{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20150045,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20150045,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20150045,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20150045,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20150045,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20150045,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20150045,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20150045,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20150045,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20150045,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20150045,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20150045,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20150045,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20150045,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20150045,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20150045,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20150045,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20150045,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"15.045","BusinessType":1,"BusinessTypeName":"Gesch\u00e4ft des Bundesrates","BusinessTypeAbbreviation":"BRG","Title":"Forschungsinfrastrukturanlage European XFEL. Fortsetzung der Beteiligung","Description":"Botschaft vom 27. Mai 2015 zur Fortsetzung der Beteiligung der Schweiz an der internationalen Forschungsinfrastrukturanlage European XFEL","InitialSituation":"<p><b>Medienmitteilung des Bundesrates vom 27.05.2015</b></p><p><b>Weiterhin Beteiligung an der Forschungsinfrastrukturanlage European XFEL</b></p><p><b>Die Schweiz soll sich weiterhin an der Forschungsinfrastrukturanlage European XFEL beteiligen. Der Bundesrat hat heute die Botschaft \u00fcber die Fortsetzung der Beteiligung an die eidgen\u00f6ssischen R\u00e4te \u00fcberwiesen. Diese weltweit einzigartige Anlage wird ab 2017 \u00e4usserst kurze Lichtimpulse erzeugen, die der Wissenschaft v\u00f6llig neue Einblicke in die Struktur von Molek\u00fclen und deren Entstehung erm\u00f6glichen. </b></p><p>Auf Initiative der Bundesrepublik Deutschland und in internationaler Zusammenarbeit entsteht zur Zeit in Hamburg eine weltweit einzigartige Forschungsinfrastrukturanlage, die Europ\u00e4ische Freie-Elektronen-R\u00f6ntgenlaseranlage (European XFEL). Daran beteiligt sind Deutschland, D\u00e4nemark, Frankreich, Italien, Polen, Russland, die Slowakische Republik, Schweden, Spanien, Ungarn und die Schweiz.</p><p>Die European XFEL ist eine Synchrotronstrahlungsquelle, die zur wissenschaftlichen Untersuchung von Materialien sowie von chemischen oder biochemischen Abl\u00e4ufen bis hin zur atomaren Ebene dient. Synchrotronstrahlungsanlagen sind Grosseinrichtungen, die in ihrem Verwendungszweck mit einem einfachen Mikroskop verglichen werden k\u00f6nnen. Aufgrund der erzeugten und verwendeten Strahlung lassen sich jedoch viel kleinere Strukturen untersuchen, als dies mit einem Lichtmikroskop m\u00f6glich ist. Dadurch soll das Verst\u00e4ndnis chemischer Prozesse deutlich verbessert werden. Dies kann zu neuen und grundlegenden Erkenntnissen in wichtigen Bereichen wie Gesundheit, Energieversorgung oder neuen Materialien f\u00fchren.</p><p>Die Beteiligung der Schweiz an dieser Forschungsinfrastrukturanlage erg\u00e4nzt auf ideale Weise den Bau des nationalen Freie-Elektronen-R\u00f6ntgenlasers SwissFEL am Paul-Scherrer Institut PSI, der voraussichtlich 2016 in Betrieb genommen wird. Die Kombination von SwissFEL und European XFEL wird den Forschenden in der Schweiz den bestm\u00f6glichen Zugang zu diesen weltweit f\u00fchrenden Forschungseinrichtungen im R\u00f6ntgenbereich sichern. Die Bedeutung dieser strategisch wichtigen Kombination f\u00fcr den Wissenschaftsstandort Schweiz wurde 2014 im Rahmen einer Umfrage bei zuk\u00fcnftigen Nutzern der beiden Grossanlagen klar best\u00e4tigt.</p><p>Bis anhin bel\u00e4uft sich der Beitrag der Schweiz an den Bau der European XFEL auf 31,9 Millionen Franken, was 1,5\u00a0Prozent der Gesamtkosten der Infrastruktur entspricht. Rund 70\u00a0Prozent davon dienten zur Finanzierung von High-Tech-Einrichtungen, die vom Paul-Scherrer Institut PSI entwickelt wurden. European XFEL hat zudem bei Schweizer Unternehmen Ger\u00e4te und Einrichtungen im Wert von \u00fcber einer Million Euro bezogen.