{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153143,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153143,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153143,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153143,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153143,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153143,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153143,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153143,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153143,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153143,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153143,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153143,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153143,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153143,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153143,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153143,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153143,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20153143,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"15.3143","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Kampagne zur Cannabispr\u00e4vention als wichtiger Beitrag zur Gesundheitsf\u00f6rderung","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, eine Kampagne zur Cannabispr\u00e4vention zu lancieren, analog zu den Kampagnen gegen Alkohol am Steuer und gegen das Rauchen.</p>","ReasonText":"<p>Die Bev\u00f6lkerung hat 2008 zur Drogenpolitik auf vier S\u00e4ulen Ja gesagt und die Cannabislegalisierung abgelehnt. Die Pr\u00e4ventionss\u00e4ule wurde aber bis heute unzureichend ber\u00fccksichtigt, obwohl die Pr\u00e4vention im Drogenbereich sehr wichtig w\u00e4re.</p><p>Eine wirkungsvolle Pr\u00e4vention muss zu einer Reduktion der Nachfrage beitragen, indem die Widerstandskraft des Jugendlichen gegen Rauschmittel gest\u00e4rkt wird.</p><p>Die Politik muss deshalb daf\u00fcr sorgen, dass durch eine sachliche Aufkl\u00e4rung auf die grossen Gefahren und Gesundheitssch\u00e4digungen des Cannabiskonsums aufmerksam gemacht wird. Das Angebot von Drogen, insbesondere von Cannabis, muss m\u00f6glichst klein gehalten und der Zugang unterbunden werden. Der Konsum des Suchtmittels Cannabis ist erwiesenermassen gesundheitssch\u00e4digend, rauscherzeugend und macht abh\u00e4ngig.</p><p>Auch im Strassenverkehr nehmen die Probleme beim \"Fahren unter Drogen\" massiv zu. Schweizweit hat sich die Anzahl der Fahrausweisentz\u00fcge wegen \"Einflusses von Medikamenten oder Drogen\" in den letzten Jahren verdoppelt - von 1837 Ausweisentz\u00fcgen im Jahre 2009 auf 4019 im vergangenen Jahr 2014. Diese Meldung der Polizei l\u00e4sst aufhorchen und zeigt, dass Handlungsbedarf besteht!</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Gem\u00e4ss j\u00fcngster Sch\u00fclerbefragung (Health Behaviour in School-aged Children, HBSC, Sucht Schweiz) und Nationalem Suchtmonitoring des Bundesamtes f\u00fcr Gesundheit (BAG) ist der Cannabiskonsum insgesamt tendenziell leicht r\u00fcckl\u00e4ufig. Das spricht f\u00fcr die Wirksamkeit der bisherigen Pr\u00e4ventionsmassnahmen, f\u00fcr die gem\u00e4ss Bet\u00e4ubungsmittelgesetz (BetmG, SR 812.121) in erster Linie die Kantone zust\u00e4ndig sind. Der Bund unterst\u00fctzt diese bei der Entwicklung und Umsetzung von entsprechenden Massnahmen.