{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144197,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144197,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144197,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144197,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144197,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144197,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144197,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144197,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144197,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144197,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144197,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144197,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144197,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144197,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144197,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144197,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144197,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20144197,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"14.4197","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Ein Schulobstprogramm f\u00fcr die Schweiz","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, </p><p>1. in der Schweiz in Abstimmung mit den Kantonen ein Schulobstprogramm einzuf\u00fchren;</p><p>2. er soll sich dabei auf die Erfahrungen der seit f\u00fcnf Jahren in den meisten EU-L\u00e4ndern laufenden Schulobstprogramme abst\u00fctzen.</p>","ReasonText":"<p>Die EU unterst\u00fctzt seit 2009 ihre Mitgliedl\u00e4nder bei ihren Bem\u00fchungen, ein Schulobst- und Gem\u00fcseprogramm einzuf\u00fchren. Die wesentlichen Elemente dieses Programms beinhalten eine mindestens dreimal w\u00f6chentliche, kostenlose Abgabe von Fr\u00fcchten und Gem\u00fcse, m\u00f6glichst unter Ber\u00fccksichtigung der Saisonalit\u00e4t und Regionalit\u00e4t der Produkte. Dessen Evaluation hat derart g\u00fcnstige Ergebnisse in Bezug auf Umsetzung und Akzeptanz bei den Zielgruppen in den EU-L\u00e4ndern und Koh\u00e4renz mit den bereits bestehenden Programmen gebracht, dass der EU-Beitrag seit 2014 nahezu verdoppelt worden ist.</p><p>In der Schweiz laufen im Rahmen des Nationalen Programms Ern\u00e4hrung und Bewegung (NPEB) ebenfalls Bem\u00fchungen, eine gesunde Ern\u00e4hrung und vermehrte Bewegung zu f\u00f6rdern, was in verschiedenen Kantonen zu entsprechenden Projekten und Programmen gef\u00fchrt hat. Allerdings konnte der seit Jahren r\u00fcckl\u00e4ufige Fr\u00fcchte- und Gem\u00fcsekonsum namentlich bei Kindern bis anhin nicht gestoppt werden. Im 6. Schweizerischen Ern\u00e4hrungsbericht wird deshalb die dringliche Empfehlung abgegeben, den Fr\u00fcchte- und Gem\u00fcsekonsum zu f\u00f6rdern. Ein Schulobstprogramm f\u00fcr die Schweiz ist auch im Einklang mit der im Januar 2012 von Bundesrat Berset vorgestellten schweizerischen Ern\u00e4hrungsstrategie und sollte zum Ziel haben, bisherige Anstrengungen gesunder (Pausen-)Verpflegung zu f\u00f6rdern, bestehende L\u00fccken in diesen Bem\u00fchungen zu schliessen und damit den Konsum von Schweizer Fr\u00fcchten und Gem\u00fcse im Schul- und Familienumfeld zu erh\u00f6hen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Fr\u00fcchte- und Gem\u00fcsekonsum ist ein bedeutender Bestandteil einer ausgewogenen Ern\u00e4hrung und leistet einen wichtigen Beitrag zur Vorbeugung von nicht\u00fcbertragbaren Krankheiten. In der Schweiz gibt es daher schon seit Jahren verschiedene Projekte zur Verbesserung des Fr\u00fcchte- und Gem\u00fcsekonsums, beispielsweise die Kampagne \"5 am Tag\" der Krebsliga Schweiz. Zudem sind in den letzten Jahren auf kantonaler und kommunaler Ebene verschiedene Projekte zum Thema Ern\u00e4hrung in den Schulen lanciert worden. Trotz dieser Bem\u00fchungen ist der Fr\u00fcchte- und Gem\u00fcsekonsum gem\u00e4ss dem 6. Schweizerischen Ern\u00e4hrungsbericht seit Jahren r\u00fcckl\u00e4ufig. Laut den Resultaten der Gesundheitsbefragung 2012, die vom Bundesamt f\u00fcr Statistik alle f\u00fcnf Jahre durchgef\u00fchrt wird, wird die Empfehlung \"f\u00fcnf Portionen Fr\u00fcchte und Gem\u00fcse pro Tag konsumieren\" von weniger als 20 Prozent der Bev\u00f6lkerung umgesetzt. Die F\u00f6rderung des Fr\u00fcchte- und Gem\u00fcsekonsums ist somit ein wichtiges Ziel der Schweizer Ern\u00e4hrungsstrategie.</p><p>Der Bundesrat bef\u00fcrwortet daher im Grundsatz die Einf\u00fchrung eines mit den Kantonen koordinierten nationalen Schulobstprogramms. Der Bund kann das Anliegen im Rahmen des Nationalen Programms Ern\u00e4hrung und Bewegung (NPEB) aufnehmen und seine Unterst\u00fctzung gegen\u00fcber den Kantonen anbieten. Nach Artikel\u00a024 Absatz\u00a02 des am 20. Juni 2014 vom Parlament verabschiedeten Lebensmittelgesetzes (BBl 2014 5079) kann der Bund in der obligatorischen Schule ern\u00e4hrungswissenschaftliche Erkenntnisse von allgemeinem Interesse vermitteln, welche namentlich f\u00fcr die Gesundheitsvorsorge, den Gesundheitsschutz und die nachhaltige Ern\u00e4hrung von Bedeutung sind. Der Bund verf\u00fcgt jedoch \u00fcber keine M\u00f6glichkeit, die Kantone zu einem derartigen Engagement zu verpflichten. Zudem erachtet es der Bundesrat aus grunds\u00e4tzlichen \u00dcberlegungen nicht als opportun, dass sich der Bund an der Finanzierung der Kosten von Schulobstprogrammen in der Zust\u00e4ndigkeit der Kantone beteiligt. Sein Beitrag wird sich somit auf die Beschaffung der n\u00f6tigen Grundlagen, die Beratung der Kantone und die Koordination der Arbeiten beschr\u00e4nken. Das Engagement soll mit den bestehenden Mitteln f\u00fcr die Schweizer Ern\u00e4hrungsstrategie erfolgen. Selbstverst\u00e4ndlich wird der Bund die bereits laufenden regionalen und kantonalen Projekte im Rahmen der umschriebenen M\u00f6glichkeiten f\u00f6rdern und bei der Durchf\u00fchrung der Programme auch den Erfahrungen der EU Rechnung tragen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposal":19,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1423612800000)\/","SubmittedBy":"Lohr Christian","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1433808000000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"10|32|55|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1763103400270)\/","SubmissionDate":"\/Date(1418256000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4916,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Europapolitik|Bildung|Landwirtschaft|Gesundheit"}}