{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20150470,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20150470,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20150470,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20150470,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20150470,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20150470,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20150470,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20150470,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20150470,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20150470,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20150470,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20150470,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20150470,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20150470,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20150470,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20150470,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20150470,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20150470,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"15.470","BusinessType":4,"BusinessTypeName":"Parlamentarische Initiative","BusinessTypeAbbreviation":"Pa. Iv.","Title":"Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessern. Rechtsanspruch auf Reduktion des Besch\u00e4ftigungsgrades nach der Geburt","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Gest\u00fctzt auf Artikel\u00a0160 Absatz\u00a01 der Bundesverfassung und Artikel\u00a0107 des Parlamentsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische Initiative ein: </p><p>Das OR ist so anzupassen, dass Arbeitnehmenden nach der Geburt eines Kindes ein Rechtsanspruch auf Reduktion des Besch\u00e4ftigungsgrades gew\u00e4hrt wird (h\u00f6chstens 20 Prozent). Dieser ist analog zur Regelung f\u00fcr das Bundespersonal (Art. 60a BPV, Reduktion des Besch\u00e4ftigungsgrades nach der Geburt oder Adoption) auszugestalten. Kleinere Unternehmen k\u00f6nnen von der Regel ausgenommen werden.</p>","ReasonText":"<p>Im Mai 2015 pr\u00e4sentierte der Bundesrat den Bericht \"Familienpolitik: Auslegeordnung und Handlungsoptionen des Bundes\". Als vertieft zu pr\u00fcfende Handlungsoption zeigte der Bundesrat die Schaffung eines Rechtsanspruchs auf Besch\u00e4ftigungsgradreduktion bei der Geburt eines Kindes auf. Dies k\u00f6nnte die Vereinbarkeit von Beruf und Familie deutlich verbessern:</p><p>1. Ein besserer Einbezug der Frauen in die Arbeitswelt (eines der Kernanliegen der Fachkr\u00e4fte-Initiative sowie eine Notwendigkeit nach dem Ja zur Masseneinwanderungs-Initiative) gelingt nur, wenn sich auch V\u00e4ter st\u00e4rker in der Kinderbetreuung engagieren.</p><p>2. Dies wird jedoch nur gelebt, wenn Teilzeitarbeit von V\u00e4tern gesellschaftlich akzeptiert ist.</p><p>3. Ein Anspruch auf Pensenreduktion w\u00e4re eine schlanke Massnahme, um diese zu f\u00f6rdern.</p><p>4. Das h\u00f6here Arbeitspensum der Frauen kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass Frauen in Zukunft auch mehr F\u00fchrungsfunktionen wahrnehmen werden.</p><p>5. Eine st\u00e4rkere Beteiligung der V\u00e4ter an der Kinderbetreuung tr\u00e4gt entscheidend dazu bei, dass weniger Frauen aus dem Arbeitsprozess aussteigen bzw. mehr Frauen in einem h\u00f6heren Pensum arbeiten.</p><p>6. Nach der Schaffung des Anspruchs kann kein Vater eine vollzeitliche Erwerbst\u00e4tigkeit mehr damit begr\u00fcnden, dass sein Arbeitgeber eine Pensenreduktion ohnehin nicht zulasse.</p><p>7. Der zus\u00e4tzliche Organisationsaufwand f\u00fcr die Arbeitgeber ist gering, da nicht zu erwarten ist, dass gleich alle berechtigten Personen zum Start von diesem neuen Recht Gebrauch machen.</p><p>8. Schon heute sind Pensenreduktionen und verschiedenste anderweitige Formen von Abwesenheiten am Arbeitsplatz gang und g\u00e4be. Viele Mitarbeitende engagieren sich beispielsweise politisch, im Verwaltungsrat anderer Unternehmen, im Milit\u00e4r oder nehmen ein Teilzeitpensum als Lehrkraft an einer Fachhochschule oder Universit\u00e4t wahr. </p><p>9. Motivation und Einsatzbereitschaft der Mitarbeitenden d\u00fcrften deutlich steigen, weil ihnen erm\u00f6glicht wird, die Engagements in Beruf und Familie zu kombinieren. </p><p>Das Bundespersonal profitiert bereits von einer solchen Regelung (Art. 60a BPV). Bundesangestellte haben ab Geburt oder Adoption eines oder mehrerer Kinder Anspruch auf eine Reduktion des Besch\u00e4ftigungsgrades in ihrer Funktion um h\u00f6chstens 20 Prozent; er darf aber nicht unter 60 Prozent fallen, der Anspruch muss innert 12 Monaten geltend gemacht werden und ist zeitlich unbefristet. Und es gibt keinen Anspruch, das Pensum sp\u00e4ter wieder zu erh\u00f6hen. Es gibt auch keinen absoluten K\u00fcndigungsschutz.</p><p>Die Erfahrungen beim Bund sind positiv: \"Im ersten Jahr seit der Einf\u00fchrung dieser neuen Regelung haben etwa gleich viele Frauen und M\u00e4nner von diesem Anspruch auf eine Reduktion des Besch\u00e4ftigungsgrades um maximal 20 Prozent Gebrauch gemacht. Betrachtet man gar nur die h\u00f6heren Lohnklassen, wurden rund 55 Prozent aller Reduktionen von M\u00e4nnern in Anspruch genommen.\" (Familienpolitik: Auslegeordnung und Handlungsoptionen des Bundes, Seite 18). Diese Zahlen sind umso beeindruckender, wenn man ber\u00fccksichtigt, dass 14,2 Prozent aller V\u00e4ter und 73 Prozent aller M\u00fctter gar nicht oder in Teilzeit arbeitst\u00e4tig sind.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":null,"FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":null,"SubmittedBy":"Masshardt Nadine","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1496275200000)\/","ResponsibleDepartment":null,"ResponsibleDepartmentName":null,"ResponsibleDepartmentAbbreviation":null,"IsLeadingDepartment":null,"Tags":"28|44","Category":"IV","Modified":"\/Date(1763108568640)\/","SubmissionDate":"\/Date(1434585600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4919,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Besch\u00e4ftigung und Arbeit"}}