{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144254,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144254,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144254,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144254,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144254,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144254,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144254,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144254,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144254,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144254,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144254,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144254,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144254,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144254,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144254,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144254,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20144254,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20144254,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"14.4254","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Die finanziellen Auswirkungen der Agrarpolitik 2014-2017 auf die produzierende Landwirtschaft und ihren Leistungsauftrag","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die Agrarpolitik 2014-2017 ist noch kein Jahr in Kraft, und trotzdem bekommen die Bauernfamilien ihre negativen finanziellen Auswirkungen in einer nie erwarteten Wucht zu sp\u00fcren. Deshalb ersuche ich den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen:</p><p>1. War er \u00fcber die sich ergebenden katastrophalen Einkommenseinbussen f\u00fcr die produzierende Landwirtschaft, bei der Verabschiedung der Botschaft zur AP 2014-2017 orientiert? Wenn ja, aus welchen Gr\u00fcnden hat er keine Korrekturen vorgenommen?</p><p>2. Ist er bereit, Massnahmen einzuleiten, um diese v\u00f6llig unhaltbare Entwicklung zu stoppen und die ruin\u00f6se Einkommenssituation der Bauernfamilien zu verbessern? Wenn nein, welche Gr\u00fcnde halten ihn davon ab?</p><p>3. Ist er sich bewusst, dass das Einkommen pro Familienarbeitskraft bei einer 66-Stunden-Woche nicht mehr mit anderen, \u00e4hnlich gelagerten Berufsbereichen verglichen werden kann, weil es zu tief ist? Welche Massnahmen ergreift er, um dies zu verbessern?</p><p>4. Ist er der Meinung, dass der Leistungsauftrag, den die Landwirtschaft zu erf\u00fcllen hat, trotz dieser agrar- und wirtschaftspolitischen Entwicklung nicht gef\u00e4hrdet ist? </p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Die Auswirkungen der AP 2014-2017 wurden von Agroscope mit dem Sektoralen Informations- und Prognosemodell f\u00fcr die Schweizer Landwirtschaft (Silas) und dem agentenbasierten Modell Swissland berechnet. Die Berechnungen zeigen, dass die AP 2014-2017 nur geringe Auswirkungen auf die landwirtschaftliche Produktion hat und sich die Einkommen der Einzelbetriebe positiv entwickeln (Botschaft AP 2014-2017, BBl 2012 2309ff.). Eine erste Sch\u00e4tzung des Bundesamtes f\u00fcr Statistik (BFS) f\u00fcr 2014 auf der Basis der landwirtschaftlichen Gesamtrechnung zeigt, dass sowohl die Produktion als auch das Sektoreinkommen 2014 h\u00f6her ausfallen d\u00fcrften als 2013. Aufgrund der Sch\u00e4tzungen des BFS lassen sich die in der Interpellation erw\u00e4hnten negativen Auswirkungen der AP 2014-2017 nicht erkennen.</p><p>2. Der Bundesrat sieht aufgrund der deutlich positiven Einsch\u00e4tzung der Einkommenssituation f\u00fcr das Jahr 2014 keinen Handlungsbedarf.</p><p>3. Der Bundesrat ist sich bewusst, dass in der Landwirtschaft das Entgelt f\u00fcr die Arbeit im Durchschnitt aller Betriebe bedeutend tiefer ist als der Durchschnittslohn in der \u00fcbrigen Wirtschaft. Diese Situation ist nicht neu und schon seit Langem bekannt. In der Botschaft zur AP 2002 (BBl 1996 IV 466) und in einem Zusatzbericht zur Botschaft wurde dazu festgehalten, dass es der Quadratur des Kreises entsprechen w\u00fcrde, allen Betrieben zu einem vergleichbaren Einkommen zu verhelfen. Die Verpflichtung des Staates ersch\u00f6pfe sich deshalb darin, die Rahmenbedingungen so zu legen, dass leistungsf\u00e4hige Betriebe ein vergleichbares Einkommen erzielen k\u00f6nnen. Als Ziel wurde formuliert, dass der damalige Anteil von Betrieben, die ein vergleichbares Einkommen erzielen, in Zukunft gehalten werden kann. Dieser Anteil lag damals (Mittel der Jahre 1995 bis 1997) bei 11 Prozent und ist bis zu den Jahren 2011 bis 2013 auf 23 Prozent gestiegen. Zus\u00e4tzlich wurde in der Botschaft zur AP 2002 festgehalten, dass die Einkommensentwicklung von Landwirtschaft und \u00fcbriger Wirtschaft nicht auseinanderlaufen soll. W\u00e4hrend 1995 bis 1997 der Arbeitsverdienst pro Familienarbeitskraft rund 50 Prozent unter dem Vergleichslohn lag, betrug die Differenz 2011 bis 2013 noch 35 Prozent. Ein Teil dieser positiven Entwicklung ist auf die in den letzten Jahren tiefen Zinss\u00e4tze zur\u00fcckzuf\u00fchren, welche den Abzug f\u00fcr das investierte Eigenkapital reduzieren und einen entsprechend h\u00f6heren Arbeitsverdienst nach sich ziehen.</p><p>4. Das Monitoring der Auswirkungen der Agrarpolitik macht deutlich, dass die Entwicklung von Produktion und Einkommen seit 2000 positiv ist und den in der Botschaft zur AP 2002 formulierten Zielen entspricht. Der Bundesrat erachtet die Erf\u00fcllung des Leistungsauftrages nicht als gef\u00e4hrdet.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1422403200000)\/","SubmittedBy":"Schibli Ernst","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1449100800000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"24|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1690525994903)\/","SubmissionDate":"\/Date(1418342400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4916,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Finanzwesen|Landwirtschaft"}}