{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153065,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153065,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153065,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153065,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153065,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153065,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153065,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153065,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153065,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153065,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153065,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153065,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153065,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153065,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153065,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153065,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153065,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20153065,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"15.3065","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Fachkr\u00e4ftemangel. Was wird f\u00fcr die Frauen und Familien getan?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Im Zentrum der Fachkr\u00e4fteinitiative stehen Massnahmen im Bildungsbereich wie auch zur F\u00f6rderung weiblicher und \u00e4lterer Arbeitskr\u00e4fte. Ich bitte den Bundesrat, zu folgenden Fragen Stellung zu nehmen:</p><p>1. Wie soll der berufliche Wiedereinstieg nach Mutterschaft bzw. Betreuungszeit erleichtert werden? Gibt es beispielsweise spezielle Weiterbildungsstipendien?</p><p>2. Kann sich der Bundesrat vorstellen, f\u00fcr die Gesundheitsberufe eine landesweite Informations- und Werbekampagne zusammen mit den st\u00e4ndischen Berufsorganisationen (Pflege, \u00c4rzteschaft, Spitalverb\u00e4nde usw.) zu lancieren?</p><p>3. Um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern, unterst\u00fctzte der Bundesrat die Verl\u00e4ngerung des Impulsprogramms zur Schaffung von Kinderbetreuungspl\u00e4tzen. Wie wird das Programm seitens des Bundes gef\u00f6rdert?</p><p>4. Wie werden alleinerziehende M\u00fctter (und V\u00e4ter) unterst\u00fctzt, die sich weiterbilden m\u00f6chten, damit sie den Einstieg ins Berufsleben wieder schaffen? Gibt es Unterst\u00fctzung f\u00fcr Fernkurse mit eidgen\u00f6ssischem Abschluss?</p><p>5. Der Bundesrat hat eine Arbeitsgruppe beauftragt, zusammen mit den Kantonen bis Ende Juni 2015 Fragen bez\u00fcglich der Finanzierung von Tagesstrukturen im Schulbereich zu kl\u00e4ren. Wie ist diese AG zusammengesetzt? Sind auch Frauen vertreten, Alleinerziehende, Personen aus den typischen Frauenberufen (wie Gastrobereich, Pflege, Coiffeur, Verkauf)?</p><p>6. Wie k\u00f6nnen die RAV verst\u00e4rkt sensibilisiert werden, damit Frauen rasch in den Arbeitsmarkt integriert werden? Was h\u00e4lt er davon, dass die RAV gezielt und verst\u00e4rkt direkt mit m\u00f6glichen Arbeitgebern in Kontakt treten?</p><p>7. Was h\u00e4lt er von einer landesweiten Werbekampagne f\u00fcr Umschulung, Weiterbildung, Berufswahl mit speziellem Fokus auf die Frauen?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Frauen sind in der Fachkr\u00e4fteinitiative eine wichtige Zielgruppe, weil ihre Erwerbsbeteiligung noch gesteigert werden kann. Dabei geht es einerseits um die nichterwerbst\u00e4tigen Frauen, anderseits aber auch um die Mehrheit der Frauen, welche Teilzeit arbeiten, und deren Arbeitsvolumen erh\u00f6ht werden kann. F\u00fcr beide Gruppen ist die Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie zentral.</p><p>1./4. Ausbildungsbeitr\u00e4ge in Form von Stipendien sind f\u00fcr Personen bestimmt, die sich in einer ersten nachobligatorischen Ausbildung auf der Sekundarstufe II oder der Terti\u00e4rstufe befinden. Die Ausbildung muss zu einem staatlich anerkannten Abschluss f\u00fchren. Stipendien werden nur ausgerichtet, wenn die finanzielle Leistungsf\u00e4higkeit der antragstellenden Person, ihrer Eltern und anderer gesetzlicher Verpflichteter nicht ausreicht. Ausschlaggebend f\u00fcr den Erhalt von Stipendien ist somit die finanzielle Situation der Antragstellenden - ungeachtet des famili\u00e4ren Umfeldes. Spezielle Weiterbildungsstipendien und Unterst\u00fctzungsmassnahmen f\u00fcr den beruflichen Wiedereinstieg nach einer Mutterschafts- oder Vaterschaftspause werden vom Staat nicht angeboten. In der Schweiz gibt es die M\u00f6glichkeit verschiedene universit\u00e4re Studieng\u00e4nge sowie Studieng\u00e4nge von Fachhochschulen in einem Fernstudium zu absolvieren.