</p><p>Sofern das Parlament der weiteren Beteiligung zustimmt, wird die Schweiz j\u00e4hrlich 1,8 Millionen Franken zum Jahresbudget von European XFEL beitragen, was einem Anteil von 1,5 Prozent entspricht.</p>","Proceedings":"<p><b>Debatte im Nationalrat, 15.09.2015</b></p><p><b>Forschung - Nationalrat f\u00fcr weitere Beteiligung an European XFEL </b></p><p><b>(sda) Die Schweiz soll sich weiterhin am europ\u00e4ischen R\u00f6ntgenlaser European XFEL beteiligen. Der Nationalrat hat am Dienstag als Erstrat einer Fortsetzung der Beteiligung und den Verpflichtungskrediten zugestimmt. Dagegen stellte sich die SVP.</b></p><p>Die Europ\u00e4ische Freie-Elektronen-R\u00f6ntgenlaseranlage (European XFEL) ist eine Synchrotronstrahlungsquelle, eine Art Supermikroskop. Sie soll der Wissenschaft ab 2018 neue Einblicke in die Struktur von Molek\u00fclen erm\u00f6glichen. Die Forschungsanlage besteht aus einem rund sechs Kilometer langen Tunnelsystem. An dem Grossprojekt in Hamburg sind elf L\u00e4nder beteiligt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf mehr als eine Milliarde Euro.</p><p>Der Nationalrat m\u00f6chte, dass sich die Schweiz weiterhin beteiligt. Ab 2018 soll sie j\u00e4hrlich rund 1,8 Millionen Franken an den Betrieb beitragen, was einem Anteil von 1,5 Prozent entspricht. Bisher belief sich der Beitrag der Schweiz an den Bau auf 31,9 Millionen Franken, was 1,5 Prozent der Gesamtkosten entspricht. Rund 70 Prozent davon dienten zur Finanzierung von High-Tech-Einrichtungen, die vom Paul-Scherrer Institut (PSI) entwickelt wurden.</p><p></p><p>Erg\u00e4nzung zu SwissFEL</p><p>Aus Sicht des Bundesrat erg\u00e4nzt die Beteiligung der Schweiz am European XFEL auf ideale Weise den Bau des nationalen R\u00f6ntgenlasers \"SwissFEL\" am Paul-Scherrer-Institut, der voraussichtlich 2016 in Betrieb genommen wird.</p><p>Die Kombination von SwissFEL und European XFEL werde den Forschenden in der Schweiz den bestm\u00f6glichen Zugang zu diesen weltweit f\u00fchrenden Forschungseinrichtungen im R\u00f6ntgenbereich sichern, argumentierten die Bef\u00fcrworter im Nationalrat. Sie gaben auch zu bedenken, European XFEL habe bei Schweizer Unternehmen Ger\u00e4te und Einrichtungen im Wert von \u00fcber einer Million Euro bezogen.</p><p></p><p>Fl\u00fcchtlingskrise als Argument</p><p>Das Nein der SVP begr\u00fcndete Christoph M\u00f6rgeli (SVP/ZH). Er brachte vier Gr\u00fcnde vor. Erstens gehe es nach dem Ja zur Masseneinwanderungsinitiative nicht an, dass die einen einfach bezahlten und die anderen nicht mit sich reden liessen. Zweitens seien Deutschland und Russland bei der Forschungsanlage federf\u00fchrend, und gegen Russland habe die Schweiz wegen des Ukrainekonflikts Massnahmen ergriffen.</p><p>Als dritten Grund brachte M\u00f6rgeli die aktuelle Fl\u00fcchtlingskrise vor. Die Vertr\u00e4ge von Schengen und Dublin seien auch einmal ein grosses europ\u00e4isches Projekt gewesen, und nun sehe man, wo das hingef\u00fchrt habe. Der vierte Grund sei der Ausstieg aus der Atomenergie, sagte M\u00f6rgeli. Das PSI sei schliesslich ein Nuklearforschungsinstitut.</p><p>Die SVP stimmte jedoch nicht geschlossen dagegen. Der Nationalrat hiess den Beschluss \u00fcber die Fortsetzung der Schweizer Beteiligung mit 133 zu 43 Stimmen und die Verpflichtungskredite mit 135 zu 39 Stimmen bei einer Enthaltung gut.</p><p></p><p><b>Debatte im St\u00e4nderat, 10.12.2015</b></p><p><b>Schweiz kann sich weiter am R\u00f6ntgenlaser European XFEL beteiligen </b></p><p>(sda) Die Schweiz kann sich weiterhin am R\u00f6ntgenlaser European XFEL beteiligen. Nach dem Nationalrat hat am Donnerstag auch der St\u00e4nderat die Fortsetzung der Zusammenarbeit bewilligt.</p><p>Den Beschluss \u00fcber die Fortsetzung der Schweizer Beteiligung hiess der St\u00e4nderat mit 38 zu 0 Stimmen gut und die n\u00f6tigen Verpflichtungskredite mit 40 zu 0 Stimmen.</p>","DraftText":null,"SubmittedText":null,"ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":null,"FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":null,"SubmittedBy":null,"BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1449705600000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"10|36","Category":"IIIb/IV","Modified":"\/Date(1770753835927)\/","SubmissionDate":"\/Date(1432684800000)\/","SubmissionCouncil":null,"SubmissionCouncilName":null,"SubmissionCouncilAbbreviation":null,"SubmissionSession":4919,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Europapolitik|Wissenschaft und Forschung"}}