{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153223,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153223,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153223,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153223,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153223,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153223,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153223,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153223,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153223,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153223,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153223,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153223,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153223,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153223,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153223,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153223,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20153223,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20153223,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"15.3223","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Reform der Altersvorsorge und Anreiz zur F\u00f6rderung der Erwerbst\u00e4tigkeit \u00fcber das AHV-Alter hinaus","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Beim Reformpaket Altersvorsorge 2020 geht es um die Fortf\u00fchrung der gewohnten Lebenshaltung in angemessener Weise und somit auch um die Vermeidung von Altersarmut. Dabei spricht der Bundesrat explizit von der Anpassung der Altersvorsorge an gesellschaftliche Entwicklungen; er verweist auf die Zunahme neuer Arbeitsformen, l\u00e4sst aber die F\u00f6rderung der Erwerbst\u00e4tigkeit - insbesondere auf Teilzeitbasis - \u00fcber das AHV-Alter hinaus und damit die Steigerung der Erwerbsquote \u00e4lterer Menschen ausser Betracht. Deshalb bitte ich den Bundesrat um Stellungnahme zu folgenden Fragen:</p><p>1. Bef\u00fcrwortet er den Grundsatz, dass man mit Erreichen des AHV-Alters nicht generell aus dem Erwerbsleben ausscheiden muss? Hat nicht eher die Devise zu gelten: \"Jeder soll in diesem Alter gehen k\u00f6nnen, aber nicht m\u00fcssen\"?</p><p>2. Best\u00e4tigt er die Erkenntnis, dass auf Grundlage dieses F\u00f6rderprinzips eine zus\u00e4tzliche wichtige Voraussetzung zur Fortsetzung der gewohnten Lebenshaltung in angemessener Weise und damit zur Vermeidung von Altersarmut geschaffen wird?</p><p>3. Als Anreiz zur Verl\u00e4ngerung der Erwerbst\u00e4tigkeit \u00fcber das AHV-Alter hinaus bedarf es auch spezifischer Verbesserungen bei den gesetzlichen Rahmenbedingungen, und zwar mit Wirkung f\u00fcr alle Betriebs- und Sal\u00e4rstufen. Insbesondere ist zu denken an die Einkommensbesteuerung, an die Beitr\u00e4ge bei den relevanten Sozialversicherungen sowie an die diesbez\u00fcglichen Freibetr\u00e4ge. Sieht er Spielr\u00e4ume und M\u00f6glichkeiten in diesen, aber auch in anderen Bereichen?</p><p>4. Teilt er meine Einsch\u00e4tzung, wonach die Schweiz mit einer solchen Erh\u00f6hung der Erwerbsquote bei den Inl\u00e4ndern auch auf etwas weniger Zuwanderung aus dem Ausland angewiesen sein wird?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Jede Person soll den Zeitpunkt der Pensionierung frei w\u00e4hlen k\u00f6nnen. Diesen Grundsatz unterst\u00fctzt der Bundesrat, weshalb er im Rahmen der Reform der Altersvorsorge 2020 vorschl\u00e4gt, den Ausdruck \"ordentliches Rentenalter\" durch \"Referenzalter\" zu ersetzen. Die neue Bezeichnung f\u00fcgt sich perfekt in das mit der Reform vorgeschlagene Modell zur flexibleren Gestaltung des Altersr\u00fccktritts ein. Das \"Referenzalter\" bezieht sich auf den Zeitpunkt, in dem die Altersleistungen ohne Abz\u00fcge oder Zuschl\u00e4ge bezogen werden k\u00f6nnen. Dadurch entf\u00e4llt die Verwechslung mit dem eigentlichen Ruhestand, da der Begriff nicht zwingend ein Synonym f\u00fcr den R\u00fcckzug aus dem Erwerbsleben ist.</p><p>2./3. Die Reform der Altersvorsorge 2020 hat insbesondere zum Ziel, das Leistungsniveau der Altersvorsorge der ersten und zweiten S\u00e4ule zu erhalten. \u00dcberdies soll die Vereinbarkeit von Erwerbst\u00e4tigkeit und Altersr\u00fccktritt verbessert werden, indem die Bedingungen f\u00fcr den Rentenbezug flexibilisiert werden, was einen gleitenden \u00dcbergang in den Ruhestand erm\u00f6glicht. Versicherte, die \u00fcber das 65. Altersjahr hinaus weiter arbeiten m\u00f6chten und die M\u00f6glichkeit dazu haben, k\u00f6nnen die einbezahlten Beitr\u00e4ge zur Leistungsverbesserung anrechnen lassen. Diese Massnahmen schaffen Anreize f\u00fcr einen Verbleib im Erwerbsleben bis zum Referenzalter und dar\u00fcber hinaus. Die Altersvorsorge der Versicherten wird dadurch verbessert und tr\u00e4gt zur Sicherung eines angemessenen oder gar h\u00f6heren Lebensstandards im Alter bei.</p><p>4. Das WBF hat 2011 die Fachkr\u00e4fteinitiative lanciert. Im November 2013 hat der Bundesrat die Massnahmen dazu verabschiedet und sie im September 2014 intensiviert und erg\u00e4nzt. Das Ziel ist es, das inl\u00e4ndische Potenzial an Fachkr\u00e4ften verst\u00e4rkt auszusch\u00f6pfen und die Zahl der Arbeitskr\u00e4fte zu verringern, die im Ausland angeworben werden m\u00fcssen. Ein Handlungsfeld der Initiative ist die Schaffung guter Bedingungen zur Erwerbst\u00e4tigkeit f\u00fcr \u00e4ltere Arbeitnehmende bis ins Rentenalter und dar\u00fcber hinaus.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1431043200000)\/","SubmittedBy":"Reimann Maximilian","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1489708800000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|2836","Category":null,"Modified":"\/Date(1690525059357)\/","SubmissionDate":"\/Date(1426723200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":4917,"SubmissionLegislativePeriod":49,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Sozialer Schutz"}}