</p><p>Das schweizerische Stipendienwesen ist kantonal organisiert. Die Voraussetzungen, die zu Stipendien berechtigen, sind von Kanton zu Kanton unterschiedlich geregelt. Ebenso ist die Stipendienberechtigung von Weiterbildung und Zweitausbildungen kantonal unterschiedlich geregelt. Mit dem Stipendien-Konkordat werden die beigetretenen Kantone jedoch verpflichtet, gewisse Grunds\u00e4tze und Mindeststandards in ihre kantonalen Stipendiengesetzgebungen zu \u00fcbernehmen. Dabei gilt in allen Kantonen das Subsidiarit\u00e4tsprinzip.</p><p>2. Der Bundesrat hat bisher grunds\u00e4tzlich die Haltung vertreten, dass es prim\u00e4r die Aufgabe der Branche und der f\u00fcr die Aus- und Weiterbildung verantwortlichen Organisationen und Berufsorganisationen ist, angesichts der tats\u00e4chlich verf\u00fcgbaren Angebote gezielt durch bestehende Kan\u00e4le zu informieren. Er konstatiert, dass in der Sache schon Verschiedenes unternommen wird und die verantwortlichen Organisationen, namentlich die OdA Sant\u00e9, ausgehend von den Empfehlungen des nationalen Versorgungsberichtes 2009 auch in ihrer aktuellen Strategie 2015 der Frage des Wieder- und Quereinstiegs Beachtung schenkt. Das Portal Gesundheitsberufe.ch zeigt das Berufsmarketing von OdA Sant\u00e9 (<a href=\"http://www.gesundheitsberufe.ch/de/\">http://www.gesundheitsberufe.ch/de/</a>). F\u00fcr das Branchenmarketing ist H+ zust\u00e4ndig, hier wurden von Spit\u00e4lern aktiv Massnahmen ergriffen. Das Portal Berufsbildung.ch gibt spezifische Informationen zum Berufsabschluss f\u00fcr Erwachsene. (<a href=\"http://www.berufsbildung.ch/dyn/8728.aspx\">http://www.berufsbildung.ch/dyn/8728.aspx</a>). Die einzelnen Sektionen des SBK (Schweizerischer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachm\u00e4nner) bieten zudem Wiedereinstiegskurse an.</p><p>3. Das Parlament hat das Impulsprogramm des Bundes zur F\u00f6rderung der familienerg\u00e4nzenden Kinderbetreuung um vier Jahre bis Ende Januar 2019 verl\u00e4ngert und dazu einen neuen Verpflichtungskredit in der H\u00f6he von 120 Millionen Franken bewilligt. Das EDI hat die Kantone schriftlich \u00fcber die Verl\u00e4ngerung des Programms informiert. Das mit dem Vollzug beauftragte Bundesamt f\u00fcr Sozialversicherungen hat eine Medienmitteilung zu den Modalit\u00e4ten der Verl\u00e4ngerung ver\u00f6ffentlicht und informiert auf seiner Internetseite detailliert \u00fcber die Umsetzung des Programms. Neue Gesuche k\u00f6nnen seit Februar 2015 eingereicht werden. Innerhalb von vier Wochen sind bereits 27 Gesuche eingegangen.</p><p>5. Die Arbeitsgruppe befasst sich mit Fragen zur Finanzierung von Tagesstrukturen im Schulbereich, mit dem Ziel, die Auswirkungen verschiedener Finanzierungsmodelle auf Angebot und Nachfrage und insbesondere auf die Erwerbst\u00e4tigkeit der Eltern zu pr\u00fcfen. Daraus sollen Handlungslinien f\u00fcr m\u00f6gliche Massnahmen abgeleitet werden. Entsprechend dem Auftrag der Arbeitsgruppe sind die f\u00fcr den Bereich Finanzierung zust\u00e4ndigen Institutionen (Bundes\u00e4mter, Kantonskonferenzen, Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverb\u00e4nde) mit den notwendigen Fachkenntnissen in der Arbeitsgruppe vertreten. Der direkte Einbezug von Betroffenen ist f\u00fcr diese Aufgabe nicht vorgesehen.</p><p>6. Die RAV werden regelm\u00e4ssig \u00fcber neue Erkenntnisse informiert, die die rasche und nachhaltige Wiedereingliederung f\u00f6rdern. So wurden im letzten Jahr die RAV auf die Erkenntnisse aus einer Studie des IDHEAP der Universit\u00e4t Lausanne (Hochschulinstitut f\u00fcr \u00f6ffentliche Verwaltung) hingewiesen, wonach die Nutzung der pers\u00f6nlichen Netzwerke besonders bei den Frauen die berufliche Wiedereingliederung erleichtert.</p><p>Die RAV pflegen regelm\u00e4ssige Kontakte mit Arbeitgebern und verf\u00fcgen \u00fcber entsprechende Strategien, die auf die lokalen Arbeitsmarktgegebenheiten ausgerichtet sind. Diese massgeschneiderten Prozesse ber\u00fccksichtigen die Bed\u00fcrfnisse der verschiedenen Zielgruppen, werden regelm\u00e4ssig \u00fcberpr\u00fcft und wenn n\u00f6tig angepasst.</p><p>7. Im Rahmen des SBFI-Projekts \"Berufsabschluss und Berufswechsel f\u00fcr Erwachsene\" ist eine Informationskampagne vorgesehen. Ein Bestreben wird sein, spezifische Zielgruppen wie z. B. Wiedereinsteiger und Wiedereinsteigerinnen oder Migranten und Migrantinnen anzusprechen. Der Abschluss einzelner Teilprojekte des Projekts \"Berufsabschluss und Berufswechsel f\u00fcr Erwachsene\" ist auf Ende 2016 terminiert, die Laufzeit des ganzen Projekts ist bis Ende 2017 vorgesehen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1430265600000)\/","SubmittedBy":"Feri Yvonne","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1434672000000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|32|44","Category":null,"Modified":"\/Date(1690524851777)\/","SubmissionDate":"\/Date(1425513600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4917,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Bildung|Besch\u00e4ftigung und Arbeit"}}