{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153179,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153179,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153179,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153179,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153179,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153179,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153179,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153179,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153179,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153179,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153179,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153179,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153179,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153179,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153179,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153179,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153179,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20153179,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"15.3179","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Nationaler Feiertag zur Einf\u00fchrung des Frauenstimmrechts","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, den 16. M\u00e4rz als nationalen Feiertag zu erkl\u00e4ren.</p>","ReasonText":"<p>Seit 1971 d\u00fcrfen Frauen in der Schweiz abstimmen und besitzen somit seit dann (zumindest auf nationaler Ebene) gleiche politische Rechte wie die M\u00e4nner. </p><p>Es ist zynisch, zu behaupten, dass die Schweiz schon seit 1848 eine Demokratie ist, wo der H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung noch 120 Jahre jegliche wichtigen politischen Rechte verwehrt blieben. Bis dahin wurde die H\u00e4lfte der Schweizer Bev\u00f6lkerung nur aufgrund ihres Geschlechts von der Demokratie ausgeschlossen.</p><p>Am 16. M\u00e4rz 1971 wurde in der Schweiz das Frauenstimmrecht eingef\u00fchrt und somit die wahre Demokratie in der Schweiz eingel\u00e4utet. </p><p>Ein nationaler Feiertag w\u00fcrde diesem wichtigen Ereignis und der Gleichstellung in unserem Land mehr Gewicht geben. Bis heute ist die Gleichstellung nicht erreicht: Die Lohnungleichheit zwischen den Geschlechtern ist bis heute Fakt, Frauen arbeiten und verdienen weniger. Nichtbezahlte Arbeit wird immer noch vorwiegend von Frauen gemacht. Frauen fehlen in den Chefetagen.</p><p>Im Jahr 2016 j\u00e4hrt sich das Frauenstimmrecht zum 45. Mal. Das w\u00e4re die beste Gelegenheit, diesen nationalen Feiertag zu starten.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat teilt die Auffassung der Motion\u00e4rin, dass die Einf\u00fchrung des Frauenstimmrechts in der Schweiz am 16. M\u00e4rz 1971 ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung unserer Demokratie ist, der einen stossenden Mangel behoben hat. Die Wichtigkeit dieses Ereignisses sollte aber nicht dazu f\u00fchren, die demokratische Bedeutung der Gr\u00fcndung des Bundesstaates von 1848 zu relativieren.</p><p>In der Schweiz bestimmen die Kantone die gesetzlichen Feiertage. Der bislang einzige nationale Feiertag ist der Bundesfeiertag am 1. August. Dieser nationale Feiertag wurde mittels Annahme einer Volksinitiative am 26. September 1993 eingef\u00fchrt. Dar\u00fcber hinaus anerkennen alle Kantone den Neujahrstag, den Auffahrtstag und den Weihnachtstag als gesetzliche Feiertage auf ihrem Gebiet.</p><p>Der Bundesrat ist gegen die Einf\u00fchrung eines zweiten nationalen Feiertags zur Erinnerung an die Einf\u00fchrung des Frauenstimmrechts auf Bundesebene. Er ist \u00fcberzeugt, dass die grosse Bedeutung der Einf\u00fchrung des Frauenstimmrechts auch ohne einen nationalen Feiertag geb\u00fchrend anerkannt und gew\u00fcrdigt wird.</p><p>Soweit bekannt gibt es in keinem Land einen nationalen Feiertag zur Erinnerung an die Einf\u00fchrung des Frauenstimmrechts. Dagegen gibt es den internationalen Frauentag des 8. M\u00e4rz, der heute im europ\u00e4ischen Raum allerdings nur in wenigen Staaten als nationaler Feiertag gilt. Der internationale Frauentag des 8. M\u00e4rz ist aber weltweit anerkannt und Teil der internationalen Tage der Vereinten Nationen. Als solcher bietet er auch die Gelegenheit, an die Einf\u00fchrung des Frauenstimmrechts als zentrale Errungenschaft der Gleichstellung von Frau und Mann zu erinnern.</p><p>Die Einf\u00fchrung eines nationalen Feiertages, der arbeitsfrei w\u00e4re, w\u00e4re auch mit betr\u00e4chtlichen wirtschaftlichen Kosten verbunden. In seiner Botschaft zur Volksinitiative \"6 Wochen Ferien f\u00fcr alle\" ging der Bundesrat von zwei Lohnprozenten f\u00fcr eine zus\u00e4tzliche Ferienwoche aus (BBl 2010 4671ff., 4686). F\u00fcr einen nationalen Feiertag w\u00fcrden diese Kosten folglich 0,4 Lohnprozente ausmachen. Die Arbeitskosten der Schweiz geh\u00f6ren heute zu den h\u00f6chsten \u00fcberhaupt. In einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld w\u00e4re eine weitere Verteuerung der Arbeitskosten nicht zu verantworten.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1431043200000)\/","SubmittedBy":"Trede Aline","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1489536000000)\/","ResponsibleDepartment":5,"ResponsibleDepartmentName":"Justiz- und Polizeidepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EJPD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|28|2831","Category":null,"Modified":"\/Date(1763111194617)\/","SubmissionDate":"\/Date(1426636800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4917,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Soziale Fragen|Kultur"}}