{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153068,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153068,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153068,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153068,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153068,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153068,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153068,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153068,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153068,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153068,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153068,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153068,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153068,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153068,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153068,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153068,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153068,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20153068,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"15.3068","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Gastronomie. Bessere Information \u00fcber die Umweltvertr\u00e4glichkeit der Lebensmittel","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Mit Beelong hat die Hotelfachschule Lausanne einen \u00f6kologischen Indikator entwickelt, mit dem Lebensmittel und Gerichte bez\u00fcglich ihrer Umweltvertr\u00e4glichkeit beurteilt und anhand einer Skala \u00e4hnlich jener der Energieetikette gekennzeichnet werden k\u00f6nnen. So k\u00f6nnen die Kundinnen und Kunden von Gastrobetrieben bei der Wahl ihres Gerichts dessen Umweltvertr\u00e4glichkeit mit einbeziehen, und die K\u00f6che und K\u00f6chinnen bzw. die Personen, die die Eink\u00e4ufe t\u00e4tigen, k\u00f6nnen sich bereits im Vorfeld die \u00f6kologischen Auswirkungen ihres Speiseplans ins Bewusstsein rufen und diese allenfalls anpassen. Laut dem Bundesamt f\u00fcr Umwelt (Bafu) geht fast ein Drittel der durch unseren Konsum verursachten Umweltbelastung auf das Konto der Nahrungsmittel. Es lohnt sich also, eine bessere Aufkl\u00e4rung zu f\u00f6rdern und damit die Akteure in den verschiedenen Lebensmittelsektoren wie auch die Konsumentinnen und Konsumenten dabei zu unterst\u00fctzen, die Umweltbelastung durch unsere Ern\u00e4hrung zu vermindern. Das Gastgewerbe ist eine der Branchen, die in dieser Hinsicht eine Verantwortung hat. \u00dcbrigens ist Beelong nicht das einzige Projekt, das auf eine bessere Aufkl\u00e4rung \u00fcber die Umweltvertr\u00e4glichkeit der Lebensmittel abzielt. Es gibt zahlreiche weitere, darunter Eaternity, das u. a. einen Rechner entwickelt hat, mit dem die CO2-Emissionen von Lebensmitteln ermittelt werden k\u00f6nnen.</p><p>1. Ist der Bundesrat auch der Meinung, dass weitere Massnahmen ergriffen werden sollten, um umweltvertr\u00e4glichere Koch- und Essgewohnheiten zu f\u00f6rdern?</p><p>2. Welche Rolle k\u00f6nnten die neuen Informationsmittel zur Umweltvertr\u00e4glichkeit in diesem Zusammenhang spielen?</p><p>3. M\u00fcsste nach Ansicht des Bundesrates der Bund in diesem Zusammenhang mit gutem Beispiel vorangehen und eine Vorreiterrolle einnehmen? Was unternimmt er in dieser Hinsicht bereits?</p><p>4. Mehrere Gastrobetriebe bei der \u00f6ffentlichen Verwaltung von Kantonen und Gemeinden verwenden jetzt schon den Beelong-Indikator, um die Umweltbelastung durch ihre Leistungen zu reduzieren, und Eaternity organisiert Pilotprojekte mit der Stadt Z\u00fcrich. Kann der Bundesrat Gastst\u00e4tten nennen, die Dienstleistungen f\u00fcr den Bund erbringen und wo \u00e4hnliche Schritte unternommen werden k\u00f6nnten (beispielsweise in der Bundesverwaltung oder im Milit\u00e4r)? W\u00e4re er bereit, diese dazu zu ermutigen?