</p><p>Wie der Bundesrat bereits in seiner Antwort auf die Interpellation Herzog 14.3147, \"Todesursache Cannabiskonsum. Konsequenzen f\u00fcr Drogenpolitik des Bundes\", festgehalten hat, erschwert die Illegalit\u00e4t des Cannabiskonsums die Pr\u00e4vention grunds\u00e4tzlich, da unter den gegebenen gesetzlichen Umst\u00e4nden eine offene Auseinandersetzung mit Betroffenen nur sehr eingeschr\u00e4nkt m\u00f6glich ist. Der Bund setzt deshalb bei der Cannabispr\u00e4vention einen Schwerpunkt auf zielgruppen- und settingspezifische Massnahmen der Fr\u00fcherkennung und Fr\u00fchintervention:</p><p>a. Unterst\u00fctzung der Kantone, Gemeinden und Schulen in der Entwicklung von Grundlagen und Instrumenten f\u00fcr die Pr\u00e4vention sowie Fr\u00fcherkennung und Fr\u00fchintervention in den Bereichen Schulen, Freizeit und Beruf;</p><p>b. Unterst\u00fctzung der Kantone bei der Umsetzung der sprachregionalen Lehrpl\u00e4ne, insbesondere bei der Pr\u00e4vention;</p><p>c. Aufbau und Unterst\u00fctzung des Netzwerkes gesundheitsf\u00f6rdernder Schulen (SNGS) in Zusammenarbeit mit Gesundheitsf\u00f6rderung Schweiz. In diesem Netzwerk sind 1700 Schweizer Schulen vertreten;</p><p>d. Aufbau und F\u00fchrung von \"Bildung und Gesundheit - Netzwerk Schweiz\", einem Netzwerk von Akteuren der Pr\u00e4vention und Gesundheitsf\u00f6rderung, die im Bildungsbereich aktiv sind;</p><p>e. Unterst\u00fctzung der Jugendverb\u00e4nde in Bezug auf suchtpr\u00e4ventive Aktivit\u00e4ten;</p><p>f. Grundlagenarbeiten zu den M\u00f6glichkeiten und Grenzen der Suchtpr\u00e4vention in der fr\u00fchen F\u00f6rderung;</p><p>g. Safe Zone: niederschwellige Online-Beratung, um beginnende Probleme fr\u00fchzeitig erkennen und ad\u00e4quat darauf reagieren zu k\u00f6nnen.</p><p>Die klassischen fl\u00e4chendeckenden Kampagnen \"Alkohol am Steuer\" oder die Tabakpr\u00e4ventionskampagne \"smoke free\" richten sich an die Gesamtbev\u00f6lkerung, weil Tabakkonsum und problematischer Alkoholkonsum in allen Bev\u00f6lkerungsgruppen verbreitet sind. Der problematische Cannabiskonsum dagegen ist insgesamt bedeutend weniger und vor allem in Untergruppen der sehr heterogenen Altersgruppe der 15- bis 24-J\u00e4hrigen verbreitet. Diese sind mit medialen Kampagnen nur schwer zu erreichen. Die Wirkung einer fl\u00e4chendeckenden Kampagne bei einem im Vergleich mit anderen gesundheitlich riskanten Verhaltensweisen wenig verbreiteten Verhalten wie dem Cannabiskonsum w\u00e4re demnach wegen der grossen Streuverluste gering. Aufgrund der zahlreichen suchtpr\u00e4ventiven Aktivit\u00e4ten der Schule kann geschlossen werden, dass der Wissensstand betreffend Risiken des Cannabiskonsums unter den Jugendlichen gut ist, zumal das Thema auch in den Medien sehr pr\u00e4sent ist.</p><p>Unter Fachleuten der Pr\u00e4vention besteht jedoch Einigkeit, dass Wissen allein keine hinreichende Voraussetzung f\u00fcr eine wirksame Pr\u00e4vention darstellt. Die Jugendlichen m\u00fcssen nicht nur Wissen, sondern auch die Kompetenzen erwerben, dieses Wissen ad\u00e4quat umzusetzen. Da dies nicht nur f\u00fcr den Cannabiskonsum, sondern f\u00fcr alle gesundheitsgef\u00e4hrdenden Verhaltensweisen gilt, stehen in der modernen Suchtpr\u00e4vention nicht die einzelnen psychoaktiven Substanzen, sondern das Suchtverhalten im Allgemeinen im Fokus der Bem\u00fchungen.</p><p>Eine breitangelegte mediale Kampagne gegen den Cannabiskonsum h\u00e4tte jedoch nicht nur eine geringe Wirkung, sondern w\u00fcrde auch sehr viele Mittel binden, da sie auf verschiedene Zielgruppen ausgerichtet werden m\u00fcsste. Die finanziellen Mittel zur Umsetzung der laufenden, aus gesundheitspolitischer Sicht wichtigeren Pr\u00e4ventionsmassnahmen w\u00e4ren damit nicht mehr gew\u00e4hrleistet.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1432684800000)\/","SubmittedBy":"Geissb\u00fchler Andrea Martina","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1489708800000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690524382177)\/","SubmissionDate":"\/Date(1426550400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4917,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}