,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144189,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144189,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144189,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144189,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144189,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144189,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144189,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144189,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144189,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144189,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144189,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20144189,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"14.4189","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Drahtwurmbek\u00e4mpfung im Kartoffelbau","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Drahtwurm ist einer der wichtigsten Sch\u00e4dlinge im Kartoffelbau. Aktuell fehlen wirksame Bek\u00e4mpfungsm\u00f6glichkeiten. Gespr\u00e4che zwischen der Kartoffelbranche und dem Bundesamt f\u00fcr Landwirtschaft f\u00fchrten nicht zum Ziel. Eine Frage, welche im Rahmen der Fragestunde des Nationalrates gestellt wurde, wurde durch den Bundesrat und die Beh\u00f6rden abschl\u00e4gig beantwortet. </p><p>Die Anbautechnik und die Fruchtfolge haben zweifelsfrei einen Einfluss auf den Drahtwurmbefall, jedoch gilt aufgrund der \u00dcbernahmebedingungen bei Drahtwurmbefall faktisch eine Nulltoleranz, da Drahtwurmsch\u00e4den bei der \u00dcbernahme praktisch nicht sichtbar sind. Posten mit \u00fcber 10 Prozent Befall m\u00fcssen vernichtet werden, der Kartoffelbau ist finanziell nicht mehr tragbar. Posten mit unter 10 Prozent Befall werden zwar \u00fcbernommen, der Gewichtsverlust und die Sortierkosten machen den Kartoffelbau aber unrentabel. Zudem ist der Drahtwurm nicht nur ein Thema in Fruchtfolgen mit Kunstwiese. Auch in Gem\u00fcsefruchtfolgen ist der Drahtwurm aufgrund der ausgeglichenen Bodenfeuchtigkeit (Bew\u00e4sserung) ein grosses Thema. </p><p>Gem\u00e4ss aktuellem Kenntnisstand liegen f\u00fcr diese geforderte Indikation mehrere Dossiers von Gesuchstellern bei den Zulassungsbeh\u00f6rden vor. Ohne griffige Bek\u00e4mpfungsm\u00f6glichkeiten m\u00fcssen aufgrund von Drahtwurmsch\u00e4den j\u00e4hrlich Tausende Tonnen Kartoffeln unter hohen Kostenfolgen vernichtet werden. L\u00e4ngerfristig ist die Kartoffelproduktion infrage gestellt. Lebensmittel vernichten ist ferner auch im Rahmen der Food-Waste-Diskussion nicht vertretbar.</p><p>1. Mit welchen Massnahmen gedenkt der Bundesrat die Drahtwurmproblematik im Kartoffelbau zu l\u00f6sen?</p><p>2. Ist er bereit, Drahtwurmsch\u00e4den finanziell abzugelten, sofern keine funktionierenden direkten Bek\u00e4mpfungsmassnahmen f\u00fcr die Ernte 2015 zugelassen werden?</p><p>3. Aus welchem Grund wird die Pr\u00fcfung und Zulassung der beim BLW eingereichten Dossiers nicht weiter beschleunigt?</p><p>4. Kann er \u00fcber eine ordentliche Zulassung respektive eine Notzulassung ein Produkt f\u00fcr das Anbaujahr 2015 bewilligen?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1./4. Der Drahtwurm ist ein Sch\u00e4dling, der in einer Vielzahl Kulturen vorkommt. Seit mehrere Insektizide vom Markt genommen wurden - darunter ein Pflanzenschutzmittel zur Saatgutbehandlung mit dem Wirkstoff Fipronil -, ist dieser Sch\u00e4dling f\u00fcr den Kartoffelbau besonders problematisch. Der Bund ist in verschiedenen Bereichen t\u00e4tig, um eine L\u00f6sung f\u00fcr dieses Problem zu finden. Agroscope arbeitet an der Entwicklung neuer Bek\u00e4mpfungsm\u00f6glichkeiten gegen dieses Insekt. Hierbei handelt es sich namentlich um die Pr\u00fcfung der Wirksamkeit verschiedener Pflanzenschutzmittel sowie einer biologischen Bek\u00e4mpfungsmethode, die auf der Verwendung eines f\u00fcr diesen Sch\u00e4dling pathogenen Pilzes beruht. Gleichzeitig pr\u00fcft das Bundesamt f\u00fcr Landwirtschaft vorrangig die von der Industrie eingereichten Bewilligungsgesuche. So konnte Ende 2014 das neue Insektizid-Granulat Ephosin zum Schutz der Kartoffelkulturen bewilligt werden. Die Entwicklung eines Lockmittels zur Steigerung der Wirksamkeit dieser Bek\u00e4mpfungsmethoden wird ebenfalls genau verfolgt.</p><p>2. Eine Abgeltung f\u00fcr Ernteverluste im Zusammenhang mit diesem Sch\u00e4dling ist nicht vorgesehen. Seit der Bewilligung von Ephosin stellt sich diese Frage zudem nicht mehr in gleicher Weise. Des Weiteren fallen die Verluste nicht auf jedem Betrieb gleich hoch aus und h\u00e4ngen von Faktoren wie der Vorfrucht ab. F\u00fcr eine erfolgreiche Bek\u00e4mpfung des Drahtwurms ist somit nicht nur der Einsatz von Insektiziden ausschlaggebend, sondern auch die Ber\u00fccksichtigung der Fruchtfolgeregeln seitens der Produzenten. Ferner stellt sich die Frage, ob der Bund wirtschaftliche Verluste zu entsch\u00e4digen hat, die teils mit den Anforderungen des Handels und der Konsumentinnen und Konsumenten bez\u00fcglich der visuellen Qualit\u00e4t von Obst und Gem\u00fcse zusammenh\u00e4ngen.</p><p>3. Besteht gegen einen Schadorganismus keine bzw. keine Bek\u00e4mpfungsm\u00f6glichkeit mehr, werden die Bewilligungsgesuche f\u00fcr neue Pflanzenschutzmittel vom Bundesamt f\u00fcr Landwirtschaft priorit\u00e4r behandelt. Die Anforderungen in Bezug auf den Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt m\u00fcssen jedoch eingehalten und die offenen Fragen in diesen Bereichen gekl\u00e4rt werden. Dies kann zeitaufwendig sein, insbesondere wenn zus\u00e4tzliche Informationen bei der Industrie eingeholt werden.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1423612800000)\/","SubmittedBy":"Aebi Andreas","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1426809600000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"55","Category":null,"Modified":"\/Date(1690526291620)\/","SubmissionDate":"\/Date(1418256000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4916,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Landwirtschaft"}}