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Laut dem vom Bundesrat 2013 verabschiedeten Aktionsplan Gr\u00fcne Wirtschaft ist in der Schweiz die Ern\u00e4hrung f\u00fcr knapp 30 Prozent der konsumbedingten Umweltbelastung verantwortlich. Der Aktionsplan soll die Umweltbelastung durch die Ern\u00e4hrung senken und sieht zu diesem Zweck verschiedene Massnahmen vor. Dazu geh\u00f6ren Vorkehrungen f\u00fcr eine ressourcenschonendere Ern\u00e4hrung unter Ber\u00fccksichtigung der Potenziale der Landwirtschaft, eine Reduktion des Food Waste und die Verbesserung der Produktumweltinformationen. Der Bund engagiert sich also bereits f\u00fcr die F\u00f6rderung umweltvertr\u00e4glicherer Koch- und Essgewohnheiten. Gleichzeitig unterst\u00fctzt der Bund die Entwicklung und Verbesserung von Verfahren wie der Methode der Umweltbelastungspunkte, mit der die Umweltfolgen unserer Ern\u00e4hrung quantifiziert werden k\u00f6nnen. Weiter hat das SBFI das Optimierungspotenzial der Berufsausbildungen im Bereich Cleantech bestimmt. Dieses Optimierungspotenzial (beispielsweise \"Nachhaltige Landwirtschaft\" f\u00fcr die K\u00f6chinnen und K\u00f6che) wird im Rahmen der n\u00e4chsten f\u00fcnfj\u00e4hrlichen Evaluation des betreffenden Berufs ber\u00fccksichtigt und bei Bedarf in die Revision des Berufs eingebracht werden.</p><p>2. Die neuen Informationsmittel k\u00f6nnen sich als wirksam erweisen, um die K\u00f6chinnen und K\u00f6che und Konsumentinnen und Konsumenten dabei zu unterst\u00fctzen, die Umweltbelastung durch unsere Ern\u00e4hrung zu vermindern. Die klimafreundlichen Rezepte und die Cloud-Applikation f\u00fcr K\u00f6chinnen und K\u00f6che von Eaternity sind gute Beispiele f\u00fcr die Rolle, die die neuen Informationsmittel spielen k\u00f6nnen. Gleichzeitig sollten die K\u00f6chinnen und K\u00f6che entsprechend ausgebildet und die Unternehmenskunden sensibilisiert werden. Die gemeinsame Initiative \"One Two we\" der SV Group und des WWF ist ein weiteres gutes Beispiel. Labels f\u00fcr Men\u00fcs spielen eine Rolle bei der Sensibilisierung der Konsumentinnen und Konsumenten, m\u00fcssen aber bestimmte Grunds\u00e4tze beachten (Lebenszyklus, Wirksamkeit usw.). Im Rahmen des Aktionsplans Gr\u00fcne Wirtschaft beteiligt sich der Bund an einem europ\u00e4ischen Projekt zur Verbesserung und Harmonisierung der Informationen \u00fcber die Umweltauswirkungen der Produkte.</p><p>3. Der Bund setzt sich daf\u00fcr ein, beim umweltbewussten Konsum, u. a. im Gastronomiebereich, mit gutem Beispiel voranzugehen. In dieser Hinsicht pr\u00fcft die Bundesverwaltung gegenw\u00e4rtig, wie das Vermietungs- und Betriebskonzept f\u00fcr ihre Personalrestaurants unter Ber\u00fccksichtigung der Nachhaltigkeitsgrunds\u00e4tze angepasst werden k\u00f6nnte. Diese Grunds\u00e4tze sollen in Form von Anforderungen an die Umweltvertr\u00e4glichkeit der Produkte, ihre gesellschaftlichen Auswirkungen und die gesellschaftlichen Aspekte im Zusammenhang mit den Gastronomiebetrieben selbst in Verbindung mit den \"Schweizer Qualit\u00e4tsstandards f\u00fcr eine gesundheitsf\u00f6rdernde Gemeinschaftsgastronomie\" des Bundesamtes f\u00fcr Lebensmittelsicherheit und Veterin\u00e4rwesen in das Konzept eingebracht werden.</p><p>4. Die Compass Group (Eurest) hat eine Zusammenarbeit mit Eaternity initiiert, um die Treibhausgasemissionen der Mahlzeiten in allen ihren Restaurants, auch jenen des Bundes, bis 2020 um 20 Prozent zu reduzieren. Seit dem 9. M\u00e4rz 2015 bietet die Compass Group insbesondere den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bafu und des BBL klimafreundliche Men\u00fcs an. F\u00fcr den Betrieb seiner Personalrestaurants bevorzugt der Bund aber den Ansatz, Nachhaltigkeitsanforderungen festzulegen, anstatt noch weitere Labels zu schaffen. Der Indikator Beelong kann im Rahmen der Revision des Vermietungs- und Betriebskonzepts f\u00fcr die Personalrestaurants gepr\u00fcft werden.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1430265600000)\/","SubmittedBy":"Thorens Goumaz Ad\u00e8le","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1434672000000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|52","Category":null,"Modified":"\/Date(1690524934300)\/","SubmissionDate":"\/Date(1425513600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4917,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Umwelt"}}