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Welche Risiken bergen LED-Beleuchtungen?</p><p>2. Welche Vorsichtsmassnahmen k\u00f6nnten in diesem Fall empfohlen oder auferlegt werden?</p><p>Augen\u00e4rztinnen und Augen\u00e4rzte scheinen zunehmend besorgt \u00fcber die mit LED-Beleuchtungen verbundenen Gefahren. Diese Technologie ist zwar in Bezug auf die Energieeffizienz sehr n\u00fctzlich, bedarf aber gewisser Vorsichtsmassnahmen. Man will sie beispielsweise f\u00fcr Autoscheinwerfer einsetzen, aber nicht nur. Wo steht man in dieser Frage, und m\u00fcssen Massnahmen vorgesehen werden?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Die heute zu Beleuchtungszwecken verwendeten LED-Gl\u00fchbirnen erzeugen ihr weisses Licht durch eine Mischung von blauem und gelbem Licht.</p><p>Insbesondere das blaue Licht wirkt sich auf die Gesundheit aus, denn es kann bei \u00fcberm\u00e4ssiger Exposition Sch\u00e4den an der Netzhaut verursachen. Es ist derzeit unm\u00f6glich zu bestimmen, ob die LED-Lampen mit den heute angewandten Beleuchtungsst\u00e4rken ein solches Risiko bergen. Deshalb analysieren das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit (BAG) und das Bundesamt f\u00fcr Energie diese Problematik derzeit in Zusammenarbeit mit dem Eidgen\u00f6ssischen Institut f\u00fcr Metrologie (Metas). Sie haben dieses beauftragt, das blaue Licht der LED-Gl\u00fchbirnen auf der Grundlage einer repr\u00e4sentativen Stichprobe zu messen und bis Ende des ersten Halbjahres 2015 eine Risikobeurteilung vorzunehmen.</p><p>2. Die bisher umfassendste Analyse zu den gesundheitlichen Auswirkungen von LED-Lampen wurde von der Agence nationale de s\u00e9curit\u00e9 sanitaire de l'alimentation, de l'environnement et du travail (Anses) in Frankreich vorgenommen. Die Anses gibt eine Reihe von Empfehlungen ab, die das BAG als sinnvoll erachtet, namentlich die Empfehlung, die Verwendung von Lichtquellen, die ein intensives kaltes Licht abstrahlen, an von Kindern frequentierten Orten zu vermeiden.</p><p>Angesichts der Komplexit\u00e4t des Themas und des Umstandes, dass man zuerst die Messergebnisse des Metas abwarten muss, kann der Bund derzeit keine ausf\u00fchrliche Stellungnahme abgeben. Die beiden betroffenen Bundes\u00e4mter werden im Verlauf des zweiten Halbjahres 2015 ein Faktenblatt und Empfehlungen zum Thema ver\u00f6ffentlichen. Diese Informationen und Empfehlungen werden auf der Website des BAG (<a href=\"http://www.bag.admin.ch/\">www.bag.admin.ch</a>) aufgeschaltet.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1432080000000)\/","SubmittedBy":"Recordon Luc","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1432080000000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"66|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1750803204830)\/","SubmissionDate":"\/Date(1426809600000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":4917,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Energie|Gesundheit"}}